Sep 262019
 
187_Takuaro-Hasta_la_Pasta   Erst heute realisieren wir beim Blick aufs Handy, dass in Paraguay eine andere Uhrzeit herrscht, es ist eine Stunde früher. Wie stehen ja schon um 5 Uhr früh auf, statt wie sonst um 6 Uhr.
Man bezahlt mit Guarani und ist schnell Millionär. 
1 Mio Guarani entspricht zurzeit 155 CHF.
Irmi hat uns auf die Idee gebracht, den kleinen Umweg über C. Independencia zu fahren, wo Olaf und Simone mit Hund Mexi von den “Two Vagabonds”  gerade in der Werkstatt vom deutsch sprechenden Egon ihr Fahrzeug auf Vordermann bringen lassen. Wir kennen die beiden noch nicht persönlich, jedoch kennen wir ihren tollen Blog. Olaf ist auf dem Sprung um Ersatzteile zu besorgen, wir können noch schnell Hallo sagen, dann muss er aber schon weiter, Simone ist auch nicht da. Vielleicht begegnet man sich ja sonst einmal auf dem Kontinent.   20190926_143626
20190926_113938   Auf dem Weg nach Altos kommen wir an zahlreichen mit Zuckerrohr beladenen LKW’s vorbei. Jedoch vor der Weiterfahrt nach Altos befolgen wir einen guten Tipp von Irmi und decken uns mit den leckeren, nach deutscher Art hergestellten, “Willy Würsten” ein, die in Independencia produziert werden. Man bekommt sie im “Supermercado 50”, dort wird auch deutsch gesprochen. Das ist  gar kein Wunder, wandern immer noch sehr viele Deutsche nach Paraguay aus.
Es ist fast dunkel als wir im “Hasta la Pasta” bei den Deutsch-Schweizer Gastgebern Marion und René eintreffen. Bei Sonnenuntergang sitzt man oft gemütlich bei der Grillstelle am “Sundowner” zusammen . Carmela liebt es, mit den Haushunden frei herum zu laufen, sie fügt sich ganz selbstverständlich in das bestehende Rudel ein und wird zu jedermanns Schätzchen.   P1000516
P1000512   Der Blick vom “Sundowner” auf den (leider stark verschmutzten) Lago Ypacarai bis hinüber zur Hauptstadt Asunción.

In den nächsten Tagen trudeln immer mehr Schweizer Camper ein. Wir haben grosse Freude, Regula nach mehr als einem halben Jahr wieder zu sehen, sie ist schon seit mehreren Tagen da. Leider haben wir Jörg verpasst. Er ist am Tag unserer Ankunft abgeflogen. Mit Pia, Werner, Salome und Hund Arcas haben wir hier abgemacht. Das letzte Treffen war vor 11 Monaten im Paraiso Suizo in Uruguay. Freudig überrascht sind wir, als auch Angie und Michi mit Sohn Leon vorbeikommen; sie waren im August mit uns bei Heinz und Silvia. Schliesslich stossen auch die Zuger Lorenz und Nadja dazu. Wir haben alle sehr viel Spass zusammen und die Tage vergehen wie im Fluge.   P1000454
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Bei Kaffee und Kuchen (Bienenstich, Käsekuchen, Sahnekuchen nach deutschem Rezept) am oberen Markt in San Bernadino. Ausnahmsweise hat es geregnet und die Temperaturen wurden endlich erträglich.
Die Frühlingstage sind dieses Jahr aussergewöhnlich heiss. Mit Kurzbesuchen am Pool kann man die Tagestemperaturen von 40 Grad aushalten.

Es folgen weitere Impressionen aus dem Hasta la Pasta.

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P1000441   In diesem Bambuswald soll es Äffchen geben.
Jeden Samstag ist Markttag in San Bernadino. Wir besuchen den oberen und den unteren Markt. Am meisten freuen wir uns über das leckere Brot, den guten Käse und die grosse Auswahl an Fleischwaren nach deutscher Art.

Jeden 1. Sonntag im Monat findet am unteren Markt ein Flohmarkt statt.

