Apr 242019
 
IMG-20190427-WA0017   Erich lässt Ersatzteile für den defekten Slideout und noch ein paar andere mechanische Teile fürs Wohnmobil  nach New York City liefern. Silvia soll zusammen mit Silvia vom Paraiso Suizo die Sachen nach Uruguay zurück bringen. Es ist kaum zu glauben, dass die Reise der beiden Frauen günstiger ist, als wenn das Paket direkt von USA aus nach Uruguay geliefert würde.
NYC mit den Musicals am Broadway ist die Wunschdestination der beiden Frauen.
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20190425_185550   Am 25. April landen wir mit der brasiianisch-chilenischen Latam Airlines am JFK Airport. Der im Voraus reservierte Shuttlebus bringt uns ins Hotel direkt am Times Square und Broadway.
Heute Abend  besuchen wir auch schon das erste Musical “Pretty Woman”. Im Theater sitzen fast ausschliesslich Frauen. Wen wundert’s bei dieser märchenhaften Liebesgeschichte aus Hollywood?
Blick aus unserem Hotelzimmer im 23. Stockwerk.   _MG_3862
20190427_071457   Den Times Square sehen wir vom Zimmer aus kaum, nur eine Reklametafel. Wenigstens wünscht man uns darauf einen Guten Morgen.

Heute ist ein kleines Paket von Winnebago mit der Wasserpumpe und noch anderen Ersatzteilen bei der hoteleigenen Filiale von Fedex angekommen. Auf das lange, schmale Paket müssen wir noch bis morgen warten.

Am nächsten Tag, Freitag, unternehmen wir eine Downtown Sightseeing Tour mit einem Hop on Hop off Bus. Die lästigen Selfiesticks der anderen Fahrgäste sind nicht zu vermeiden. Also kommen sie mit aufs Foto.   _MG_3838
_MG_3827   Die Laternen mit den künstlichen Diamantkristallen weisen darauf hin, dass wir uns im reichen Schmuckdistrikt befinden. Von hier aus umrunden wir den Times Square und fahren dann dem Broadway entlang in die Downtown.
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_MG_3858   Beim Flat-Iron Gebäude fallen erste Regentropfen. Aber es hört gleich wieder auf zu regnen.

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Beim Kaufhaus Macys steigen wir aus. Jetzt gehen wir mal schauen, was in New York so Mode ist.

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20190426_131303   Nach zwei Stunden shoppen, “hoppen” wir wieder auf einen Bus.

Kaum sitzen wir mit Regenponcho auf dem Dachdeck, fängt es an zu schütten. Bei der nächsten Haltestelle verlassen wir den nassen Bus, auf dem Oberdeck ist es wegen dem Platzregen nicht mehr auszuhalten und im Unterdeck ist kein Platz mehr.

_MG_3860   In irgendeinem Thairestaurant in Chinatown wärmen wir uns auf. Später erwischen wir einen fast leeren Bus und fahren mit diesem zurück zum Times Square.
Heute Abend besuchen wir das Musical “Phantom der Oper”. Das Theater liegt gleich um die Ecke vom Hotel.

Das meistbesuchte Musical NYC’s konnte uns nicht so ganz überzeugen.  Die Kostüme und das Bühnenbild waren fantastisch, der Operngesang riss uns nicht vom Stuhl.

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20190426_190024   Am Samstagmorgen erhalten wir das zweite Paket. Felix von Fedex bringt es uns aufs Zimmer. Ich bin geschockt, das Paket ist so gross  wie eine Tür, wiegt 35 kg. Dieses Monstrum kann ich nie und nimmer als Übergepäck im Flug mitnehmen. Erich ist selber überrascht von der Grösse. Das kommt daher, dass die Teile bereits zusammen montiert sind und nicht wie erwartet Als Einzelteile geliefert werden. Damit ein Transport im Flugzeug möglich ist, müssen wir das Gestell auseinander nehmen. Ein Schraubenzieherset besorgen wir uns in einem Hardwareladen in der Gegend.
Die äusseren Längsstangen abzuschrauben ist einfach. Kniffelig wird es bei der Mittelstange. Dort befinden sich die Motoren und diese sind irgendwo mit den kurzen Querstangen verschraubt. Als Erich uns per Videochat erklärt, wo die Schraube sitzt, und wir dabei die kurzen Verbindungsstücke erwähnen, stellt er bestürzt fest, dass man das falsche Kit geliefert hat. Die Masse sind falsch. Wir könnten heulen, so eine Katastrophe! Das Paket muss wieder zurück zum Lieferanten geschickt werden. Für einen Austausch haben wir keine Zeit, unser Rückflug geht bereits übermorgen. Eine Kontaktaufnahme zum Lieferanten ist heute und morgen Sonntag nicht möglich. Weekend.   20190426_190507(0)
IMG_3872   Wir verscheuchen den “Paketschock” aus unseren Gedanken und freuen uns auf den heutigen Nachmittag. Das Musical: “Chicago” steht auf dem Programm. (Nach dem Besuch stellen wir fest: es war absolut toll!! Gesang, Tanz, Witz und Drama….packend von der ersten Sekunde an.)

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Wir spazieren die 7th Ave hinauf bis zum Columbus Circle.

