Jan 312020
 
245_Lago_Patel-Macul   Pünktlich zu Lores Geburtstag kommen wir bei unseren Freunden an. Alle fühlen sich sofort wie zu Hause. Rocky und Carmela liegen glücklich und zufrieden im grossen Garten hinterm Haus. Hier spielt sich die Freizeit ab, hier wird Party gemacht.
Fast jeden Tag gibt es Gegrilltes, gegessen wird abends um 23 Uhr, dann ist es endlich kühler. Für uns eigentlich undenkbar so spät zu essen. Aber nach wenigen Tagen waren wir auch in diesem chilenischen Rhythmus. Spät aufstehen, spät essen…
Nach 10 Tagen Gastfreundschaft wollen wir eigentlich aufbrechen, da bekommt Carmela wieder einen epileptischen Anfall. Wir lassen ihr Blut analysieren, die Werte sind jedoch unauffällig. Die Tierärztin verschreibt ihr wegen der Häufigkeit der Anfälle Tabletten, die Carmela ihr Leben lang schlucken muss. Es sind Tabletten, die nicht über die Leber abgebaut werden, und die wir weltweit erhalten.
Am 23. Februar brechen wir schliesslich unsere Zelte ab, es ist der Tag an dem auch Dani und Lore in die Ferien gehen.
IMG_20200207_171420   Im Vorgarten
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IMG_20200218_104400   Im eigentlichen Garten hinter dem Haus

Übernachtungsplatz: Vor dem Haus unserer chilenischen Familie

GPS: S 33 28.586’, W 70 36.235’
Preis: Gratis
Strom: Ja
Wasser: Ja
WiFi: Nein
Big Rigs: Ja
Dogs: Ja

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Jan 302020
 
244_Cobquecura-Lago_Patel   Die letzte Zwischenetappe auf dem Weg nach Santiago de Chile verbringen wir am Lago Rapel. Auf der Landkarte sieht man einen  grossen See mit vielen Armen. In der Realität steht man vor einem beinahe ausgetrocknetem See. Das  Wasser wird abgezweigt zur Bewässerung der vielen Weinberge, Olivenhaine, Mandelbaumplantagen und Gemüsefelder in der Umgebung.
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Übernachtungsplatz: Am Ufer des Lago Rapel

GPS: S 34 13.531’, W 71 26.436’
Preis: Gratis
Strom: Nein
Wasser: Nein
WiFi: Nein
Big Rigs: Ja
Dogs: Ja

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Jan 272020
 
243_Copec_Los_Angeles_Norte-Cobquecura   Wir fahren bei Chillán weg von der Autobahn an die Pazifikküste. Spektakuläre Felsformationen und der schwarze Sandstrand machen den Küstenstreifen bei Cobquecura einzigartig. Bei dem riesigen Felsen mit der grossen Höhle waren wir vor 2 Jahren schon einmal. Kirche aus Stein nennen die Einheimischen das Monument. Am Morgen früh ist ist es hier menschenleer, ab dem Mittag kommen die Besucher. Dann öffnet auch Juan sein Café, schnell hat er eine gemütliche Atmosphäre geschaffen. Seine Pommes waren leider nicht der Hit.
Wo viele Menschen hingehen, hat es auch streunende Hunde. Süss ist der Schäferwelpe mit seiner Mutter. Wir sehen später, dass da noch ein Geschwisterchen ist.
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Übernachtungsplatz: Parking Lot Iglesia de Piedra

GPS: S 36 05.708’, W 72 48.707’
Preis: Gratis
Strom: Nein
Wasser: Nein
WiFi: Nein
Big Rigs: Ja
Dogs: Ja