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In Asunción lassen wir neue Pneus ans Womo montieren. Silvia lässt sich bei Ute wiederholt wegen starken Schmerzen des Bewegungsapparates behandeln.
Es ist ein grosses Glück für Silvia, dass Ute auch im Hasta la Pasta wohnt. Sie führt hier eine Praxis für ganzheitliche Gesundheit.
Dann warten wir noch auf die Ankunft von Peter. Er kehrt Mitte Oktober aus einem Kurzurlaub aus der Schweiz nach Paraguay zurück und bringt uns Ersatzteile mit, die wir hier nicht bekommen.
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Übernachtungsplatz: Wohnmobilstellplatz/Pension  “Hasta la Pasta”, Altos

GPS: S 25 15.678’, W 57 16.918’
Preis: 80’000 G$ 2 Personen, ab 14 Tagen 25% Rabatt
Strom: Ja
Wasser: Ja
WiFi: Ja
Big Rigs: Ja
Dogs: Ja

Sep 252019
 
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Unbenannt

  Der Verkehr am Grenzübergang von Foz do Iguaçu nach Ciudad del Este ist fürchterlich. Die paraguayanische Stadt ist das zollfreie Einkaufparadies schlechthin. Kontrolliert wird am Grenzübergang niemand, Der Verkehr wird durchgewunken, Um die Stempel im Pass und die temporäre Einfuhrbewilligug (TIP) der Fahrzeuge abzugeben oder zu erhalten, muss man sich selbst kümmern. Am brasilianischen Zoll haben wir, nach Durchfragen, endlich den Schalter gefunden, wo wir den TIP abgeben können. Bis anhin war es immer so, dass bei der Ausreise der TIP abgegeben wird, und bei der Einreise ins neue Land dort ein neuer erstellet wird. Der brasilianische Zollbeamte nimmt also die 2 TIP entgegen, verschwindet und kommt nicht wieder. Dann wird es ja gut sein, denken wir. Wir gehen zurück zu den Fahrzeugen. Kaum haben wir uns in die Autokolonne eingefädelt um über die Brücke nach Paraguay zu fahren, hält uns ein Polizist auf. Wir müssen nochmal zum Zoll zurück, unsere abgestempelten TIP’s abholen. Wir sind schon etwas verwirrt, dass wir den ausgestempelten TIP mitnehmen sollen, aber das ist in Brasilien anscheinend so. Dafür läuft es auf der paraguayanischen Seite rund und dazu noch alles im Schatten, was bei der prallen Sonne heute ein Glück ist..
In Ciudad del Este bekommt man anscheinend alles. Erich wollte fürs Wohnmobil bei einem der vielen Pneuhändler am Strassenrand neue Vorderreifen besorgen. Weder Bridgestone, noch Michelin hatten die gewünschten Pneus.
Wir beschliessen, in einer anderen Stadt nach den Reifen zu suchen und verlassen das chaotische Ciudad del Este Richtung Westen.
An einem See legen wir für heute Pause ein.
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P1000428   Die 4 km lange Strasse zum Campingplatz besteht aus roter Erde, welche bei Regen praktisch unbefahrbar wird, eine einzige Rutschpartie. 95 % des gesamten Strassennetztes in Paraguay ist nicht geteert.
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Übernachtungsplatz: Club Nautico Tacuaro

GPS: S 25 23.461’, W 55 21.556’
Preis: 25’000 Guarani p.p.
Strom: Nein
Wasser:Ja
WiFi: Nein
Big Rigs: Ja
Dogs: Ja

Sep 202019
 
185_Tereza_de_Oeste-Foz_de_Iguazu   Ohne Hast und Eile gehen wir den Morgen an. Nachdem wir mit Rocky und Carmela den Spaziergang absolviert haben, geht es auf nach Foz do Iguaçu. Die brasilianische Seite der grossen Wasserfälle haben wir noch nie gesehen. Wir campieren im Hotel und Camping Paudimar. Hier ist man innert 10 (Auto) Minuten beim Besucherzentrum der Wasserfälle und dem wunderschönen Vogelpark.
Im Hotel und Camping Paudimar treffen wir Irmi und Peter. Die Wiedersehensfreude nach 11 Monaten des Reisens ist gross. Wir haben uns so viel zu erzählen, dass wir 5 kurzweilige Tage zusammen verbringen.   20190922_181323
20190922_181136   Peter möchte uns gerne fotografieren, aber Carmela macht ihm einen Strich durch die Rechnung, zuerst wird geschmust!
_1000437   Am Samstagnachmittag besuchen Irmi und Silvia den  Vogelpark, der ganz in der Nähe der Wasserfälle liegt. Der Besucheransturm ist enorm gross. Kein Wunder, es ist Wochenende und die Leute kommen aus dem ganzen Dreiländereck.
Parque das Aves ist seit 2017 die einzige Institution der Welt, die sich auf den Schutz der hochgefährdeten Vogelarten des Atlantischen Regenwaldes in Brasilien spezialisiert hat.

Rund die Hälfte der Vögel werden nach Verletzungen, Misshandlungen oder verbotenem Tierhandel hier wieder aufgepäppelt und nach Möglichkeit wieder ausgewildert.