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_MG_3873   Im luxuriösen Shopping Mall begrüsst man die Besucher mit einem Glas Sekt, die Frühlingskollektionen werden gefeiert.

Beim Bummel durch verschiedene Distrikte entdeckt….   _MG_3815
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In unserem Hotel befindet sich auf dem 48. Stockwerk das einzige sich drehende Dachrestaurant von New York City.              
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An unserem letzten Abend im Big Apple schauen wir uns den Sonnenuntergang von dort oben aus an.
Die Rundreise beginnt mit Sicht auf New Jersey und den Hudson River. Das Restaurant dreht sich im Uhrzeigersinn.

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20190428_192651   Nach einer Stunde und 360 Grad Drehung haben wir wieder den Hudson River im Blickfeld.
Es ist Montagnachmittag. Wir sind bereits wieder am JFK Flughafen. Das Flugzeug ist bereit zum boarden.
Vor sechs Stunden haben wir das Paket mit den Slideoutstangen zu Fedex im Hotel für den Rücktransport bringen lassen. Bei Felix von Fedex hatten wir einen Stein im Brett, er hat uns in unserer Not stets geholfen. In derselben Zeit hat Erich intensiv mit Dave von der Lieferfirma gechattet. Anfänglich beharrte der Verkäufer darauf, dass die falsche Bestellung ein Fehler von Erich war. Als Dave die korrekte Bestellnummer noch einmal im System eingab, spuckte das Softwareprogramm erneut das falsche Produkt aus. In diesem Moment war dem Verkäufer klar, dass der Fehler auf seiner Seite war. Jetzt muss man zusammen eine neue und gute Lösung finden.
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20190429_190256   Bereit zum Abflug, Unser Flugzeug ist als nächstes mit dem Start dran.
Ein letzter Blick aus der Luft auf die Kulisse von Manhattan.   20190429_190705
20190430_040331   Nach 10 1/2 Stunden Flug erreichen wir am 30.4.2019 um fünf Uhr früh unsere Zwischenstation, den Flughafen von Sao Paulo in Brasilien.
In 4 1/2 Stunden werden wir mit der kleinen TAM in Montevideo landen.   20190430_063042
Mar 312019
 
__SM0993   Wie es saisonale Fussball,- oder Eishockeymeisterschaften gibt, haben die Gauchos, hier auch ihre Meisterschaften. Das ganze Jahr wird mit den Pferden geübt.

Die Kategorien sind nach Alter und Geschlecht aufgeteilt.

Die Kleinsten nehmen bereits an den Meisterschaften teil. Früh übt sich, wer ein Meister werden will. Der allerjüngste Teilnehmer wird von seinem Vater durch den Parcours geführt. Unwillkürlich muss man schmunzeln, es scheint so, als ob die Kinder bevor sie laufen können, bereits sattelfest sind.

 

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Die Buben absolvieren den Parcours konzentriert und ehrgeizig. Es geht darum die Strecke schnell und fehlerfrei zu absolvieren. Da wird den Pferden auf dem Schlussspurt schon mal die Sporen gegeben.

Bevor die Teenager ihr Können zeigen, sind die Mädchen an der Reihe. Wir staunen über das selbstsichere Auftreten der begnadeten Reiterinnen.   __SM0985
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__SM1033   Das gehört auch zum Sport, dass das Pferd nicht so will wie der Reiter.
Die 15 jährigen Boys bieten uns eine wahrliche Show dar. Ihr Können auf ihren Pferden ist in all den Jahren gewachsen, Pferd und Reiter bilden ein wunderbares Team.   __SM1023
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Und am Schluss kommen die Männer an die Reihe. Victor reitet auf seinem muskulösen golden schimmernden Hengst Hercules. Uns ist aufgefallen, dass Victor als einziger Gaucho in der Zeit während die Jugend an der Reihe war, seinen Hengst durch permanente Bewegung warm gehalten hat. Nach einer Weile erkennen auch wir Laien, die Trainingsunterschiede und die feinen Unterschiede im Umgang der Teams.
Am Start wartet Victor auf das Zeichen des Schiedsrichters. Dann geht das Dreamteam in Perfektion auf den Parcours. Victor mit Hercules gilt als Favorit der Meisterschaft.
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__SM1073   Der Glimmstengel im Mund dieses Gauchos wirkt irgendwie deplaziert.
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Für die Verpflegung der Teilnehmer und Zuschauer ist ausreichend gesorgt.

Nach zwei Stunden verlassen wir das Gelände, die Meisterschaft geht noch weiter. Am Nachmittag steht noch eine weitere Diszplin an, die Kür quasi …

Der ein oder andere nutzt die freie Zeit bis dahin zum Üben.

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Mar 062019
 
173_Gualeguaychu-Paraiso_Suizo   Nach dem Besorgen der Hundepapiere sind wir gegen Mittag marschbereit und nehmen die 440 km bis ins Paraiso Suizo in Angriff.

Den Apero verpassen wir, jedoch werden wir kurz vor dem Nachtessen herzlich begrüsst und in Empfang genommen.