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Jan 262020
 
242_Lago_Ranco-Copec_Los_Angeles_Norte   Wir entscheiden uns, die wegen den Sommerferien überfüllte Seengegend zu verlassen und Richtung Nordchile zu fahren. Bei den Salz- und Sandwüsten herrscht sicher kein Andrang. Die mautpflichtige Autobahn 5 ist die einzige Strasse, die geradlinig durch Chile verläuft. Etwa alle 100 km machen wir an den Raststätten Pause. Die Copec Tankstelle 90 km nördlich von Temuco wird Silvia zum Verhängnis. Wenn wir Pause machen, stehen die Fahrzeuge hintereinander. Die Hunde ziehen nacheinander vom Auto ins Wohnmobil um. Während Silvia Rocky zum Womo bringt, nutzt jemand die Gelegenheit und klaut Silvias Tasche mit Handy und Womoschlüssel vom Beifahrersitz. Silvia muss beobachtet worden sein, wie sie die Hunderampe von der Beifahrerseite herausnimmt. Der Diebstahl muss extrem schnell gegangen sein. Leider hat Silvia für die paar Sekunden das Auto nicht abgeschlossen und leider macht die im Auto zurück gebliebene “Kuschel” Carmela keinen Mucks. Zum Glück war das Portemonnaie mit Ausweisen und Kreditkarte nicht in der Tasche drin. Mühsam ist die Angelegenheit in vielerlei Hinsicht, es gibt einige Umtriebe.
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Übernachtungsplatz: Copec Ruta 5, 20 km nördlich von Los Angeles

GPS: S 37 17.017’, W 72 21.245’
Preis: Gratis
Strom: Nein
Wasser: Nein
WiFi: Nein
Big Rigs: Ja
Dogs: Ja

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Jan 252020
 
241_Volcano_Osorno-Lago_Ranco   Heute ist Samstag, das letzte Januarwochende , wunderschönes Wetter und wir fahren gut gelaunt an den Lago Ranco. Die Strände entlang des Sees sollen sehr schön sein und es soll Platz für alle haben. Denkste! Aber nicht in der Hauptferienzeit! Jedes Fleckchen Strand ist besetzt, Parkplätze am See gibt es nicht mehr. Halb Chile scheint sich diese Feriengegend ausgesucht haben. Wir suchen weiter und geben schliesslich auf, das Womo kommt nur schwer in der eng zugeparkten Strasse am Gegenverkehr vorbei, Silvia hält den Verkehr auf. Zeit um Fotos zu machen gibt es nicht. Wenn es keinen Platz am Strand hat, dann vielleicht einen Parkplatz an einem Aussichtspunkt? Das war auch nichts. Zu allem Unglück bekommt Carmela wieder einen epileptischen Anfall im Auto. Wenigstens wissen wir jetzt was die Ursache für die Anfälle ist: Stress wegen Hitze, Streunern, vielen Leuten und unser eigener Stress! Nach diesem Vorfall nehmen wir den nächst besten Parkplatz am Strassenrand und kommen zur Ruhe. Dunkel wird es auch schon, der Tag war einfach viel zu lange für uns alle.

Übernachtungsplatz: An der Strasse

GPS: S 40 12.091’, W 72 32.716’
Preis: Gratis
Strom: Nein
Wasser: Nein
WiFi: Nein
Big Rigs: Ja
Dogs: Ja

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Jan 242020
 
240_Hornopiren-Volcano_Osorno   Wir verzichten auf die Fahrt mit der nächsten Fähre, welche die schnellste Verbindung nach Puerto Montt ist. Statt dessen nehmen wir die Naturstrasse dem Fjord entlang bis zum Vulkan Osorno. In jeder Bucht des Fjords sieht man Lachszuchten. Das Geschäft mit den Lachsen rentiert sich mehr als die Viehzucht. Immer wieder sind Bienenstöcke zu sehen.
Die Kirchen mit Schindeln aus robusten Alerceholz sind typisch für diese Gegend.