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Am Montag besuchen wir zusammen die Iguaçu Wasserfälle. Das heisst, Erich fährt morgens mit Irmi und Peter zu dem Nationalpark. Nach etwa drei Stunden kehrt er alleine mit dem Auto zurück zum Campingplatz., Fahrerwechsel. Nun fährt Silvia mit dem Auto los zum Nationalpark. Irmi passt sie am Spazierweg entlang den Wasserfällen ab, toll.
Mit dem Bus wird man vom Besucherzentrum zu den Wasserfällen hin und wieder zurück gebracht.
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Übernachtungsplatz: Hotel und Camping Paudimar

GPS: S 25 35.952’, W 54 31.453’
Preis: 40 R$ p.p., inkl. Frühstück
Strom: Ja
Wasser: Ja
WiFi: Ja
Big Rigs: Ja
Dogs: Ja

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Sep 192019
 
184_Curitiba-Santa_Tereza_de_Oeste   640 km sind es von Curitiba bis Foz do Iguaçu, quer durch Brasilien von Ost nach West. Es ist neblig als wir den Campingplatz in Curitiba verlassen.
Wir sind ziemlich überrascht als morgens aus Nachbars Zelt eine Katze herauskommt.
Das bedeutet, dass wir ihr mit den Hunden aus dem Weg gehen, ist stressfreier für alle.
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P1000418   Die Lastwagen sind bergauf ziemlich langsam. Obwohl die Spur doppelt geführt wird, damit man die Brummis überholen könnte, hat man kaum eine Möglichkeit an denen vorbei zu kommen. Denn der sehr langsame Riese will jetzt den noch Langsameren überholen. Kaum geht es wieder bergab, nehmen die LKW’s ordentlich Tempo auf, sie hängen einem fast an der Stossstange, fürchterlich.
Eine der vielen Mautstellen auf dieser Strecke.   P1000420
__EM1493   An einer Tankstelle mit riesigem Restaurant (wer will kann sich am reichhaltigen Buffet für wenig Geld satt essen) machen wir Mittagspause.

Danach fahren wir weiter so lange es hell ist und wir noch konzentriert sind. 500 km haben wir zurück gelegt, als wir an einer 24 Stunden überwachten Tankstelle für heute Halt machen. Das ist gut, denn so ist die Reststrecke morgen bis Foz do Iguaçu relativ kurz.

Übernachtungsplatz: Tankstelle “Posto Stop31 Ipiranga”

GPS: S 25 02.757’, W 53 36.497’
Preis: Gratis
Strom: Nein
Wasser: Nein
WiFi: Ja
Big Rigs: Ja
Dogs: Ja

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Sep 182019
 
183_Ilha_sao_francisco-Curitiba   Der Lastwagenverkehr ist enorm auf der Strecke nach Curitiba. Erst als wir die Autobahn verlassen, wird es ruhiger Die Estrada da Gaciosa entpuppt sich als eine wunderschöne kopfsteingepflasterte Serpentinenstrasse durch den Urwald. Ab 900 müM. herrscht dicker Nebel, einmal mehr auf unserer Fahrt durch den Süden Brasiliens. Schon wieder sehen wir nichts von dem Tal. Wahrscheinlich sind wir in der falschen Jahreszeit unterwegs (Frühlingsbeginn).
 
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Übernachtungsplatz: Camping no Sol, ausserhalb von Curitiba

GPS: S 25 26.171’, W 49 23.857’
Preis: 40 R$ pp
Strom:Ja
Wasser: Ja
WiFi: Ja, schwach
Big Rigs: Ja
Dogs: Ja

Sep 172019
 
182_Pomerode-Ilha_sao_francisco   São Francisco do Sul ist die drittälteste Siedlung Brasiliens. Sie wurde 1504 gegründet. Obwohl die Stadt am Atlantik den fünftgrössten Containerhafen Brasiliens hat, konnte sie sich ihren Charme erhalten. Die 150 historischen Gebäude stehen unter Denkmalschutz.
P1000360   Die mit Kopfstein gepflasterteten Strassen sind eng. Darum haben wir unseren “Amigo” beim Parkplatz für die Touristenbusse geparkt. Rocky und Carmela bewachen das Womo während wir einen kurzen Ausflug in die historische Stadt machen.
Der zentrale Parkplatz am Hafen ist dicht besetzt, wie alle anderen Parkplätze auch.

Von hier aus starten wir unseren Stadtrundgang.

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Zu diesem Wappen finden wir leider keine Erläuterung.

Unser Nachtplatz ist vor dem Militärfort am nördlichsten Zipfel der Halbinsel. Die vielen wilden Hunde der Umgebung suchen den Kontakt zu Carmela, den von Rocky meiden sie, das ist auch gut so.