Übernachtungsplatz: Paraiso Suizo

GPS: S 34 47.351’, W 55 25.884’
Preis: Gratis
Strom: Ja
Wasser: Ja
WiFi: Ja
Big Rigs: Ja
Dogs: Ja

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Mar 052019
 
172_Colonia_Dora-Gualeguaychu   Der Slideout-Antrieb macht immer hässlichere Geräusche. Ich schaue nach und stelle fest, dass ein Zahnrad Späne macht bei der Zahnstange.

Beim leeren der Abwassertanks bemerke ich, dass Strom auf dem Chassis ist. Big sh…..

Wir beschliessen, auf dem schnellsten Weg zurück nach Uruguay zu fahren, um die Defekte zu reparieren. Wir fahren über 800 km durch bis Gualeguaychu, der Grenzstadt zu Uruguay.

Dort besorgen wir uns die Hundepapiere, jedoch erst am nächsten Tag. Heute ist Fasnacht, da arbeitet niemand.

Übernachtungsplatz: Shell

GPS: S 33 06.151’, W 58 38.575’
Preis: Gratis
Strom: Nein
Wasser: Ja
WiFi: Ja
Big Rigs: Ja
Dogs: Ja

   
Mar 042019
 
171_Ruinas_del_Quilmes-Colonia_Dora   Es ist Fastnacht! es scheint so, als ob ganz Argentinien auf den Strassen unterwegs.ist.
In Amaicha de Valle machen wir einen Zwischenstopp, um das Museum Pachamama zu besuchen.
Das Museum Pachamama huldigt den Ureinwohnern. Die übergrossen Steinfiguren und die fantastischen Ornamente beherrschen das ganze Areal. Das Thema Steine wird in einem Raum, in dem auch ein Bergwerk nachgebaut wurde, erläutert. Die verschiedenen Bergkristalle aus der grossen Umgebung werden gut präsentiert.   _MG_3813
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Übernachtungsplatz: YPF Tankstelle

GPS: S 28 35.095’, W 62 57.999’
Preis: Gratis
Strom: Nein
Wasser: Ja
WiFi: Ja
Big Rigs: Ja
Dogs: Ja

   
Mar 032019
 
170_Quebreda_de_las_Conchas-Ruinas_del_Quilmes   Der Besuch der Quebrada de las Conchas ist auch diesmal faszinierend. Es ist einfach eine schöne Schlucht.

Weiter geht es Richtung Amaicha del Valle. Die Ruinas del Quilmes liegen auf dem Weg und sind absolut sehenswert.
Dafür müssen wir nochmal durch Cafayate fahren. Entlang der Ruta 40 kommen wir an verschiedenen Bodegas  und vielen Weinreben vorbei. Hier befindet sich ein weiteres beliebtes (Weiss)Weinanbaugebiet von Argentinien.

Die Muschelschlucht beeindruckt mit den roten Felsen und
Gesteinsformationen.
Das Flusswasser hat herrliche Höhlen geformt, welche Namen tragen wie der Teufelsrachen oder Amphitheater.
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_MG_3782   Von der asphaltierten Ruta 40 zweigt eine 5 km lange Schotterpiste zu den Ruinen der Quilmes Indianer ab.
Das Wohnmobil parken wir, wie schon letztes Jahr, in einer Nische am Waldrand. Von da aus fahren zwei von uns zu einer der grössten archäologischen Attraktionen des Landes. Vor dem Parkplatz, am Fusse der Ruinen, wird das Eintrittsgeld entrichtet.
Zuerst besuchen wir das Museum. Sehr eindrücklich werden Filme und Utensilien zu der Geschichte der Quilmes Indianer gezeigt. Diese ist schnell erzählt: Im 16. Jahrhundert verschanzten sich etwa 5000 Calchaqui Indianer vor den spanischen Eroberern in Quilmes. Die Bewohner konnten den Konqistadoren über 130 Jahre lang Widerstand leisten. 1667 wurden sie jedoch von den übermächtigen Eroberern besiegt. Moderne Waffen trugen das ihre dazu bei. Nur wenigen Indios gelang die Flucht. Etwa 2000 Indianer wurden gefangen genommen und in einem Gewaltsmarsch über 1200 Kilometer in die heutige Stadt Quilmes bei Buenos Aires deportiert und als Arbeitskräfte ausgenutzt. Viele starben unterwegs. Einer kleinen Gruppe gelang es später bei Verhandlungen mit den Spaniern, ihr Land rund um die Festung Quilmes wieder zurück zu bekommen.   _MG_3800
_MG_3778   Der grösste Teil der Anlage liegt in einer Nische an einem Berghang. Kandelaberkakteen, die sogenannten Cordones, bestimmen hier, wie schon in dien vergangenen Tagen von unserer Fahrt, die Umgebung.