Der Vulkan Osorno hat eine perfekte Form, am Nachmittag ist er nicht wolkenverhangen. Wir fahren die Stichstrasse hinauf zum Vulkan. Von hier oben hat man eine gute Aussicht auf den Lago LLanquihue (“tiefe Stelle”). Er ist der zweitgrösste See Chiles nach dem Lago General im Süden bei Chile Chico. Es waren Deutsche, die sich entlang des Sees  Mitte des 19. Jahrhunderts ansiedelten.

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Übernachtungsplatz: Parkplatz Vulkan Osorno

GPS: S 41 07.645’, W 72 31.872’
Preis: Gratis
Strom: Nein
Wasser: Nein
WiFi: Nein
Big Rigs: Ja
Dogs: Ja

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Jan 232020
 
239_Chaiten-Hornopiren   Um zum Ablegehafen Caleta Gonzalo zu gelangen, muss man durch den Parque Pumalin (“Ort ,wo der Puma wohnt”) fahren. Der Pumalinpark ist das grösste private Naturschutzgebiet der Welt und soll eines der schönsten in ganz Chile sein. Wie schon beim Paso Roballos, stossen wir auch hier auf die Spuren des Amerikaners Douglas Tompkins. Er hat den Park geschaffen.
Als wir am Hafen ankommen, steht schon eine Fahrzeugkolonne dort. Wir schliessen uns hinten an.  “Klio” unsere Fähre der Transportgesellschaft “Austral” läuft ein.

Der Ankunftsort  Hornopirén erweist sich abends um 21.30 Uhr als total überfüllt. Es ist unmöglich einen Parkplatz für uns zu finden. Etwas genervt verlassen wir den Ort, nur weg von dem Gewusel hier. Kurz nach Ortsausgang steht eine Fussballhalle mit grosszügigem Parkplatz. Wie sind wir froh, als man uns erlaubt, über Nacht hier zu parken. Die Hunde müssen nach dieser langen Schifffahrt unbedingt mal ins Freie.

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Wieder wird rückwärts auf die Fähre gefahren, bzw. dieses Mal wenden die ersten Fahrzeuge auf der Fähre selbst. Die Hunde müssen während der 5 stündigen Fahrt im Wohnmobil bleiben. Dem süssen Hund eines jungen Chilenen, der zu Fuss unterwegs ist, gewähren wir Asyl in der leeren Hundebox unseres Autos, sonst hätten die beiden nicht auf die Fähre dürfen. Der junge Mann wusste nicht, dass sein Hund nur in einer Hundebox mit aufs Schiff darf. Die Fahrt dauert leider 1 1/2 Stunden länger. Ein Drahtseil der Rampe ist gerissen. Deswegen verzögert sich die Abfahrt.
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Bei der Ankunft in Hornopirén gestaltet sich das Abladen der Fahrzeuge als äusserst schwierig. Die defekte Rampe kann nicht ordentlich aufgelegt werden, jedes Fahrzeug schlägt mit dem Heck auf dem steilen Betonboden auf. Uns stehen die Haare zu Berg vom zugucken. Unser Womo darf erst als letztes Fahrzeug vom Schiff, man muss die Holzplanken anders als bei den Autos unterlegen, trotzdem verbiegt es die Anhängekupplung! beim Aufschlag.
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Übernachtungsplatz: Soccer Hall Parking

GPS: S 41 57.623’, W 72 29.131’
Preis: Gratis
Strom: Nein
Wasser: Nein
WiFi: Nein
Big Rigs: Ja
Dogs: Ja