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Übernachtungsplatz: Parkplatz beim Eingang zum “Forte Marechal Luz”

GPS: S 26 10.102’, W 48 32.090’
Preis: Gratis
Strom: Nein
Wasser: Nein
WiFi: Nein
Big Rigs: Ja
Dogs: Ja

Sep 142019
 
181_Urubici-Pomerode   In Salto das Aguas kommen wir an einem Wasserpark vorbei. Im Teich schwimmen verschiedene Entenarten. Unser lieber ehemaliger Herr Nachbar aus Zuzwil, selber Entenzüchter, könnte uns bestimmt sagen was das für Sorten sind, oder nicht Sepp?
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P1000251   Am späteren Nachmittag kommen wir in Pomerode an, welches sich die deutscheste Stadt in Brasilien nennt. Die ehemaligen Immigranten kamen aus Pommern. “Rode” kommt daher, dass die Menschen den vorherrschenden Urwald roden mussten, um ihn bearbeiten zu können. Wenn Silvia mal etwas auf portugiesisch nicht versteht, fragt sie zuerst noch ob man deutsch spricht. Meistens haben wir Glück.
Wir checken direkt bei Anita und Nelson von der Pousada do Imigrante ein. Noch ist das Schmuckstück ein Geheimtipp, es ist erst seit kurzem in der iOverland App erwähnt. Überall gibt es etwas Liebliches zu entdecken. Anita spricht Deutsch.
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P1000332   Am nächsten Tag, Sonntag, machen wir uns auf, um Pomerode zu entdecken. Pomerode mit seinen typischen Fachwerkhäusern. 

Zu allererst besuchen wir eine Wohnmobilausstellung, mit mehr als 600 Wohnmobilen, die zufällig dieses Wochenende stattfindet. In der Umgebung gibt es einige Wohnmobilbauer. Irgendwie wirkt das Ganze etwas chaotisch, Partystimmung.

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__EM1428   Wir wechseln uns ab mit dem Besuch der Ausstellung, einer bleibt immer bei Rocky und Carmela.

Nachher geht es zur Touristeninformation, wo wir uns die Stadtkarte mit der Fachwerkhausroute besorgen. Der Zwischenhalt im Zentrum liegt auf der Strecke. In Pomerode befindet sich die bekannteste Porzellanmanufaktur Brasiliens, Schmitt.

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Beim Haus der Siewerts treffen wir auf die 5. und 6. Generation der deutschen Einwanderer. Wir sind beeindruckt, wieviel Wert man darauf legt, die deutsche Sprache zu behalten, die Schule ist bilingue. Die Familie stellt aus Zuckerrohr “Cachaça” mit verschiedenen Geschmacksrichtungen her. ( Cachaça ist eine brasilianische Spirituose mit min. 38% vol. Alkoholgehalt aus frisch geerntetem Zuckerrohr); auch Zuckerrohrmelasse als Brotaufstrich wird angeboten.Wir dürfen alles probieren bevor wir uns zu einem Kauf entscheiden.   __EM1434
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_1000319   Für heute haben wir genug gesehen. Jetzt sind die Hunde an der Reihe. Mit ihnen machen wir einen ausgiebigen Spaziergang in der “bellenden” Nachbarschaft.
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Heute Montag wollen wir auch die berühmte deutsch-brasilianische Grossstadt Blumenau besuchen, die grosse Schwester von Pomerode. Die Fahrt ist sehr anstrengend. Die Stadt ist kein Vergleich zu dem beschaulichen, kleinen Pomerode. Es hat enorm viel Verkehr, die Sehenswürdigkeiten sind weit verteilt. Zu allererst fahren wir zur Villa Germanica, der Ort, wo alljährlich das Oktoberfest statt findet. Die Vorbereitungen sind in vollem Gange.
Anschliessend machen wir einen Abstecher in die historische Strasse  “15 Novembre”. Vielleicht ein Pendant zur Zürcher “Bahnhofstrasse”.
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Als wir zurück nach Pomerode zu unserer Pousada kommen, sind wir ziemlich geschlaucht. Der Tag war mit 32 Grad sehr heiss, es kam uns jedoch sehr viel heisser vor mit der hohen Luftfeuchtigkeit. Bis es kühler wird, ruhen wir uns im Schatten aus.   P1000322
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Übernachtungsplatz: Pousada do Imigrante

GPS: S 26 43.330’, W 49 12.812’
Preis: tbd
Strom: Ja
Wasser: Ja
WiFi: Ja
Big Rigs: bedingt
Dogs: Ja

Sep 132019
 
180_Lauro_Muller-Urubici   Die Serra do Rio Rastro rühmt sich, 284 (enge) Kurven bis zum Gipfel auf 1421 Metern zu haben. Das wird sicher eine tolle Fahrt werden. Wir freuen uns auf die Fahrt durch die Schlucht.
Der Blick vom ersten Aussichtspunkt am Anfang der kurvigen Bergstrasse verheisst Gutes oder etwa nicht? Kommt die Sonne oder wird der Nebel dichter?