Den besten Überblick hat man, wenn man ganz hoch klettert und von dort die Aussicht geniest. Wir bewegen uns hier oben auf 1700 Höhenmetern. An den Bergkettenrändern wurde die Befestigungsanlage bis fast zur Bergspitze gebaut. Die Mauern der Behausungen sind hier über ein Meter hoch, der Aufstieg wird immer steiler.   _MG_3785
_MG_3783   Wir stellen uns vor, wie die Menschen in den von Mauern geschützten Innenhöfen gelebt haben, miteinander gekocht haben. Die kleinen Vierecke waren Vorratskammern. Die Dächer waren aus Stroh. Auf  Mühlsteinen wurden Mais und Quinoa gemahlen. Es wurden Kartoffeln, Bohnen und Paprika angebaut. Lamas lieferten das Fleisch, Milch und Wolle und Leder.
Es existierte auch ein Wasserversorgungssystem von 100 km Länge.
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10 Prozent der Anlage wurde wieder rekonstruiert, der Rest der eingefallenen beziehungsweise zerstörten Ruinen ist geschützt und wird von Forschern für wissenschaftliche Zwecke genutzt.   _MG_3792
_MG_3799   Mahlsteine
Am Rande des Parkplatzes kann man sich mit Andenken eindecken oder einen kleinen Imbiss zu sich nehmen.   _MG_3801

Übernachtungsplatz: Im Wald an der Strasse zu den Ruinas

GPS: S 26 28.838’, W 66 00.472’
Preis: Gratis
Strom: Nein
Wasser: Nein
WiFi: Nein
Big Rigs: Ja
Dogs: Ja

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Mar 012019
 
169_Cachi-Quebreda_de_las_Conchas   Die Ruta 40 durchzieht auf voller Länge die Calchaquies Täler.
Als Calchaquies-Täler bezeichnet man die Kette zusammenhängender Täler am Ostabhang der Anden. Meistens wird aber nur der  Abschnitt im Dreieck zwischen Salta, Cachi und Cafayate als Valles Calchaquies bezeicnet.
 
Erich führt uns im Wohnmobil aus Cachi heraus. Danach übernehmen wir mit dem Auto die Führung. Auf der Naturstrasse ist Erich nur sehr langsam unterwegs, darum fahren Mario und ich schon mal voraus. Verfahren kann man sich hier nicht.   __SM0940
__SM0947   Die Strasse führt vorbei an Gehöften und Feldern. Nach einer Weile finden wir endlich eine Möglichkeit, um mit Rocky und Carmela einen Spaziergang zu machen.

Doch Vorsicht ist angesagt, damit die Pfoten in keinen Kaktus treten.

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__SM0953   Wenn Carmela angeleint ist, bleibt auch der frei laufende Rocky bei uns.
Eine grüne Kleinpapagaienart  wohnt in den umgebenden Felsen.

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__SM0952   Wir laufen die letzten Meter zurück zum Auto, Erich hat uns mit dem Wohnmobil inzwischen eingeholt.
Manchmal ist die Fahrspur so eng, dass man nicht mit einem anderen Fahrzeug kreuzen kann. Die vielen Kurven machen es auch unmöglich voraus zu sehen, ob jemand entgegen kommt.   __SM0963
__SM0960   Kaum haben wir das Flussbett überquert, befinden wir uns auf einer grossen Lichtung. Dort steht ein besonders Unikat, ein Imbissbus.
Der liebevoll verzierte Foodtruck ist leider geschlossen.
Inzwischen ist die Strasse so breit, dass man meinen könnte eine ganze Armee käme hier durch. Jedoch ist die Qualität ziemlich übel, Wellblechfahren ist einfach nur mühsam.   __SM0966
__SM0968   Die Wege werden wieder schmaler und die Felslandschaft wird ab der Bodega ganz bizarr.

Schon bald dominiert heller Sandstein das Bild.

Ein Highlight auf der Fahrt nach Cafayate ist die Schlucht “ Quebrada de las Flechas” ( Schlucht der Pfeile oder Speere) im Herzen der Täler von Calchaquies. Die Quebrada bildet mit ihren Felsformationen eine einzigartige Landschaft. Die Strasse wurde mitten hindurch gebaut.

Die Felsen stehen schräg und erinnern tatsächlich an Speere.

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P1100277   Es ist 18.30 Uhr als wir wieder geteerten Boden unter den Rädern haben. An der YPF Tankstelle in Cafayate macht uns einTourist auf einen platten Reifen am Wohnmobil aufmerksam. So ein Pech aber auch. Wir pumpen den luftleeren inneren Zwillingsreifen auf, aber die Luft entweicht sofort wieder. Das Loch muss geflickt werden, aber wo?
Direkt um die Strassenecke machen wir die Gomeria Kore aus, eine Werkstatt nur für Reifen. Wir warten gar nicht lange, bis Kore den Reifen untersucht. Das Profil wurde auf der Fahrt vermutlich von einem Stein aufgeschlitzt. Alles kein Problem für den Mechaniker.
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P1100271   Rocky und Carmela bleiben im Auto unter dem einzigen schattenspendend Baum. Den herrenlosen Labrador/Bordercollie (?) Mischling verbellen sie. Er bleibt sowieso lieber bei den Menschen. Da gibt es Streicheleinheiten und Guetsli.
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P1100261   Der Reifen wird mit Luft befüllt und wieder an das Wohnmobil montiert.
Kore verlangt nur 10 Franken für die ganze Arbeit; er hat sich ein sehr gutes Trinkgeld dazu verdient.
Man kann gar nicht beschreiben, wie unglaublich froh und dankbar wir sind, dass die Panne sofort behoben werden konnte.
Nun können wir unsere Fahrt fortsetzen. Wir steuern direkt unseren von früher bekannten Übernachtungsplatz am Fluss an der Ruta 68 an. Und somit sind wir auch schon in der nächsten wunderbaren Schlucht angelangt. In der Quebrada de las Conchas (Muschelschlucht).   _MG_3773
P1100278   Hinter uns, in Cafayate, scheint sich ein Unwetter zusammen zu brauen. Hier am Fluss bleibt es trocken.