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Jan 222020
 
238_Puerto_Marin_Balmaceda-Chaiten   Silvia möchte unbedingt die Erfahrung machen, einmal durchgehend auf der chilenischen Seite nach Norden zu fahren, statt den Landweg über Argentinien zu nehmen. Das bedeutet, dass wir gewisse Passagen auf Fähren überbrücken müssen.
Bis Santa Lucia kennen wir den Weg. Ein Teil dieses Dorfes wurde vor 2 Jahren, als wir mit Marcel und dem Postauto unterwegs waren, unter einer Schlammlawine begraben. Die Naturkatastrophe stellte das Leben weit herum auf den Kopf. Die Strasse ist jetzt wieder hergestellt, das Ausmass der Katastrophe ist aber noch gut zu sehen.
Unser Weg führt nach Norden, nach Chaitén. Dort muss man die Tickets für die Fähre erwerben. Bis vor wenigen Tagen konnte man den Ort nicht erreichen. Es wurde gestreikt und man hat die Strassen gesperrt. Gestreikt wird bis heute auf der Insel Chiloe. Eine der wichtigsten Fährverbindungen, Chaitén-Quellón, funktioniert nicht mehr. Die Fischer aus Quellón lassen die Fähren nicht einlaufen. Wir finden eine Alternativroute, die nur 5 Stunden dauert (statt der 4 Stunden nach Quellón). Der Ablegehafen ist die 40 km weiter nördlich gelegene Caleta Gonzalo, kein Ort, sondern nur eine Anlegestation für die Fähren durch den Fjord.
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Blick auf den Vulkan Chaitén. Dieser brach ganz überraschend im Mai 2008 aus und begrub den Ort unter einer dicken Ascheschicht. Die Bevölkerung musste evakuiert werden, die Tiere blieben zurück. Bis heute sieht man die Schäden. Vor allem hier im Ostteil der Stadt kann man sich ein gutes Bild von den Resultaten des Ausbruchs machen. Der Wiederaufbau ist im Gange, man kann hier wieder leben. Die Bedeutung Chaiténs ist enorm. Hier landen Fährschiffe, hier ist das Eingangstor zur Carretera Austral und zum Naturpark Pumalin.
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Übernachtungsplatz: Abandoned Prison Chaiten

GPS: S 42 54.758’, W 72 42.221’
Preis: Gratis
Strom: Nein
Wasser: Nein
WiFi: Nein
Big Rigs: Ja
Dogs: Ja

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Jan 212020
 
237_Puyuhuapi-Puerto_Marin_Balmaceda   Wir bekommen nicht genug von den staubigen Naturstrassen. Auf Empfehlung von Nacho zweigen wir bei La Junta zum 70 km entfernten Hafendorf Raúl Marín Balamceda ab. Den Fluss kurz vor dem Ort überquert man auf der Fähre, wieder muss man rückwärts drauffahren. Balmaceda ist klein und eine einzige Baustelle. Das Dorf  verfügt über eine neue Anlegestelle für die grossen Fähren durch die Fjorde nach Norden über Chaiten bis Puerto Montt, nach Westen zur Insel Chiloe und nach Süden bis Puerto Chacobuco. In dem hiesigen Fjord tummeln sich schwarz-graue Delphine. Einige wenige bekommen wir zu Gesicht. Unser Fazit für diesen Exkurs ist, dass sich die Fahrt hierher nicht lohnt, ausser man bucht auf dem Fjord eine Kanu- oder Bootsfahrt für Delfin- und Walewatching.. Wir machen das nicht.
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Übernachtungsplatz: Am Fijord in Raúl Marin Balmaceda

GPS: S 43 45.982’, W 72 57.142’
Preis: Gratis
Strom: Nein
Wasser: Nein
WiFi: Nein
Big Rigs: Ja
Dogs: Ja

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Jan 192020
 
236_Rio_Simpson-Puyuhuapi   Die Carretera Austral  ist bis Puerto Cisnes geteert. Nachher wird sie bei trockenem Wetter zu einer sehr staubigen Strecke. Manchmal wird man vom Gegenverkehr so eingenebelt, dass man wie blind ist. Zusammen mit Alfio und Susanna, Angi, Michi und Leon, wandert Silvia im Nationalpark Queulat zum Ventisquero Colgante, dem hängenden Gletscher. Der Weg zu dem Ausflugsziel im Park führt 2 Stunden lang hinauf durch Bambusgehölz, vorbei an Fuchsien, wilden Orchideen, Farnen und den riesigen Nalcablättern. Wie aus dem Nichts steht man plötzlich vor einer fantastischen Kulisse. Die Gletscherzunge zwischen zwei Bergen scheint jeden Moment abzukippen. Jedoch stürzt “nur” ein Schmelzwasserfall in die Tiefe.
Erich wartet derweil mit Rocky und Carmela bei unserem Party- und Übernachtungsplatz hinter einem Felsen am Rande der Carretera Austral und am Ufer des Fjords zu Puyuhuapi.
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Übernachtungsplatz: Viewpoint above the cliffs

