Feb 232019
 
165_Vilama_vor_San_Pedro_de_Atacama-Andes_Nomads_Desert_Camp   Der Campingplatz Andes Nomades wird vom Chilenen Maurizio geführt. Er spricht auch französisch und englisch. Ausserdem hat er eine grosse Waschmaschine, was durchaus ein Pluspunkt ist. Endlich kann man die Wäsche selber waschen statt in eine Wäscherei zu geben.
Den alten Hund von Maurzio bekommen wir nur einmal zu Gesicht. Das ist, als sich Carmela, an einer langen Leine draussen angebunden, mal wieder aus ihrem Brustgeschirr schält und mit Freuden durch die Umgebung streunert.

Zusammen mit Regula, Jörg und Beni verbringen wir bei Maurizio eine schöne und lustige Zeit mit reden, erzählen, kochen, jassen….

Das kleine San Pedro de Atacama ist als Verkehrsknotenpunkt eine Touristenhochburg. Es besticht durch seine im Adobestil gebauten Gebäude.
Rund um den Plaza de Armas befinden sich das Rathaus, die Touristeninformation, viele ausländische Touranbieter und Souvenirläden.
Der Vulkan Licancabur im Hintergrund ist der auffälligste Gipfel von den vielen Fünf- und Sechstausendern, die San Pedro umgeben.
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Die Kirche von San Pedro de Atacama ist eine der ältesten in Chile.   P1100256
DSCN4170   Regula, Beni und Silvia besuchen die Laguna Cejar am Nordende des Salar de Atacama, unweit von unserem Campingplatz.
Regula war morgens mit ihrem Fahrrad dort, hat aber ihr Badekleid vergessen mitzunehmen. Etwas resigniert kommt sie zurück und sagt, dass ihr Eintrittsticket den ganzen Tag gültig sei, sie aber nicht noch einmal in der Hitze mit dem Fahrrad dorthin fährt. Kurzentschlossen packen Silvia und Beni ihre Badehosen, und wir drei fahren mit dem Suzuki zur Lagune zurück. Punkt 14 Uhr stehen wir am Eingang und bezahlen dank Regula’s bereits bezahltem Ticket und etwas Überzeugungsarbeit den vergünstigten Eintrittspreis (bis 14 Uhr) von 10’000 ClP (ca. 15 CHF), ab 14 Uhr kostet es 15’000 Pesos.
Der Salzgehalt des Sees von über 40% lässt den Körper an der Oberfläche schwimmen, wie im Toten Meer.

Zum ersten Mal erlebe ich diesen Auftrieb und es fühlt sich sehr gut an. 

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DSCN4183   Wir müssen nur aufpassen, dass wir vor lauter relaxen keinen Sonnenbrand erwischen. Das Einschmieren mit Sonnencreme ist verboten, weil man die Lagune kontaminiert.
Die Angestellten passen wirklich auf. Eine deutsche Touristin wird zu den Duschen zurück geschickt, nachdem sie sich eingecremt hat. Dort wird sie bereits von einem anderen Angestellten empfangen, denen entgeht nichts.
DSCN4160   Der Andenflamingo ist hier heimisch. Er ist innerhalb der Familie der Flamingos die einzige Art mit gelben Beinen und Füssen.

Regula fotografiert dieses hübsche Exemplar an der Nachbarlagune.

Danke an Regula, die mir diese Fotos zur Verfügung gestellt hat. In der Eile des Aufbruchs, habe ich nämlich vergessen, die Kamera mit zu nehmen.

Am nächsten Tag am Nachmittag besuchen Mario, Beni und Silvia die Laguna Escondida.de Baltinache, 60 km von San Pedro entfernt, dafür kostet der Tageseintritt auch nur 5’000 CLP (ca. 7.50CHF)

Vorher verpflegen wir uns noch in der französischen Bäckerei in San Pedro. Es ist ein wahrer Gaumenschmaus wieder einmal gutes Baguette zu essen.

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P1100260   Die Strasse zu den sieben Lagunen ist erst seit heute wieder geöffnet. Die letzten Unwetter haben sie unpassierbar gemacht.
Ein Spazierweg verbindet die Lagunen.
Das Türkis des Wassers scheint wegen der weissen Umgebung noch intensiver. Der Salzgehalt der Lagunen ist mit 50% noch höher als der in der Laguna Cejar. Es braucht etwas Überwindung um in das kalte Wasser einzutauchen, aber die Neugierde darüber wie es ist, ohne Kraftanstrengung auf dem Wasser zu treiben, siegt schliesslich.

Übernachtungsplatz: Andes Nomads Desert Camp,

2400 müM

GPS: S 22 58.915’, W 68 10.980’
Preis: CL$ 7’000 PP
Strom: Ja
Wasser: Ja
WiFi: Ja
Big Rigs: Ja
Dogs: Ja

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