Oct 202019
 
P1000626   Regula und ich machen einen Halbtagesausflug in die Umgebung. Zunächst besuchen wir Atyrá.
Atyrá ist weit herum berühmt für seine schönen handgemachten Lederwaren. Die Handwerkskunst wurde den Ureinwohnern von den Franziskaner-Missionaren im 16. Jhdt. beigebracht.
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P1000551   Für Erich finden wir hier sogar sein beliebtes Sandalenmodell, was er sich ein paar Tage später kauft
P1000554   Dem Ideenreichtum und der Cleverness des ehemaligen Bürgermeisters F. Martinez (1991) ist es zu verdanken, dass aus der ehemals schmutzigsten Stadt des Landes, die sauberste Stadt Paraguays wurde.  Atyrá wurde immer attraktiver und ist es bis heute geblieben, die Population wächst stetig.
Blumengefässe aus Petflaschen schmücken den Schulhausplatz.

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P1000561   oben rechts: Gemeindehaus
links : Kirche San Franziskus
unten: Parkanlage um die Kirche

                              

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P1000570   typischer Stadtbus in ganz Paraguay
Am Stadtrand von Atyrá steht das prächtige Kloster Marinela, eine Replik eines mittelalterlichen Klosters. Es ist mit zahlreichen Wandmalereien, Mosaikmustern und Kunstwerken paraguayischer und internationaler Künstler geschmückt. Jede Holztür der 93 Zimmer wurde unterschiedlich verziert. Die Kirche bildet das Zentrum der Anlage zwischen zwei Innenhöfen.   P1000594
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P1000593   In diesem Gemälde ist wohl alles Wissenswerte enthalten.
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P1000607   Wir fahren weiter in die nächste Stadt.
Tobati ist bekannt für seine Töpfer- und Holzschnitzkunst.
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Wirtschaftlich von Bedeutung ist die Herstellung von Dachziegeln und Ziegelsteinen. Es existiert sowohl die moderne, elektrische Herstellung als auch die traditionelle Methode der Ziegelbrennung. Heute Sonntag sind jedoch alle Betriebe geschlossen.   P1000613
P1000614   Den Schlusspunkt unseres Ausflugs bildet die Kathedrale “Basilica de la Virgen de los Milagros” von Caacupe. Sie ist von überregionaler Bedeutung. Die Pilger huldigen der Jungfrau Maria, die in der Kirche mit einer 60 cm grossen in blau gekleideten Puppe dargestellt wird.
P1000618   Chipa Verkäufer um die Kathedrale herum. Chipa ist ein traditionelles Gebäck in Paraguay, das aus Maniokstärke, Käse, Eiern, Milch und Salz zubereitet wird. Das Gebäck ist stark sättigend und sehr lecker, wenn man wie wir gerade einen Hungerast hat.
Nach dem Besuch der Jungfrau pilgert man durch einen Jungfraupuppen lastigen Bazar weiter zu den heiligen, heilenden Wassern. In den blauen Petflaschen kann man sich das heilige Wasser abfüllen.   P1000623
P1000624   Am Ende der langen Marktmeile sind wir bei dem heiligen Wasser angelangt. Ganz unspektakulär im Vergleich zu den vorherigen Verkaufsständen stehen wir vor der Quelle. Aus rostigen Rohren bedient sich der Gläubige wie er es gerade braucht.

Auf unserer “Heimfahrt “ kommen wir an einem Spieleland vorbei. Bunt und fantasievoll sind alte Pneu zu Leben erweckt worden.   P1000629
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P1000636   In Loma Grande werden ausrangierte Flugzeuge ausgestellt. In einem von diesen befindet sich ein Restaurant.
Wie sind die Flieger wohl in diesen Ort transportiert worden?
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