GPS: S 44 29.701’, W 72 34.582’
Preis: Gratis
Strom: Nein
Wasser: Nein
WiFi: Nein
Big Rigs: Ja
Dogs: Ja

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235. Etappe: Chile Chico – Camping Las Torres del Simpson

235. Etappe: Chile Chico – Camping Las Torres del Simpson

  Mit mehr Glück als Verstand kommen wir morgens um 7.30 Uhr auf die einmal täglich fahrende Fähre nach Puerto Ibañez. Wieder wird diese durch rückwärtsfahren beladen. Die Überfahrt dauert 2 1/2 Stunden über den wunderschön blauen Lago Carrera General. Den Berg Cerro Castillo auf der anderen Seite des Sees sehen wir zum ersten Mal […]

234. Etappe: Cochrane – Chile Chico

234. Etappe: Cochrane – Chile Chico

  In Cochrane suchen wir direkt die Gomeria “El Segundo” auf, welche im IOverlander nur gute Bewertungen bekommen hat. Dort wird der defekte Pneu geflickt. Wir tanken voll und fahren weiter auf der Carretera austral Richtung  Chile Chico. Bis zum Abzweiger beim Nationalpark Patagonia fahren wir dem Rio Nef entlang. An diesem Ort fliessen Rio […]

233. Etappe: “Welcome Comuna O’Higgins” – Cochrane

233. Etappe: “Welcome Comuna O’Higgins” – Cochrane

  Es stellt sich später heraus, dass es ein weiser Entscheid ist, sehr früh zum 7 km entfernten Fähranleger zu fahren. Die erste Fähre legt erst um 11 Uhr in Rio Bravo ab, wir sind bereits 1 1/2 Stunden vorher dort und sind nicht die Ersten! Hinter uns bildet sich in Kürze eine Schlange. Während […]

232. Etappe: “Welcome Comuna O’Higgins” – Villa O’Higgins und zurück

232. Etappe: “Welcome Comuna O’Higgins” – Villa O’Higgins und zurück

  Heute fahren wir das letzte Teilstück der Carretera Austral. Der minimale Verkehr, der hier herrscht wird von den Ankunfts- und Abfahrtszeiten der Fähre bestimmt. Dazwischen ist man ganz einsam unterwegs, ab und zu trifft man auf Fahrradfahrer. Für sie und Fussgänger gibt es eine Verbindung von El Chaltén (Fitz Roy Massiv) in Argentinien entlang […]

231. Etappe: Cochrane – ”Welcome Comuna O’Higgins”

231. Etappe: Cochrane – ”Welcome Comuna O’Higgins”

  Wir haben beschlossen die berühmte Carretera Austral bis zu ihrem Ende in Villa O’Higgins zu fahren. Das bedeutet auch, dass wir die Strecke ab hier zwei mal fahren müssen. Die Schotterpiste durch den Süden wurde erst 1994 gebaut. Je südlicher man kommt, desto einsamer wird es. Das Ende der Welt scheint nahe zu sein. […]

230. Etappe: Paso Roballos – Cochrane, Chile

230. Etappe: Paso Roballos – Cochrane, Chile

  Keine Sekunde bereuen wir es, dass wir uns für diesen Weg entschieden haben. Die Aussicht noch vor dem argentinischen Grenzposten auf die chilenische Seite  ist bombastisch. Und immer weht ein kräftiger, kalter Wind. In Chile wird die Landschaft seit dem 11.12.2018 durch einen Nationalpark geschützt. Dies ist dem Amerikaner Douglas Tompkins und seiner Frau […]

