Sep 102019
 
177_Barra_do_Ribeiro-Canela   Wir stellen uns mit Hilfe von Internet und Reiseführer eine Fahrt entlang der romantischen Strasse von Rio Grande do Sul zusammen. Auf der BR 116 fahren wir über Porto Alegre, Sâo Leopoldo und Neu Hamburg. Die Städte scheinen zusammen gewachsen zu sein. Der dichte Verkehr lockert sich erst nach Novo Hamburgo. Von dort aus geht es in die Berge der Serra Gaucho.
Der Weg führt durch 13 Orte , die durch europäische Einwanderer gegründet wurden. Die deutschen Wurzeln spiegeln sich in der Architektur und Gastronomie wieder. An einer Tankstelle in Novo Hamburgo schüttelt uns der deutsche Besitzer des “Café Colonial Rota” aus Dois Irmãos ganz spontan während des Tankfüllens die Hand. Er bietet ein Buffet mit Gebäck, Brotsorten, Wurst- und Käsesaufschnitt etc., ganz nach deutscher Esstradition an. Leider hat er in der Nebensaison nur an Wochenenden geöffnet. Darum wird es leider nichts mit unserem Besuch seines Lokals.   Rota_Romantica
P1000031   Porto Alegre von der Autobahn aus fotografiert.
Der Stau hat sich nach São Leopoldo wieder aufgelöst.   P1000034
P1000041   Eine architektonisch eindrückliche Kirche steht auf einem Hügel ausserhalb von Novo Hamburgo.
Das Santúario de Mães ist von einem hübschen Park umgeben.
P1000036   P1000042
P1000048   Es gibt wenig Verkehr auf der schönen romantischen Strasse.

Beim Wursthaus Ruppenthal decken wir uns spontan, dem Bauch folgend, mit leckerem Brot und gut schmeckender Salami, Räucherschinken und Fleischwurst nach deutschen Art ein. Das Wursthaus hat allerlei anzubieten.

Schon bald erreichen wir Nova Petrópolis mit dem weissen Turm am Anfang und Endes des Ortes.

  P1000051
P1000055   P1000053
P1000057   Auf der ERS 235 fahren wir nun nach Gramado, welches für Brasilianer wie St.Moritz für die Schweizer ist. Einen Ausflug nach dem touristisch überreizten Gramado und seiner ruhigen Zwillingsstadt Canela werden wir morgen unternehmen. Jetzt geht es auf direktem Wege zum  Campingplatz im grünen Parque do Seisi bei Canela. Die schwülheissen 37 Grad fordern uns Vier einiges ab, stecken doch noch die winterlichen Temperaturen von Uruguay in unseren Knochen.
Nach dem Anmeldungsprozedere am Eingang sind wir schnell auf unserem Platz. Zuerst sind die Hunde an der Reihe, so lernen wir direkt den Park kennen in dem wir die nächsten 2 Tage wohnen werden. Danach gönnen wir uns ein herrlich kühles “Patricia” Bier. Die kommende Nacht bleibt schwülwarm bis in die frühen Morgenstunden. Irgendwann übermannt uns der Schlaf, als wir aufwachen ist es neblig nass. Wir sind im Regenwald.   P1000059
_1000222   Mittags brechen wir für eine Rundtour durch Canela und Gramado auf. Die Catedral do Pedra ist eines der Wahrzeichen von Canela. Die Fahrt zum Parque do Caracol, 10 km ausserhalb von Canela und Gramado, bietet noch weitere touristische Attraktionen.
Im Haus Castelinho Caracol wird nachmittags Apfelstrudel serviert.
P1000073   P1000076
P1000082   P1000080
P1000078   P1000079
P1000075   P1000085
P1000086   P1000087
Die Nachbarstadt Gramado kommt uns vor wie Disneyland. Hier ist alles zu haben, von schicken Schuhen, exquisiter Mode, originellem Kunsthandwerk, Schokolade, Museen für alles jedes sowie Kunsthandwerk.

Am Schwarzsee heisst es sehen und gesehen zu werden.

  P1000088
P1000116   P1000089
P1000091   P1000093
P1000099   P1000104
P1000108   P1000110
P1000119   P1000121
P1000125   Ein Mülleimer:
P1000123
Wir fahren wieder zurück in unseren Park. Heute lässt es sich wunderbar draussen aushalten, die Temperaturen bewegen sich um die 20 – 25 Grad.   P1000114
P1000065   P1000068
P1000071   P1000067
P1000066    

Übernachtungsplatz: Parque do Sesi, Canela

GPS: S 29 21.984’, W 50 47.477
Preis: 30 R$ pp
Strom: Ja
Wasser: Ja
WiFi: Ja, nur bei der Recepcion
Big Rigs: Ja
Dogs: Ja

  P1000060