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P1000162   Der Nebel gefällt uns jedoch gar nicht, die Kurven dafür umso besser. Die Strasse wird immer schmaler.
Das Kreuzen der “Grossen” wird immer schwieriger. Tatsächlich sind sehr viele LKW’s auf dieser Strecke unterwegs, sowie auch dieser Reisecar. Da muss Erich zurück stechen, damit die Spiegel der Brummis aneinander vorbei kommen.
Auf dem Gipfel ist die Aussicht gleich Null. Wir warten fast 2 Stunden, ob die Sonne doch noch kommt und schauen dem Treiben der Anderen zu. Auch wenn man keine Aussicht auf die 284 Kurven hat, so war die Fahrt dennoch ein schönes Erlebnis.
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P1000175   Das hätten wir von oben sehen sollen.

Es hat keinen Zweck länger zu warten, der Nebel hat sich auf dieser Höhe festgesetzt. Darum brechen wir auf und fahren weiter Richtung Urubici. Die Strasse hat ab hier ganz normale weite Kurven.
Von oben sieht Uribici gar nicht so klein aus, wie es beschrieben wird und auf der Landkarte erscheint. In Brasilien gelten irgendwie andere Massstäbe, alles ist grösser.
Die  von uns ausgewählte Posada mit Campingplatz und Restaurant liegt am nordöstlichen Ende des “Dorfes”.

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Übernachtungsplatz: Camping nossa Senhora da Graça

GPS: S 27 59.770’, W 49 34.011’
Preis: 30 R$ pp
Strom: Ja
Wasser: Ja
WiFi: Ja
Big Rigs: Ja
Dogs: Ja

Sep 122019
 
179_Canon_do_itaimbezinho-Lauro_Muller   Kurz vor Praia Grande holt Silvia, nach ihrer Wanderung im Nationalpark, Erich ein bzw. er wartet am Strassenrand auf sie. Unser Ziel ist eine weitere atemberaubende Schlucht, die Serra do Rio Rastro. Sie beginnt beim Ort Lauro Müller. Dort finden wir einen wunderbaren Übernachtungsplatz bei der netten Familie von Maria und Emerald. Sie führen ein Restaurant, vermieten Bungalows und bieten Campern einen Platz. In den drei Teichen könnte man angeln.
Wir sind die einzigen Gäste und geniessen die gepflegte Anlage. Die Kühe kommen Carmela nicht geheuer vor.
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Übernachtungsplatz: Pousada e Restaurant Esperança, in Lauro Müller

GPS: S 28 22.637’, W 49 23.059’
Preis: 30 pp
Strom: Ja
Wasser: Ja
WiFi: Ja
Big Rigs: Ja
Dogs: Ja
Dusche/WC: sehr sauber

Sep 112019
 
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Wir fahren entlang Ackerfelder und Wald. Neben Landwirtschaft wird auch Forstwirtschaft betrieben. Unser Ziel ist der Itaimbezinho Canyon. Er ist einer der grössten in Südamerika.

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_1000225   Die romantische Strasse endet in São Francisco, ein Ort wo die Bevölkerung ursprünglich aus dem Hunsrück stammt. Heute sieht man vor lauter Nebel kaum 10 Meter weit. An der Tankstelle macht man uns voller Freude und Neugier mit einem jungen Mann bekannt, er könne Deutsch, Hunsrücker Platt. Den Dialekt kennen wir, aber der Herr redet ein Mischmasch, mehr brasilianisch, schwer zu verstehen.

Auf der Fahrt zur Itaimbezinho Schlucht machen wir Mittagshalt beim Café Tainhas. Dort holen wir uns etwas zu essen und Zigaretten für Erich. Seine Lieblingsmarke “Kentischi”.

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P1000131   Als die Strasse zur Schotterpiste wird, ziehen die Hunde ins Wohnmobil um, damit Silvia mit dem Auto heute noch den Nationalpark besuchen kann. Hunde sind im Nationalpark verboten.
Für die 6 km Rundwanderung “Trilha do Cotovelo” ist es heute zu spät,  da der Park in 2 Stunden,  um 17 Uhr , seine Pforten schliesst.  Die verbleibende Zeit reicht gut aus für den 1,4 km langen Rundweg “Trilha do Vértice”, von wo aus man den bekanntesten Wasserfall der Schlucht Itaimbezinho, den “Andorhinas”, sieht. Ein Wasserfall, der auch tatsächlich nach 900m Tiefe den Boden der Schlucht bzw. den Fluss Rio do Bois erreicht, die meisten anderen Wasserfälle vernebeln vorher.   __EM1387
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Als Silvia nach einer Stunde zum Parkeingang zurück kommt, ist Erich mit dem Wohnmobil auch da. Schnell wechseln wir das Auto, damit Erich auch noch in den Genuss des Anblicks der tiefsten Schlucht Brasiliens kommt.

