Feb 262019
 
166_Andes_Nomads_Desert_Camp-vor_Huancar   Nach Argentinien fahren wir über den Paso de Jama.(Lama Pass). Es sind 300 km Fahrt über den Altiplano bis zu unserem Übernachtungsplatz auf argentinischer Seite.
Es ist schon 11 Uhr als wir die Andenstrasse in Angriff nehmen. Silvia ist vorher noch “schnell” in der französischen Bäckerei knusprige Baguettes einkaufen gegangen.
Schon wenige Kilometer nach San Pedro de Atacama führt die Strasse steil bergan. San Pedro selbst liegt bereits auf 2440 müM. Nach 40 km Fahrt erreichen wir die auf 4000 m gelegene Hochebene. Die Strecke ist landschaftlich spektakulär,
Zu unserer Linken erhebt sich der fast 6000 Meter hohe Vulkan Licanbur.
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__SM0695   Kurz darauf fahren wir am “Portezuelo del Cajon” vorbei. Das ist der Pass, der nach Bolivien führt.
Die gigantische Bergwelt mit den schneebedeckten Gipfeln im Hintergrund liegt auf bolivianischen Boden.   _MG_3759
__SM0727   Nach etwa 5 km ist bereits der höchste Punkt der Strecke erreicht. Auf 4885 m sehen wir auf Lagunen mit Salzkrusten. Auf den ersten Blick könnte man meinen, hier liege Schnee. Eine Familie Vicuñas tut sich an dem Grün rund um eine Lagune gut.
An der nächsten grossen Lagune entdecken wir einen schwarzbeinigen “Chilenischen Atacamaflamingo”.
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__SM0723   Wir bewegen uns lange Zeit auf einer Höhe zwischen 4400 und 4800 müM.
Pause muss sein. Uns geht der Schnauf eher aus als den Hunden. Es ist erstaunlich wie gut sie diese ausser-gewöhnliche Höhe vertragen. Carmela ist nicht mehr in einen tiefen Schlaf gefallen.   __SM0700
__SM0733   Wir denken, dass es sich gelohnt hat, dass wir uns seit vielen Tagen immer auf 2500 Metern Höhe bewegt haben. Der Körper konnte sich daran gewöhnen.
Weiter geht es durch schier endlose Hochsteppen, vorbei an zerklüfteten Felswänden. Wie aus dem Nichts, unser Blick weilt schon auf der Laguna des Salar Agua Calientes, stehen links frei stehende Felsenfinger, Man nennt diese auch “Monjes de la Pakana” (Mönche)   __SM0710
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__SM0741   Schon bald erreichen wir auf 4200 m die argentinisch-chilenische Grenzstation. Es dauert ein kleines Weilchen bis wir alle Stempel haben, aber der Grenzübergang ist sehr friedlich, die Beamten unkompliziert und nett. 

Kurz nach Susques biegen wir auf die alte Ruta 40 ab, bei schönem Wetter eine gut zu fahrende Naturstrasse, bei Regen würden wir diese Strecke nicht fahren.

Übernachtungsplatz: Gravel Lot an der Ruta 40

GPS: S 23 31.120’, W 66 24.948’
Preis: Gratis
Strom: Nein
Wasser: Nein
WiFi: Nein
Big Rigs: Ja
Dogs: Ja

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