Übernachtungsplatz: Am Rio de las Conchas

GPS: S 25 36.884’, W 65 36.389’
Preis: Gratis
Strom: Nein
Wasser: Nein
WiFi: Nein
Big Rigs: Ja
Dogs: Ja

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Feb 282019
 
168_El_Alisal-Cachi   Im Städtchen Cerrillos decken wir uns mit ein paar Lebensmitteln ein. Nur wenige Kilometer fahren wir auf der Landstrasse 68 bis wir auf die Strasse 33 abbiegen.
Bei Chicoana führt die Strasse in ein enges Tal.   __SM0889
__SM0884   Nach dem Friedhof am Ortsende fängt die Strasse an zu steigen.
Eine atemberaubende Landschaft liegt vor uns, als wir auf der Ruta 33 entlang der Cuesta del Obispo (Hang des Bischofs) fahren.   __SM0907
__SM0914   Beim Aussichtspunkt Piedra de Molino auf 3348 m ist die maximale Passhöhe erreicht.
Der Name Piedra de Molino kommt von einem Mühlstein, den irgend jemand auf 3348 m zurück gelassen hat.   __SM0929
__SM0926   Hier oben machen wir Mittagspause. Danach geht es weiter durch eine Kakteenbewachsene Landschaft.
In dem Nationalpark “Los Cardones” wachsen auf 65’000 ha  Fläche Abertausende Kandelaber Kakteen.   __SM0936
__SM0886   Aus dem schönen Holz der Kakteen werden Kirchendächer, Beichtstühle, Tore und Böden gefertigt.

Übernachtungsplatz: Camping Municipal Cachi. 2280 m

GPS: S 25 07.281’, W 66 09.991’
Preis: AR$ 95 PP
Strom: Ja
Wasser: Ja
WiFi: Nein
Big Rigs: Ja
Dogs: Ja

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Feb 272019
 
167_vor_Huancar-El_Alisal   Die Strecke ist für Einheimische eine beliebte Abkürzung nach San Antonio de los Cobres. Für uns ist es eine Fahrt durch eine karge, aber reizvolle Landschaft auf dem Altiplano.
Mitten im Irgendwo taucht ein Dörfchen auf. Rund um die Kirche stehen halbfertige Häuser. Manchmal fehlt eine Wand oder sogar das Dach. Man dichtet es irgendwie ab. Eile mit der Reparatur hat niemand, ziemlich sicher fehlt das Geld für einen Weiterbau.   __SM0762
__SM0750   Ausserhalb der sehr einfachen Weiler sieht man ab und zu einsame, aber bewohnte Steinhütten. Die Bewohner leben von und mit ihren Schafen und Lamas. So ein karges Leben ist für uns kaum vorstellbar.
Wäre das aus dem Boden herausragende Solarpanel nicht gewesen,hätten wir die “versenkte” Behausung gar nicht entdeckt.   __SM0758
__SM0760   Der Sand der roten Erde steckt in jedem Ritz unseres Fahrzeugs.
Das Landschaftsbild ändert sich schlagartig. Plötzlich ist die Gegend von grossem Geröll übersät.
Versperrt uns etwa dieser grosse Brocken die Strasse?

Nein, wir sind einer optischen Täuschungen zum Opfer gefallen.

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__SM0787   Wir schrecken eine Herde Vicuñas auf. Die Tiere flüchten hangaufwärts. Ihre Fellfarbe tarnt die Kleinkamele so gut, dass man sie im Gestrüpp beinahe gar nicht sieht.
Man glaubt es fast nicht, aber wir befinden uns immer noch auf 4200 Metern. Es ist erstaunlich, wie sehr wir uns bereits an die Höhe gewöhnt haben, die wenigen körperlichen Anstrengungen bewältigen wir immer leichter.

Unser Zwischenziel ist das Eisenbahnviadukt “La Polvorilla”, welches der höchste Punkt des Zuges in die Wolken “ Tren de los Nubes” ist. Bis dahin fahren wir noch 26 km.

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__SM0795   Die Landschaft ist sehr farbig,  aber die Strasse wird immer schmaler und schlechter. Für den Suzuki ja kein Problem, aber für den “Amigo” ist das eine Herausforderung.
Die engste und kritischste Stelle an den überhängenden Felsen ist vorbei. Jetzt darf nur kein Gegenverkehr kommen.
Schon bald wird die Strasse wieder etwas breiter, hoffentlich kommt später nicht noch ein schlimmeres Teilstück.