Es ist unglaublich, er sieht wegen dem aufziehenden Nebel gar nichts von dem Canyon. Am Parkplatz zum Wanderweg ahnt er schon Schlimmes.

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Wir dürfen die Nacht vor dem Eingangsportal verbringen, damit wir am nächsten Morgen den längeren Rundweg machen können.

Am anderen Tag gehen wir es gemütlich an, denn es dauert lange bis sich der Nebel verzieht. Um etwa 10.30 Uhr begibt sich Silvia dann aber auf den 6 km langen Wanderweg, der leichte Nieselregen wird wohl aufhören bis sie das Ziel erreichen wird. Erich setzt sich mit dem Wohnmobil in Bewegung. Bei den schlechten Strassenbedingungen wird er eine Weile brauchen, bis er den 22 km entfernten Ort Praia Grande erreicht.

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Die Wanderung entlang der Kante der Schlucht ist sehr schön,trotz Regen. Leider ist die Sicht getrübt auf den imposanten Anblick, der sich einem bietet.
Die Araukarie, ein immergrüner Baum, kommt nur auf der Südhalbkugel vor. Sie wächst langsam, im Alter von etwa 100 Jahren werden die unteren Äste abgestossen und es bildet sich die vollendet gerage Stammsäule heraus. Das Holz wird für Fenster- und Türrahmen verwendet. Die Ureinwohner schätzten den hohen Fett- und Eisweissanteil der Samen in ihrer Nahrung.In Brasilien ist die Araukarie wegen Rodung gefährdet. Es gibt aber Bestrebungen für die Aufforstung.
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Nach 1 1/2 Stunden macht sich Silvia auf den Weg nach Praia Grande. In einer Kurve wartet Erich schon. Wir besprechen uns kurz und finden, bei dem Sauwetter fahren wir weiter bis zu einer Poussada in Lauro Muller. Dort wollen wir die Nacht verbringen, bevor wir morgen in die schöne die Serra do Rio Rastro reisen..   P1000134
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Übernachtungsplatz: PN Aparados Gate

GPS: S 29 09.296’, W 50 03.127’
Preis: Gratis
Strom: Nein
Wasser: Nein
WiFi: Nein
Big Rigs: Ja
Dogs: Ja

Sep 102019
 
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Der Weg führt durch 13 Orte , die durch europäische Einwanderer gegründet wurden. Die deutschen Wurzeln spiegeln sich in der Architektur und Gastronomie wieder. An einer Tankstelle in Novo Hamburgo schüttelt uns der deutsche Besitzer des “Café Colonial Rota” aus Dois Irmãos ganz spontan während des Tankfüllens die Hand. Er bietet ein Buffet mit Gebäck, Brotsorten, Wurst- und Käsesaufschnitt etc., ganz nach deutscher Esstradition an. Leider hat er in der Nebensaison nur an Wochenenden geöffnet. Darum wird es leider nichts mit unserem Besuch seines Lokals.   Rota_Romantica
P1000031   Porto Alegre von der Autobahn aus fotografiert.
Der Stau hat sich nach São Leopoldo wieder aufgelöst.   P1000034
P1000041   Eine architektonisch eindrückliche Kirche steht auf einem Hügel ausserhalb von Novo Hamburgo.
Das Santúario de Mães ist von einem hübschen Park umgeben.
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P1000048   Es gibt wenig Verkehr auf der schönen romantischen Strasse.

Beim Wursthaus Ruppenthal decken wir uns spontan, dem Bauch folgend, mit leckerem Brot und gut schmeckender Salami, Räucherschinken und Fleischwurst nach deutschen Art ein. Das Wursthaus hat allerlei anzubieten.

Schon bald erreichen wir Nova Petrópolis mit dem weissen Turm am Anfang und Endes des Ortes.

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P1000057   Auf der ERS 235 fahren wir nun nach Gramado, welches für Brasilianer wie St.Moritz für die Schweizer ist. Einen Ausflug nach dem touristisch überreizten Gramado und seiner ruhigen Zwillingsstadt Canela werden wir morgen unternehmen. Jetzt geht es auf direktem Wege zum  Campingplatz im grünen Parque do Seisi bei Canela. Die schwülheissen 37 Grad fordern uns Vier einiges ab, stecken doch noch die winterlichen Temperaturen von Uruguay in unseren Knochen.
Nach dem Anmeldungsprozedere am Eingang sind wir schnell auf unserem Platz. Zuerst sind die Hunde an der Reihe, so lernen wir direkt den Park kennen in dem wir die nächsten 2 Tage wohnen werden. Danach gönnen wir uns ein herrlich kühles “Patricia” Bier. Die kommende Nacht bleibt schwülwarm bis in die frühen Morgenstunden. Irgendwann übermannt uns der Schlaf, als wir aufwachen ist es neblig nass. Wir sind im Regenwald.   P1000059
_1000222   Mittags brechen wir für eine Rundtour durch Canela und Gramado auf. Die Catedral do Pedra ist eines der Wahrzeichen von Canela. Die Fahrt zum Parque do Caracol, 10 km ausserhalb von Canela und Gramado, bietet noch weitere touristische Attraktionen.
Im Haus Castelinho Caracol wird nachmittags Apfelstrudel serviert.
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Die Nachbarstadt Gramado kommt uns vor wie Disneyland. Hier ist alles zu haben, von schicken Schuhen, exquisiter Mode, originellem Kunsthandwerk, Schokolade, Museen für alles jedes sowie Kunsthandwerk.