229. Etappe: Lagos Posadas – Next to Border Paso Roballos

229. Etappe: Lagos Posadas – Next to Border Paso Roballos

  Die Strasse 39 bis Lago Posadas hat uns nicht umgehauen; wir haben uns mehr von der Landschaft versprochen. Wobei die Gegend für ihre Schönheit sehr gerühmt wird. Es kann ja nur besser werden. Und so ist es auch. Von Lago Posadas Richtung Paso Roballos windet sich die Strasse durch ein farbiges und abwechslungsreiches Tal. […]

228. Etappe: Gobernador Gregores – Lago Posadas

228. Etappe: Gobernador Gregores – Lago Posadas

  In Bajo Caracoles, einem Nest mit Tankstelle, Hostels und Kiosken, lassen wir uns vom Tankwart beraten. Es geht darum, welche von den Strassen 39 oder 41 (führen beide zum Paso Roballas) die Bessere zum Befahren ist und ausserdem, welche von beiden die landschaftlich schönere Route ist. Nicht wie in den letzten beiden Jahren überqueren […]

227. Etappe: Ruta 40 – Gobernador Gregores

227. Etappe: Ruta 40 – Gobernador Gregores

  Das Wetter hält sich glücklicherweise und es kann weiter gehen auf der staubigen Ruta 40. Wir haben uns an das Auftreten der Guanakos gewöhnt. Meist steht irgendwo ganz alleine eines am Strassenrand, dann ist Vorsicht angesagt. Es will bestimmt zu seiner Herde auf der anderen Strassenseite. Man spürt förmlich wie es zögert, sich dann […]

226. Etappe: Punta Bandera – Ruta 40 (zw. Tres Lagos u. G. Gregores)

226. Etappe: Punta Bandera – Ruta 40 (zw. Tres Lagos u. G. Gregores)

  Silvester feiern wir in Punta Bandera, alleine, wenn man die grasenden Pferde auf der gegenüberliegenden Weide nicht dazu zählt. Im kleinen Hafenort bleibt es fast bis 22.30 Uhr hell. Es ist mucksmäuschenstill wie die ganze Zeit vorher auch. Am 2. Januar fährt Silvia doch noch die 46 km zum Perito Moreno Gletscher. Sie ist […]

Perito Moreno Gletscher

Perito Moreno Gletscher

Das von Silvia gelöste Nationalpark Eintrittsticket ist zwei Tage gültig. Erich benutzt es heute um unseren Gletscherfavorit “Perito Moreno” zu besuchen. Noch nie haben wir die Durchgangspassage vom oberen in den unteren See eisfrei gesehen. Heute lesen wir in den lokalen Nachrichten, dass am letzten Samstag, 28.12.2019, um 20.15 Uhr die immer wieder vom Gletscher […]

“Todo Los Glaciares” Tour

“Todo Los Glaciares” Tour

Silvia kauft am vorhergehenden Tag ein Last Minute Ticket für die Tour zu den Gletschern Upsala und Spegazzini. Um 8.15 Uhr muss sie sich am Hafen einfinden, dort muss sie zusätzlich den Nationalpark Eintritt lösen. Es werden mehrere Katamarane eingesetzt, denn die Schiffstouren sind in der Ferienzeit ausgebucht. An Eisbergen vorbei, die der lange Upsala […]

225. Etappe: C.Luis Piedra Buena - Punta Bandera

225. Etappe: C.Luis Piedra Buena – Punta Bandera

  Wir fahren durch El Calafate bis zu “unserem” bekannten und angenehmen Parkplatz beim Hafen von Punta Banderas. Von hier aus starten die Schiffstouren zum Upsala- und Spegazzinigletscher. Ausserdem ist hier für uns ein idealer Ausgangspunkt, weil nicht zum Nationalpark “Los Glaciares” dazugehörend (Hunde erlaubt), um den einzigartigen Perito Moreno Gletscher zu besuchen. Hier treffen […]

