Jan 112018
 
027._Puerto_Natales-Laguna_Amarga   Wir sind sehr überrascht darüber, dass soszusagen die gesamte Strecke bis zum Besucherzentrum der “Laguna Amarga” asphaltiert ist. Wir haben mit Schotterpiste gerechnet. So sind wir diesmal viel schneller als erwartet am Eingang des Nationalparks. Es herrscht en unglaublicher Besucherandrang.
Wir halten am ersten Aussichtspunkt am Lago Sarmiento.   __EM0579
__SM7422   Schon bald darauf sehen wir über der Laguna Amarga das Wahrzeichen des Parks, die “Torres del Paine – die Türme des blauen Himmels.”
Wobei diese Türme eher selten wolkenlos anzutreffen sind.
Der Höchste Gipfel ist der Cerro Paine Grande, 3012 m.   __SM7415
Wir bleiben die nächsten 2 Tage an der Estancia Goic, etwa 1 km vor dem Parkeingang. Besser kann man es kaum treffen, wir haben die berühmten Torres direkt vor unserer Nase. Ein fantastischer Platz.   IMG_1990
IMG_1997   Mit den Hunden können wir sehr gut spazieren gehen. Die Schafe von gegenüber sehen wir selten. Carmela hat dafür ihre Ernährung umgestellt, statt Hasenkegel gibt es jetzt Schafsdung.
Erich und Marcel nutzen den Nachmittag und den langen hellen Abend für einen ersten Ausflug in den Park. Am Parkeingang bezahlt jeder Ausländer 21’000 Cl Pesos, was in etwa CHF 35.- entspricht.  Die Tickets sind drei Tage lang gültig.   IMG_2015
__EM0587   Ein weiteres Wahrzeichen des Parks sind die Cuernos del Paine (Hörner), welche bis 2600m hoch sind.
Im Park liegen einige blaugrüne Gletscherseen.   IMG_2024
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Am nächsten Tag machen Marcel und Silvia eine 2 stündige Bootstour auf dem Gletschersee Grey zum gleichnamigen Gletscher. Jedoch an diesem Tag regnet es, alle Gipfel sind in den Wolken versteckt. Dafür ist Regenbogenzeit.   __SM7276
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Wir fahren 1 1/2 Stunden durch den Park bis zum südlichen Ende der Parkstrasse am Lago Grey. Die Tickets für die Bootstour kauft man im Hotel Lago Grey. Etwas weiter südlich startet der 40 minütige Fussweg zum Anlegepunkt des Katamarans. Zuerst geht es über eine Hängebrücke, auf der sich nicht mehr als 6 Personen befinden dürfen.   __SM7286
__SM7287   Im grössten Sturm geht es über eine lange Sand-/Kiesbank  zum Anlegepunkt. Schon hier treiben Gletscherstücke über den See.
Der Katamaran legt an und die Gäste der Mittagstour klettern ins Schiff. Leider regnet es immer noch.   __SM7288
__SM7312   Was für ein Glück, als wir den Gletscher erreichen scheint die Sonne.

Das ist ein Teil des Gletschers Grey.   __SM7370
__SM7352   Der Kapitän fährt manchmal bis auf einen Meter an die Eisschollen heran.
Tiefblau leuchtet das Eis.   __SM7369
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__SM7397   Eine doch noch wunderschöne Bootsfahrt geht zu Ende. Wir fahren zurück zum Anlegepunkt.
Auch bei “unserer” Estancia gibt es einen Regenbogen vor den vernebelten Torres.   __EM0602
__EM0604   Langschnablige Vögel tummeln sich im dürren Gras.
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P1080360   Die Flussebene des Rio Paine.

Übernachtungsplatz: Estancia Goic

GPS: S 50 58.418, W 72 46.918
Preis: 10’000 Cl Pesos/Person und Tag
Strom: nein
Wasser: Ja
WiFi: Ja
Big Rigs: Ja
Dogs: Ja

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