Am Schwarzsee heisst es sehen und gesehen zu werden.

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P1000125   Ein Mülleimer:
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Wir fahren wieder zurück in unseren Park. Heute lässt es sich wunderbar draussen aushalten, die Temperaturen bewegen sich um die 20 – 25 Grad.   P1000114
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Übernachtungsplatz: Parque do Sesi, Canela

GPS: S 29 21.984’, W 50 47.477
Preis: 30 R$ pp
Strom: Ja
Wasser: Ja
WiFi: Ja, nur bei der Recepcion
Big Rigs: Ja
Dogs: Ja

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Sep 092019
 
176_Estacionamente_Capilha-Barra_do_Ribeiro   Auf Grund unserer Recherchen entscheiden wir uns, statt über die Naturstrasse BR 101 ab Rio Grande direkt auf der geteerten Autobahn BR 116 über Pelotas nach Barra do Ribeiro zu fahren.
P1000026   Immer wieder regnet es am Morgen des 8. Septemer 2019. Wir nutzen einen trockenen Moment, um mit Rocky und Carmela das letzte Mal am Strand des Lago Mirim spazieren zu gehen. Es donnert in der Umgebung, das Gewitter kommt näher. Carmela bleibt an der langen Leine, sie fürchtet sich vor dem Grollen. In ihrer Panik würde sie wer weiss wohin laufen. Dieses Risiko gehen wir nicht ein. Nach dem Strandlauf packen wir zusammen. Der Campingbesiter meint, wir sollten doch an der alten Kirche vorbeifahren. das gäbe ein schönes Fotomotiv.
Wobei auch der riesige Baum am Rande des Kirchhofes beeindruckend ist.   P1000029
P1000030   Die Strassen abseits der Hauptachse sind allermeistens Naturstrassen. So ist es auch in diesem Dorf.

Es geht weiter der Küste entlang nach Norden. 300 km lang ist der Strassenverlauf langweilig. Die jetzt tropischen Temperaturen sind wir gar nicht mehr gewöhnt und macht uns müde.

Auf dem Campingplatz Barra do Ribeira angelangt, erlösen wir die Hunde aus dem Auto. Schnell lehrt Rocky die scheinbar mutigen Hunde auf dem Rundgang über das Gelände Respekt. Da reicht alleine seine imposante Erscheinung schon aus. So machen wir fast entspannt unseren Rundgang.

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Übernachtungsplatz: Barra do Ribeiro

GPS: S 30 18.122’, W 51 17.811’
Preis: 25 R$ pp
Strom: Ja
Wasser: Ja
WiFi: Ja
Big Rigs: Ja
Dogs: Ja

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Sep 072019
 
175_La_Cornilla-Estacionamente_Capilha   Wir fahren auf der Umfahrungsstrasse von Chui vom uruguayanischen Zollgebäude, wo wir unsere temporäre Fahrzeugbewilligung abgeben und den Austrittsstempel in den Pass bekommen zu der 4 km entfernten brasilianischen Zollstelle. Die Abwicklung für die Einreise ist schnell erledigt. weder die Fahrzeuge werden inspiziert, noch die Hundepapiere kontrolliert.

_1000068   “Bem vindo” – Herzlich Willkommen. Jetzt wird portugiesisch gesprochen, leider versteht man auch in Brasilien kein Englisch, auch mit Spanisch hat man seine liebe Not. Silvia konsultiert heute oft den Google Translater.Einige Worte bleiben haften, z. Bsp. Obrigada- Danke. Erich spricht besser spanisch als Silvia im Moment portugiesisch
Die Strecke auf der BR-471 ist recht eintönig. In weiten Abständen fährt man an Silos vorbei. Das Departement Rio Grande do Sur ist das Gaucholand Südbrasiliens, Vieh- und Landwirtschaft.

Abwechslungsreich wird es als wir 16 km am Rand des Naturschutzgebietes Taim vorbei fahren.
Wir sehen Störche, Fischreiher, Kormorane und vor allem viele Capivaras (Wasserschweine) , sogar einen Kaiman.