224. Etappe Puerto Deseado - C. Luis Piedra Buena

224. Etappe Puerto Deseado – C. Luis Piedra Buena

  Das nächste Ziel ist der Glaciar Perito Moreno. Wir überlegen uns, ob wir den kürzeren Weg auf Schotterpiste oder den längeren auf Teerstrasse nehmen sollen. Wir entscheiden uns für die bessere Strasse.   Als wir die letzten beide Male hier waren sind wir an einer Parallel Strasse zur “Autobahn* gestanden. Diese Strasse wurde zum […]

Ausflug zur Isla Pingüino

Ausflug zur Isla Pingüino

Die Pinguin Insel befindet sich 25 km südöstlich von Puerto Deseado. Man fährt morgens um 8 Uhr mit dem Boot ab, denn nachmittags kommen starke Winde auf und die Reise würde sehr ungemütlich. Nach etwa 1 Stunde Fahrt erreicht man die fantastische Insel. Sie steht unter Naturschutz und es dürfen nur 2 Expeditionsfirmen die Insel […]

223. Etappe: Rada Tilly - Puerto Deseado

223. Etappe: Rada Tilly – Puerto Deseado

  Wir fahren heute in der Pampa von Rada Tilly nach Puerto Deseado. Von der RN3 biegen wir nach Fitz Roy auf die RP281 ab. Die Strecke hat nicht viel zu bieten, ausser dem stärker werdenden patagonischen Wind. Unterwegs, kurz nach Caleta Oliva, gibt es eine grosse Kolonie Seelöwen. Nadja und Lorenz erklären uns die […]

222. Etappe: Camarones - Rada Tilly

222. Etappe: Camarones – Rada Tilly

  Von Camarones kommend erreichen wir nach 72km auf der RP30 wieder die RN3 auf der wir weiter südwärts fahren. Die Batterie vom Suzuki muss dringend ersetzt werden. Der Booster kam in den letzten Tagen fast täglich zum Einsatz. Die neue Batterie kaufen wir im Walmart in Comodore Rivadavia, dort wird sie auch eingebaut. (Auf […]

221. Etappe: Playa Escondida - Camarones, Playa Silvia Rocky Carmela

221. Etappe: Playa Escondida – Camarones, Playa Silvia Rocky Carmela

  So schnell wie möglich bringen wir die Schotterpiste der RP1 hinter uns und biegen in die RP75 ein. Nach 30km erreichen wir die RN3. Bei der Ea El Conuto biegen wir auf die RP30 ein, welche uns nach Camarones führt.     Die Küste bei Camarones ist wunderschön und lädt zum verweilen ein. Die […]

220. Etappe: Playa Casino - Playa Isla Escondida

220. Etappe: Playa Casino – Playa Isla Escondida

  Unser heutiges Ziel ist die Playa Isla Escondida, welche wir über die RN3, RP30 und die RP1 erreichen. An diesem Ort lebt eine kleine Kolonie Seeelefanten. Zur Zeit sind Jungtiere da.       Die Seeelefanten stören sich nicht an den Besuchern, denn bis jetzt verhalten sich diese rücksichtsvoll. Hoffentlich bleibt das auch so, […]

219. Etappe: Dique F. Ameghino - Playa Casino

219. Etappe: Dique F. Ameghino – Playa Casino

  Es geht zurück auf die RN 25 bis nach Trelew. In Trelew geht Silvia einkaufen, während Erich an der YPF Tankstelle wartet und dank Wifi  die offline erfassten Blogeinträge online stellt. Nachher geht es etwa 80 km nordwärts in die Walregion Puerto Madryn. Die Hauptwalsaison vorbei. Es könnte aber sein, dass man den einen […]