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Wir erreichen das Eisenbahnviadukt “El Polvorillo”.
Die Spannbrücke erinnert mit ihrer Konstruktion aus Stahl an den Eiffelturm. Sie ist 63 m hoch und 224 m lang.
Die Schienen sind auf 4220 Metern Höhe. Der Zug “Tren de los Nubes” fährt zwei Mal die Woche vom 20 km entfernten San Antonio de los Cobres ab. Heute fährt er nicht.
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__SM0855   Die Schotterstrasse bis nach San Antonio de los Cobres ist fürchterlich, eine sogenannte Wellblechpiste, es rüttelt und schüttelt in den Fahrzeugen. Ab San Antonio ist die Ruta 51 geteert.
Das Panorama ist nun wieder ganz anders, Kakteenbewachsene Hänge und vielfarbige Felswände machen die Fahrt durch die Schlucht “Quebrada del Toro” sehr abwechslungsreich.
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__SM0868   Heute haben wir sehr viele Eindrücke gesammelt .

Übernachtungsplatz: einsame Parallelstrasse

GPS: S 24 50.956’, W 65 43.090’
Preis: Gratis
Strom: Nein
Wasser: Nein
WiFi: Nein
Big Rigs: Ja
Dogs: Ja

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Feb 262019
 
166_Andes_Nomads_Desert_Camp-vor_Huancar   Nach Argentinien fahren wir über den Paso de Jama.(Lama Pass). Es sind 300 km Fahrt über den Altiplano bis zu unserem Übernachtungsplatz auf argentinischer Seite.
Es ist schon 11 Uhr als wir die Andenstrasse in Angriff nehmen. Silvia ist vorher noch “schnell” in der französischen Bäckerei knusprige Baguettes einkaufen gegangen.
Schon wenige Kilometer nach San Pedro de Atacama führt die Strasse steil bergan. San Pedro selbst liegt bereits auf 2440 müM. Nach 40 km Fahrt erreichen wir die auf 4000 m gelegene Hochebene. Die Strecke ist landschaftlich spektakulär,
Zu unserer Linken erhebt sich der fast 6000 Meter hohe Vulkan Licanbur.
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__SM0695   Kurz darauf fahren wir am “Portezuelo del Cajon” vorbei. Das ist der Pass, der nach Bolivien führt.
Die gigantische Bergwelt mit den schneebedeckten Gipfeln im Hintergrund liegt auf bolivianischen Boden.   _MG_3759
__SM0727   Nach etwa 5 km ist bereits der höchste Punkt der Strecke erreicht. Auf 4885 m sehen wir auf Lagunen mit Salzkrusten. Auf den ersten Blick könnte man meinen, hier liege Schnee. Eine Familie Vicuñas tut sich an dem Grün rund um eine Lagune gut.
An der nächsten grossen Lagune entdecken wir einen schwarzbeinigen “Chilenischen Atacamaflamingo”.
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__SM0723   Wir bewegen uns lange Zeit auf einer Höhe zwischen 4400 und 4800 müM.
Pause muss sein. Uns geht der Schnauf eher aus als den Hunden. Es ist erstaunlich wie gut sie diese ausser-gewöhnliche Höhe vertragen. Carmela ist nicht mehr in einen tiefen Schlaf gefallen.   __SM0700
__SM0733   Wir denken, dass es sich gelohnt hat, dass wir uns seit vielen Tagen immer auf 2500 Metern Höhe bewegt haben. Der Körper konnte sich daran gewöhnen.
Weiter geht es durch schier endlose Hochsteppen, vorbei an zerklüfteten Felswänden. Wie aus dem Nichts, unser Blick weilt schon auf der Laguna des Salar Agua Calientes, stehen links frei stehende Felsenfinger, Man nennt diese auch “Monjes de la Pakana” (Mönche)   __SM0710
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__SM0741   Schon bald erreichen wir auf 4200 m die argentinisch-chilenische Grenzstation. Es dauert ein kleines Weilchen bis wir alle Stempel haben, aber der Grenzübergang ist sehr friedlich, die Beamten unkompliziert und nett. 

Kurz nach Susques biegen wir auf die alte Ruta 40 ab, bei schönem Wetter eine gut zu fahrende Naturstrasse, bei Regen würden wir diese Strecke nicht fahren.

Übernachtungsplatz: Gravel Lot an der Ruta 40

GPS: S 23 31.120’, W 66 24.948’
Preis: Gratis
Strom: Nein
Wasser: Nein
WiFi: Nein
Big Rigs: Ja
Dogs: Ja

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165: Etappe: vor San Pedro – Andes Nomads Desert Camp

165: Etappe: vor San Pedro – Andes Nomads Desert Camp

  Der Campingplatz Andes Nomades wird vom Chilenen Maurizio geführt. Er spricht auch französisch und englisch. Ausserdem hat er eine grosse Waschmaschine, was durchaus ein Pluspunkt ist. Endlich kann man die Wäsche selber waschen statt in eine Wäscherei zu geben.Den alten Hund von Maurzio bekommen wir nur einmal zu Gesicht. Das ist, als sich Carmela, […]

164. Etappe: vor Geysir Tatio – vor San Pedro de Atacama

164. Etappe: vor Geysir Tatio – vor San Pedro de Atacama

  Heute ist schon sehr früh Tagwache. Regula, Mario, Beni und Silvia brechen um 5.15 Uhr mit unserem Suzuki und Bens Nissan zu dem Geysirfeld von Tatio auf.Mit 4300 m ist es das höchste Geysirfeld der Welt. Erich und Jörg fahren etwa um 9 Uhr vom Platz ab und lassen bewusst die schlechte Naturstrasse zu […]