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Wir fahren zum Camping Capilha an der Lagune Mirim, ein sicherer und sauberer Platz. Es gibt eine direkte Verbindung zum  weitläufigen Sandstrand des Süsswassersees. Wir sind glücklich, dieser Strand bietet unseren Hunden genug Auslauf. Wie schon gestern, lassen wir immer nur einen von beiden frei.
Die letzte Nacht zog eine Gewitterfront über den Landstreifen, bis in die frühen Morgenstunden hat Carmela aus Angst vor den lauten Donnern zittern müssen. Es tut ihr gut, sich frei bewegen zu können. Rocky missfällt sein Dasein an der Leine, aber bald ist er auch an der Reihe. Nach einer Weile wird wieder getauscht, so machen wir das über 2 Stunden lang.
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Auf Möwenjagd.
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_1000131   Der Gaucho sucht die freilaufenden Kühe am Strand auf. Sie sind noch weit entfernt.
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_1000169   Wir treten den Rückweg an. Am Nachmittag machen wir den herrlichen Spaziergang noch einmal.
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Übernachtungsplatz: Estacionamento Capilha

GPS: S 33 54.076’, W 53 30.635’
Preis: 25 R$ PP
Strom: Ja 120/230
Wasser: Ja
WiFi: Ja
Big Rigs: Ja
Dogs: Ja

Sep 052019
 
174_Paraiso_Suizo-La_Cornilla   Gegen 11 Uhr verabschieden wir uns von Silvia und Heinz Unsere Zeit im Paraiso Suizo ist vorläufig zu Ende. Wir freuen uns auf Brasilien. Über Piriapolis geht es ein kurzes aber sehr schönes Stück der Goldküste entlang. Was wie der Atlantik erscheint ist immer noch die breite Flussmündung des Rio de la Plata. An einer geeigenten Stelle machen wir einen Mittagshalt, wir nehmen es gemütlich.
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P1000010   200 km weiter entlang der Ruta 9 finden wir einen tollen Schlafplatz in La Coronilla am Strand, nur 20 k von der brasilianischen Grenze entfernt. Es kommen nur wenige Leute vorbei für einen Blick aufs Wasser. Mit den Hunden erkunden wir die nähere Umgebung. Es scheint  sicher zu sein, wie meistens in Uruguay. Jedenfalls verbringen wir hier eine ruhige und sehr kalte Nacht.
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_1000029   Am Morgen machen wir uns auf zu einem Strandspaziergang. Dabei lassen wir jeweils einen unserer Hunde frei laufen, während der andere an der Leine ist. Damit ist garantiert, dass der freie Hund immer in unserer Nähe bleibt. Wenn beide zusammen frei herum tollen, dann treiben sie sich gegenseitig an und rennen sehr weit weg.
Zuerst darf sich Rocky mal eine Runde austoben.
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_1000036   Das Wohnmobil haben wir stets im Auge.

Der Mann im Einspänner reinigt den Strand von Unrat.

Die Häuser an dem im Sommer beliebten Strand bilden eine eigene Klasse.

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Übernachtungsplatz: Motorhome parking in La Coronilla

GPS: S  33 54.070’, W 53 30.635’

Preis: Gratis
Strom: Nein
Wasser: Nein
WiFi: Nein
Big Rigs: Ja
Dogs: Ja

Sep 052019
 
__SM1209   Heute, Mittwoch 4.9.19,  ist die letzte Nacht, die wir im Bungalow 1 ganz links verbringen. Morgen wollen wir aufbrechen. Ein halbes Jahr lang haben wir im Paraiso Suizo in Uruguay verbracht.
Zwei mal haben wir in dieser Zeit die Ferienvertretung übernommen..   20190612_134701
20190614_153024   Es hat uns viel Spass gemacht, die Haustiere, das Haus und die Camper mit ihren abenteuerlichen Geschichten zu versorgen.
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__SM1147   20190622_142539
20190723_112152   Der Slideout konnte im Juli endlich repariert werden.
Anfang August wäre das Womo bereit zur Weiterfahrt gewesen. Es sollte nicht sein, denn Silvia muss zum Zahnarzt. Eine Wurzelbehandlung zieht sich über 5 Wochen hinaus.   20190723_112128
20190831_111643   Am Sonntag, 1.9.19 , wollten wir aufbrechen. Doch es soll wieder nicht sein. Silvia kommt am 31 8. mit einem platten Reifen vom Einkauf zurück.
Der neue Pneu ist kaputt, aufgerissen von einem scharfen Gegenstand. Der Reifen wird am Dienstag ersetzt.
Unsere geplante Abreise Richtung Brasilien wird auf Donnerstag verschoben.
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