Unerwartete Testfahrt

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Sep 282018
 
S_SM9051   Es ist soweit! Die Werkstattbesuche in Montevideo bei der Mercedes Garage und bei Julio dem Wohnmobilhersteller haben ein Ende gefunden. Die undichten alten Solarpanel hat Erich am Tag vorher noch abgedichtet.
Bei Silvia und Heinz genossen wir am  Vorabend ein feines Raclette in der Beiz.
Die Reiselust hat uns wieder gepackt, los geht es.Jetzt wollen wir den Norden erkunden. Wir fahren ostwärts entlang der Küste des Atlantik. Punta del Este wird umfahren, die Stadt kennen wir bereits.

Unterwegs stellen wir fest, dass das rechte Licht des Fahrradträgers defekt ist. Da müssen wir eine neue Lampe organisieren.

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circular-bridge-uruguay-rafael-vinoly-21   Zwischen den Städten  Maldonado und Rocha ist der nostalgische Fährbetrieb über die Laguna Garzón eingestellt. Eine runde Brücke verbindet die Gemeinden.
“Das Konzept der Laguna Garzon Brücke war, eine traditionelle Brücke in etwas umzuwandeln, das die Geschwindigkeit der Autos reduziert, einen tollen Panorama-Blick ermöglicht und einen Platz für Fußgänger in der Mitte schafft”. (Zitat und Bild Rafael Viñoly,)   __SM9056
P1090737   Wir verlassen die Küste und fahren Richtung Rocha.
In der Nähe der Laguna Rocha bei La Riviera am Fluss finden wir um 18 Uhr einen geeigneten Platz zum übernachten.
Silvia fragt sicherheitshalber einen Anwohner, ob es in Ordnung sei, wenn wir hier die Nacht verbringen. Er hatte nichts dagegen einzuwenden.   P1090734
P1090733   In der Nacht fängt es an zu regnen.Die Wetterprognosen für den Freitag sind schlecht.

Am Freitagmorgen schlendern wir mit den Hunden durch das Dorf und entdecken ganz verschieden Baustile. Es regnet in Strömen.

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P1090746   Wegen eines technischen Defektes beschliessen wir, wieder ins Paraiso Suizo umzukehren. Wir wissen, dass  hier die entsprechenden Fachleute, um das Fahrradträgerproblem zu lösen, vorhanden sind. Innert zwei Stunden sind wir wieder da.
Die defekte Lampe des Fahrradträgers ist eigentlich nicht defekt, sondern die Elektronik an der Anhängerkupplung vom Wohnmobil ist kaputt.
Wir sind nicht wirklich traurig über die Rückkehr. Treffen wir doch wieder auf lieb gewonnene Freunde wie Silvia & Heinz, sowie Pia & Werner. Die haben uns auch schon sehr vermisst.
Sogar den Bungalow dürfen wir erneut beziehen. Bei dem herrschenden Mistwetter ist das eine super Wahl. Danke.
Am Samstagabend kocht Silvia einen feinen Hackbraten mit Kartoffelstock für 13 Personen.
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Sep 262018
 
