Feb 262020
 
249_Paso_San_Francisco_31-CH-RN60_nach_Fiambala   Der Paso San Francisco ist ein Pass über die Anden, er verbindet Chile und Argentinien. Die atemberaubende Landschaft mit den Fünf- und Sechstausendern steht den anderen Andenpässen, die wir befahren haben, in nichts nach.
Nicht punktgenau hier, aber doch in dieser Gegend der Atacama, passierte am 5.8.2010 der Bergsturz der Goldmine San Jose. 33 Minenarbeiter wurden nach 69 Tagen aus der Grube gerettet, die Rettungsaktion wurde weltweit am TV übertragen.
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Am riesigen  Salzsee “ Salar de Maricunga” , befindet sich die chilenische Grenzkontrolle.

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Wir stehen in der Schlange am chilenischen Zoll auf 4000 m Höhe. Die chilenischen Zollbeamten streiken, es findet keine Zollabfertigung statt. Sie behaupten, sie hätten keinen Strom, die Computer würden nicht laufen, man könne so nicht arbeiten. Dabei steht ein Generator da. Mit uns warten viele Argentinier, die ins eigene Land reisen möchten. Die argentinische Zollabfertigung ist 150 km von der chilenischen entfernt. Es wird 16 Uhr, wir warten bereits 5 Stunden, bis zwei Beamte die Abfertigung in Angriff nehmen. Immerhin informiert man die Kollegen auf der argentinischen Seite, dass in zwei Stunden einige Reisende zur Abfertigung kommen werden.
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Die Strasse auf der argentinischen Seite ist asphaltiert. Man kommt gut voran.
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Der aktive Vulkan “Ojos del Salado” ist mit einer Höhe von 6893 m der höchste Vulkan der Welt und nach dem Aconcagua  (6961m) am Paso Libertador der zweithöchste Gipfel Südamerikas.
Seinen Namen hat er von grossflächigen Salzablagerungen, die als „Augen“ in seinen Gletschern zu sehen sind. Der Ojos del Salado liegt an der chilenisch-argentinischen Grenzlinie.
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Laguna Verde
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Wir haben den höchsten Punkt des Passes erreicht, dieser liegt auf 4726 m. Von jetzt an geht es langsam abwärts.
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Wir passieren quasi ohne grosses Sightseeing die wunderschöne Strecke. Wer will schon auf 4000 m übernachten. Die Argentinier verlängern ihren Landsleuten zu Liebe die Öffnungszeiten der Grenze.Trotzdem ist es schon bald dunkel als wir an der Grenze ankommen. Die Abwicklung erfolgt jedoch sehr schnell und freundlich. Der Wageninhalt wird nicht kontrolliert. Wir beeilen uns, dass wir möglichst schnell unter 3000 Höhenmeter kommen. Die Landschaft im Dämmerlicht ist jetzt fantastisch. Die dunklen Regenwolken über uns lassen ein bedrohliches Szenario entstehen. Es ist schon längstens dunkel, als wir  erschöpft am Strassenrand stehen bleiben. Verkehr herrscht jetzt sowieso keiner mehr.
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Übernachtungsplatz: Huge Gravel Area

GPS: S 27 22.131’, W 68 08.373’
Preis: Gratis
Strom: Nein
Wasser: Nein
WiFi: Nein
Big Rigs: Ja
Dogs: Ja

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