163. Etappe: Calama – vor Geysir Tatio

163. Etappe: Calama – vor Geysir Tatio

  Gemeinsam mit Regula, Jörg und Beni fahren wir über den Altiplano Richtung San Pedro de Atacama. Schon nach 30 km erreichen wir die Wüstenoase Chiu Chiu.mit ihrer berühmten Kirche. Der Ort liegt auf 2525 Metern Höhe.Die Kirche San Francisco aus dem 16. Jahrhundert ist die älteste Kirche Chiles und wurde durch tausende einheimischer Arbeiter […]

162. Etappe: bei La Portada Antofagasta – Calama

162. Etappe: bei La Portada Antofagasta – Calama

    An einer Raststätte für LKW-Fahrer bekommen wir doch noch unser Wasser für den Tank, zum Duschen reicht es. An dieser Raststätte befindet sich ein gepflegter Kakteengarten. Die Blüten des mexikanischen Kaktus sind sehr schön. Die daraus entstehenden Früchte kann man essen.     Wir befinden uns in einer Gegend von Kupferminen. Bei Calama […]

161. Etappe: Observatorio Paranal – bei La Portada Antofagasta

161. Etappe: Observatorio Paranal – bei La Portada Antofagasta

  Wasser ist in der Atacama rar. Normalerweise ist es kein Problem an Tankstellen den Wassertank vom Wohnmobil mit Trinkwasser aufzufüllen. Hier ist das unmöglich, es gibt kein Wasser für uns. Die einheimischen Haushalte bekommen entsalzenes  Meerwasser. An der Kreuzung zur Ruta 5 fahren wir 17 km in die entgegengesetzte Richtung zur Handskulptur “Mano del […]

160. Etappe: PN Pan de Azúcar – Observatorio Paranal

160. Etappe: PN Pan de Azúcar – Observatorio Paranal

    Am Abend vor unserer Abreise geniessen wir einen schönen Sonnenuntergang.     Jeden Samstag gibt es die Möglichkeit an einer Führung zum ESO Paranal teilzunehmen.  Das Observatorium wird von der Europäischen Südsternwarte (ESO) betrieben und ist Standort des Very Large Telescope (VLT). Im Besucherzentrum erfahren wir in einem kurzen Video was uns Gigantisches […]

159. Etappe: Bahia Inglesa – PN Pan de Azúcar

159. Etappe: Bahia Inglesa – PN Pan de Azúcar

    Bei Chañaral biegen wir zum PN Pan de Azúcar ab. Die Atacama Wüste sieht aus wie eine Mondlandschaft.     Vor dem Parkeingang gibt es viele schöne Plätze für uns. Hier sind Hunde noch erlaubt. Tagtäglich haben Rocky und Carmela freien Auslauf am weissen Sandstrand. Rocky buddelt, Carmela guckt zu. Beide jagen Möwen […]

158. Etappe: Embalse Elqui Puclaro – Bahia Inglesa

158. Etappe: Embalse Elqui Puclaro – Bahia Inglesa

    Im Valle Elqui fahren wir an den Weinbergen der weissen Trauben für das leckere Getränk Pisco Sour vorbei. In La Serena füllen wir unsere Vorräte für die nächsten Tage auf.     Auf der Ruta 5 fahren wir bis zum Badeort Bahia Inglesa. An der Promenade des weissen Sandstrands ist recht viel Volk […]

157. Etappe: Cuesta del Viento – Embalse Elqui Puclaro

157. Etappe: Cuesta del Viento – Embalse Elqui Puclaro

    Am argentinischen Zoll fragt man uns, ob wir noch gleichentags bis zur chilenischen Zollstation fahren. Immerhin liegen die beiden Grenzstationen etwa 160 km auseinander. Der eine Zoll gibt dem anderen Zoll Bescheid, wer gleichentags  rüberkommt. Sonst wird eine Suchaktion gestartet. Die Wetterbedingungen für die Fahrt über den 4772 m hohen Pass sind sehr […]

156. Etappe: Parque Provincial Ischigualasto – Cuesta del Viento

156. Etappe: Parque Provincial Ischigualasto – Cuesta del Viento

      Vom Valle de la Luna führt die Strasse 150 zum einmalig schönen Andenpass Paso del Agua Negra. Er ist nur im Sommer für eine Überfahrt offen. Kurz vor der argentinischen Grenze machen wir Halt an einem Stausee. Im Hintergrund sind die über  5000 m hohen Andengipfel zu sehen. Übernachtungsplatz: Am Ufer des […]

155. Etappe: YPF Mendoza – Parque Provincial Ischigualasto

155. Etappe: YPF Mendoza – Parque Provincial Ischigualasto

    Im eigenen Auto nimmt man an einer Rundtour von 40 km Länge durch die Urgeschichte der Erde teil. Nirgendwo sonst auf der Welt wurden so alte Dinosaurierskelette gefunden.      Die älteste Gesteinslandschaft im Park ist hier zu finden. Das Valle Pintado sieht aus wie eine Mondlandschaft. Im Volksmund heisst der Park auch […]