P1090588   Es ist Winter in Jaureguiberry. Die Temperaturen bewegen sich zwar nicht im Minusbereich, aber für einen morgendlichen Frost reicht es im Juli trotzdem. Drei Monate sind wir an diesem traumhaften Platz im Paraiso Suizo. Mitte Juli reist Marcel in die Schweiz. Dann warten wir auf die Ankunft von Mario Ende August. Mitte September kommen die in Deutschland bestellten neuen Solarpanel an. Ende September sind sie montiert. Am 25. September müssen wir uns auf der Migracion in Piriapolis ein neues Touristenvisum besorgen, wir sind schon 90 Tage in Uruguay. Wir erhalten noch einmal 90 Tage.
Ab September kündigt sich der Frühling an, die Akazienbäume blühen in einem saftigen Gelb. Die Tagestemperaturen steigen, man kann wieder im T-Shirt herumlaufen   P1090713
P1090646   Wir wohnen die ganze Zeit über im Bungalow 1. Es ist eine geräumige 2 Zimmer Wohnung. Im Juli und August machen wir fast jeden Tag Feuer im Cheminee, die einzige Wärmequelle. Holz hat es hier zu Genüge.
Marcel überlässt uns seine Nespresso Kaffeemaschine. Leider hat es keinen Kaffeekapselvorrat mehr, darum bestellen wir für die Weiterreise einen angemessenen Käpseli-Vorrat von einem “Generikum” und verzichten auf den Originalkaffee von Nespresso, der hier doppelt so teuer ist wie in der Schweiz.   P1090581
P1090519   Am 8. Juli zeigt uns Heinz Nachbar Christian, genannt “Shiney”, ein einfaches urchiges Restaurant in Pueblo Eden.

Zu Kaffee und Kuchen geht man ein Haus weiter.

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Das moderne Gebäude der Bodega Viña Eden sieht richtig kalt aus gegenüber den gemütlichen Holzhäusern im Ort.   P1090524
P1090530   Auf dem Retourweg ins Paraiso machen wir noch eine Sightseeingtour nach Punta Ballena, unterhalb von Punta del Este. Hier fliesst der Rio de la Plata in den Atlantik.
Punta Ballena ist bekannt wegen dem Casapueblo. Es war das Haus des Künstlers Carlos Páez Vilaró, der Picasso Südamerikas. Heute ist es ein Museum.   P1090528
P1090545   Marcel reist am 12.7.2018 zurück in die Schweiz. Vor der Fahrt zum Flughafen stellt er das Postauto noch auf den Abstellplatz von Heinz und Silvia im Paraiso Suizo. In Uruguay dürfen die Fahrzeuge der Touristen ein Jahr lang bleiben. Der Tourist selber nur drei Monate.
Bis spätestens  zum 27.Juni 2019 muss der Streuner wieder ausser Landes gefahren werden.
Am 21. August kommt Mario zu uns. Er muss sich noch etwas gedulden mit dem Abenteuer Reisen. Erich wartet auf die neuen Solarpaneles aus Deutschland. Die Zellen der alten Panele sind zum grossen Teil defekt.   P1090623
P1090616   Mit den drei Hunden, Gin, Rosie und Lady von Silvia und Heinz hat er sich schnell angefreundet.
Der kilometerlange Strand des Rio de la Plata direkt unterhalb des Bungalows ist um diese Jahreszeit fast menschenleer.
50 km weiter mündet der Fluss in den Atlantik.

Manchmal ruhen sich auch Seehunde am Strand aus.

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P1090642   Nach einem heftigen Sturm in der Nacht vom 24. August ist der Strand unpassierbar. Der Schaum reicht einem bis zu den Knien.

Auch die Strandpromenade vom Nachbarort Piriapolis ist voller Schaum.

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Nach Piriapolis fahren die beiden Silvias jeden Samstag zum Markt. Dort kaufen wir uns jedes Mal ein leckeres Grillhähnchen fürs Mittagessen.   P1090685
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An den Wochenenden ist immer viel Volk am Strand. Die Städter aus Montevideo erholen sich im Schweizer Dorf vom Stadtleben. Ausser der Campinganlage von Silvia und Heinz gibt es noch weitere Ferienwohnungen von den anderen europäischen Auswanderern.

An den Wochenenden gehen wir daher oft mit den Hunden an den nahen Baggersee spazieren.

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P1090722   Wir begegnen ganz selten Jemandem auf dem wilden Weg zum See.
Silvia zeigt mir (Silvia) zusammen mit Carmela einen weiteren Weg in diesem Urwald. So sah es vor 23 Jahren hier aus. Irgendwann war dann Schluss, ohne Machete kommt man nicht mehr voran.

