Sep 262018
 
P1090588   Es ist Winter in Jaureguiberry. Die Temperaturen bewegen sich zwar nicht im Minusbereich, aber für einen morgendlichen Frost reicht es im Juli trotzdem. Drei Monate sind wir an diesem traumhaften Platz im Paraiso Suizo. Mitte Juli reist Marcel in die Schweiz. Dann warten wir auf die Ankunft von Mario Ende August. Mitte September kommen die in Deutschland bestellten neuen Solarpanel an. Ende September sind sie montiert. Am 25. September müssen wir uns auf der Migracion in Piriapolis ein neues Touristenvisum besorgen, wir sind schon 90 Tage in Uruguay. Wir erhalten noch einmal 90 Tage.
Ab September kündigt sich der Frühling an, die Akazienbäume blühen in einem saftigen Gelb. Die Tagestemperaturen steigen, man kann wieder im T-Shirt herumlaufen   P1090713
P1090646   Wir wohnen die ganze Zeit über im Bungalow 1. Es ist eine geräumige 2 Zimmer Wohnung. Im Juli und August machen wir fast jeden Tag Feuer im Cheminee, die einzige Wärmequelle. Holz hat es hier zu Genüge.
Marcel überlässt uns seine Nespresso Kaffeemaschine. Leider hat es keinen Kaffeekapselvorrat mehr, darum bestellen wir für die Weiterreise einen angemessenen Käpseli-Vorrat von einem “Generikum” und verzichten auf den Originalkaffee von Nespresso, der hier doppelt so teuer ist wie in der Schweiz.   P1090581
P1090519   Am 8. Juli zeigt uns Heinz Nachbar Christian, genannt “Shiney”, ein einfaches urchiges Restaurant in Pueblo Eden.

Zu Kaffee und Kuchen geht man ein Haus weiter.

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Das moderne Gebäude der Bodega Viña Eden sieht richtig kalt aus gegenüber den gemütlichen Holzhäusern im Ort.   P1090524
P1090530   Auf dem Retourweg ins Paraiso machen wir noch eine Sightseeingtour nach Punta Ballena, unterhalb von Punta del Este. Hier fliesst der Rio de la Plata in den Atlantik.
Punta Ballena ist bekannt wegen dem Casapueblo. Es war das Haus des Künstlers Carlos Páez Vilaró, der Picasso Südamerikas. Heute ist es ein Museum.   P1090528
P1090545   Marcel reist am 12.7.2018 zurück in die Schweiz. Vor der Fahrt zum Flughafen stellt er das Postauto noch auf den Abstellplatz von Heinz und Silvia im Paraiso Suizo. In Uruguay dürfen die Fahrzeuge der Touristen ein Jahr lang bleiben. Der Tourist selber nur drei Monate.
Bis spätestens  zum 27.Juni 2019 muss der Streuner wieder ausser Landes gefahren werden.
Am 21. August kommt Mario zu uns. Er muss sich noch etwas gedulden mit dem Abenteuer Reisen. Erich wartet auf die neuen Solarpaneles aus Deutschland. Die Zellen der alten Panele sind zum grossen Teil defekt.   P1090623
P1090616   Mit den drei Hunden, Gin, Rosie und Lady von Silvia und Heinz hat er sich schnell angefreundet.
Der kilometerlange Strand des Rio de la Plata direkt unterhalb des Bungalows ist um diese Jahreszeit fast menschenleer.
50 km weiter mündet der Fluss in den Atlantik.

Manchmal ruhen sich auch Seehunde am Strand aus.

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P1090642   Nach einem heftigen Sturm in der Nacht vom 24. August ist der Strand unpassierbar. Der Schaum reicht einem bis zu den Knien.

Auch die Strandpromenade vom Nachbarort Piriapolis ist voller Schaum.

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Nach Piriapolis fahren die beiden Silvias jeden Samstag zum Markt. Dort kaufen wir uns jedes Mal ein leckeres Grillhähnchen fürs Mittagessen.   P1090685
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An den Wochenenden ist immer viel Volk am Strand. Die Städter aus Montevideo erholen sich im Schweizer Dorf vom Stadtleben. Ausser der Campinganlage von Silvia und Heinz gibt es noch weitere Ferienwohnungen von den anderen europäischen Auswanderern.

An den Wochenenden gehen wir daher oft mit den Hunden an den nahen Baggersee spazieren.

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P1090722   Wir begegnen ganz selten Jemandem auf dem wilden Weg zum See.
Silvia zeigt mir (Silvia) zusammen mit Carmela einen weiteren Weg in diesem Urwald. So sah es vor 23 Jahren hier aus. Irgendwann war dann Schluss, ohne Machete kommt man nicht mehr voran.

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Silvia und Heinz kochen oft für campierende Gäste. Heute gibt es ein typisches uruguayanisches Asado.
Den Apero nehmen wir direkt beim Grill zu uns, bevor es zum Essen ins Restaurant geht.
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Es kommen immer wieder Reisende aus der Schweiz ins Paraiso. So treffen wir wieder auf Hans, der nach einem Heimaturlaub seine Reise in Südamerika fortsetzt.   P1090602
P1090610   Alfiio und Susanne kommen aus Zürich.
Erhard und Erna kommen aus Gais. Sie hatten grosses Pech mit dem Fahrzeug als sie mit dem Schiff in Montevideo ankamen. Die Hausbatterie war komplett leer. Ausgehungert kamen sie im Paraiso an. Sie hatten Glück, dass die beiden Silvias gerade voll beladen vom Markt in Piriapolis kamen. Erich gab ihnen die beiden vollen Gasflaschen vom Postauto. So war das Leben schon bald wieder in Ordnung. Das defekte Elektroteil für die Treppe hat Mario noch aus der Schweiz mitgebracht.   P1090626
P1090669   Franz und Gaby’s Fahrzeug sieht aus wie eine Würstlibude zu sein.
Pia und Werner aus Basel treffen Anfang September ein.   P1090730
P1090683   Sie reisen mit Hund Arcas in ihrem “MANI”.
Carmela und Arcas verstehen sich sehr gut. Wir spazieren einige Male zusammen.
Zwischendurch erkunden wir auch die Umgebung. Ein Wahrzeichen von Punta del Este ist die Mano.   P1090657
P1090651   Die Erde hat hier nicht gebebt.
In Piriaplois klettern Mario und Silvia zum Gipfelkreuz auf dem dritthöchsten Berg des ganzen Landes (423 m).

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S_SM9027   In den Seitenarmen des Betonkreuzes ist ein Aussichtsturm.
Man hat einen sehr guten Blick über die Sierra und Piriapolis.   __SM9042
__SM9009   Ein anders Mal unternehmen wir einen Ausflug in die Altstadt von Montevideo.
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