154. Etappe: Copec Rio Blanco – YPF Mendoza, Argentinien

154. Etappe: Copec Rio Blanco – YPF Mendoza, Argentinien

    Heute fahren wir in einem Zug nach Mendoza. Das Wohnmobil fährt wieder gut. Der Wechsel der Filter und des Automatikgetriebeöls war notwendig. Am späteren Nachmittag geht Silvia bei einer Tierärztin vorbei. Die Grenzpapiere für die Hunde sind wieder fällig. Am anderen Morgen lässt Silvia sich von Erich in die Stadt zur Senasa fahren. […]

153. Etappe: Adolfo Arenas, Santiago – Copec Rio Blanco

153. Etappe: Adolfo Arenas, Santiago – Copec Rio Blanco

    Am Sonntag Mittag scheint Santiago wie menschenleer. Es herrscht kaum Verkehr. So kommen wir schnell zur Stadt raus.Wieder legen wir einen Übernachtungsstop bei der letzten Tankstelle vor der Grenze ein.   Übernachtungsplatz: Copec Rio Blanco GPS: S 32 54.457’, W 70 17.616’Preis: GratisStrom: NeinWasser: JaWiFi: NeinBig Rigs: JaDogs: Ja    

152. Etappe: Copec Rio Blanco – Adolfo Arenas, Santiago

152. Etappe: Copec Rio Blanco – Adolfo Arenas, Santiago

    Jetzt sind wir doch bei Loretos Geburtstagsparty dabei! Am Abend vorher wird dekoriert.Die Gastfreundschaft von Lore und Dany ist grenzenlos. Ihre eigenen Hunde bringen sie zu Lores Mutter, damit unsere Hunde im Vorgarten wohnen dürfen. Die beiden fühlen sich nach wenigen Stunden daheim. Sie verteidigen das Haus gegen Fremde (Hunde) und vergöttern Dany […]

151. Etappe: YPF Mendoza–Copec Rio Blanco

151. Etappe: YPF Mendoza–Copec Rio Blanco

    Zwei Tage bleiben wir an der  YPF Tankstelle Mendoza Süd. In dieser Zeit klärt Dany für uns ab, ob es das entsprechende Automatikgetriebeöl und die Filter in Santiago bei Mercedes gibt. Nachdem sich die Frage nach dem Öl und der Filter positiv geklärt hat, lässt Dany seine Kontakte und seinen Charme spielen, damit […]

150. Etappe: Kleiner Bach an Ruta 7 – YPF Mendoza

150. Etappe: Kleiner Bach an Ruta 7 – YPF Mendoza

    Unterwegs entdeckt: Das hier ist keine Petflaschenabgabestelle!Diese Wasserflaschen werden dem Denkmal der Disfunta Correa geopfert. Die arme Frau ist vor langer Zeit auf dem Weg zu ihrem kranken Mann verdurstet, ihr Baby hat überlebt.     An vielen Weingütern vorbei erreichen wir eine sehr grosszügig angelegte und angenehme YPF Tankstelle im Süden von […]

149. Etappe: Copec Rio Blanco, Chile – kleiner Bach nähe Ruta 7, AR

149. Etappe: Copec Rio Blanco, Chile – kleiner Bach nähe Ruta 7, AR

      Die Strasse Los Libertadores steigt steil und kurvenreich an. Sie ist eine Hauptverbindungsstrecke nach Chile und Argentinien für LKW’s . Sie ist durchgehend geteert und dank dem Tunnel fährt man nicht höher als auf 3200 m. Das Skizentrum Portillo befindet sich auch hier.     Kurz nach dem Tunnel, auf argentinischem Territorium, […]

148. Etappe: Adolfo Arenas, Santiago – Copec Rio Blanco

148. Etappe: Adolfo Arenas, Santiago – Copec Rio Blanco

  Weiter geht es. Quer durch Santiago auf der Ruta 5, dann auf die Ruta 57 bis nach Los Andes. Am Fusse des Paso Libertador übernachten wir bei der Copec, die letzte Tankstelle vor der Grenze. Übernachtungsplatz: Copec Rio Blanco GPS: S 32 54.456’, W 70 17.611’Preis: GratisStrom: NeinWasser: JaWiFi: NeinBig Rigs: JaDogs: Ja  

147. Etappe: Camping Lago Colbún – Adolfo Arenas, Santiago

147. Etappe: Camping Lago Colbún – Adolfo Arenas, Santiago

  Wir freuen uns, Lore und Dany wieder zusehen. Kurzfristig haben wir uns angemeldet und werden mit einem gemütlichen Abend in fröhlicher Runde bei Wein und Asado begrüsst. Alle Überredungskünste von Dany, dass wir bleiben sollen, nützen nichts. Wir wollen weiterziehen. Es gibt doch noch so viel zu sehen für Mario, bevor er zurück in […]

146. Etappe: Copec Los Angeles – Camping Intl. Lago Colbún

146. Etappe: Copec Los Angeles – Camping Intl. Lago Colbún

  Jetzt geben wir ordentlich Gas, Kilometer fressen ist angesagt. Das ist kein Ding auf der Autobahn Ruta 5. Bei der Ausfahrt Talca fahren wir bis nach Colorado. Bei Maria und Arturo vom Camping Internacional werden wir herzlich empfangen. Wir sind schon Altbekannte.     Es hat ein neues Familienmitglied gegeben. Maya, ein 11 wöchiger […]