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Silvia und Heinz kochen oft für campierende Gäste. Heute gibt es ein typisches uruguayanisches Asado.
Den Apero nehmen wir direkt beim Grill zu uns, bevor es zum Essen ins Restaurant geht.
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Es kommen immer wieder Reisende aus der Schweiz ins Paraiso. So treffen wir wieder auf Hans, der nach einem Heimaturlaub seine Reise in Südamerika fortsetzt.   P1090602
P1090610   Alfiio und Susanne kommen aus Zürich.
Erhard und Erna kommen aus Gais. Sie hatten grosses Pech mit dem Fahrzeug als sie mit dem Schiff in Montevideo ankamen. Die Hausbatterie war komplett leer. Ausgehungert kamen sie im Paraiso an. Sie hatten Glück, dass die beiden Silvias gerade voll beladen vom Markt in Piriapolis kamen. Erich gab ihnen die beiden vollen Gasflaschen vom Postauto. So war das Leben schon bald wieder in Ordnung. Das defekte Elektroteil für die Treppe hat Mario noch aus der Schweiz mitgebracht.   P1090626
P1090669   Franz und Gaby’s Fahrzeug sieht aus wie eine Würstlibude zu sein.
Pia und Werner aus Basel treffen Anfang September ein.   P1090730
P1090683   Sie reisen mit Hund Arcas in ihrem “MANI”.
Carmela und Arcas verstehen sich sehr gut. Wir spazieren einige Male zusammen.
Zwischendurch erkunden wir auch die Umgebung. Ein Wahrzeichen von Punta del Este ist die Mano.   P1090657
P1090651   Die Erde hat hier nicht gebebt.
In Piriaplois klettern Mario und Silvia zum Gipfelkreuz auf dem dritthöchsten Berg des ganzen Landes (423 m).

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S_SM9027   In den Seitenarmen des Betonkreuzes ist ein Aussichtsturm.
Man hat einen sehr guten Blick über die Sierra und Piriapolis.   __SM9042
__SM9009   Ein anders Mal unternehmen wir einen Ausflug in die Altstadt von Montevideo.
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Jun 292018
 
100_Santa_Catalina-Paraiso_Suizo   Im Laufe des Nachmittags erreichen wir das Paraiso Suizo.
Der Kreis hat sich geschlossen.
Silvia, Erich und die Hunde ziehen in den Bungalow mit Hundeauslauf ein.
Marcel wohnt bis zu seiner Abreise in 13 Tagen im Streuner,

Die Fahrzeuge werden aussen und innen einer gründlichen Reinigung unterzogen. Das Postauto wollen wir verkaufen. Es ist so eingerichtet, dass ein möglicher Käufer sofort weiterfahren könnte.

Wir warten hier im Paraiso auf Mario, der uns Mitte August besuchen kommt.

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Übernachtungsplatz: Paraiso Suizo 

GPS: S 33 47.498’, W 57 29.569’
Preis:
Strom: Ja
Wasser: Ja
WiFi: Ja
Big Rigs: Ja
Dogs: Ja

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Jun 282018
 
099_Gualeguaychu-Santa_Catalina   Mittags sind wir am Zollgebäude Argentinien/Uruguay. Die gewohnten Formalitäten werden erledigt. Anschliessend schaut ein uruguayanischer Zöllner in die Fahrzeuge. Zum ersten Mal auf unserer Reise wird das offene Hundefutter beschlagnahmt. Über das 15kg Reservepaket in der grossen Futterkiste schweigt Silvia. Der Herr ist im Moment sowieso abgelenkt, als er den grossen Glacevorrat im Tiefkühlfach entdeckt. Als Silvia die Hände über dem Kopf zusammenschlägt, als er auch diese Naschereien konfiszieren will, drückt er ein Auge zu. (Da hat Erich aber noch mal Glück gehabt).
Dass wir uns mit ihm in Spanisch unterhalten können und seine Fragen verstehen beeindruckt ihn. Auch die Hundepapiere sind einwandfrei. Freundlich winkend, lässt er uns schliesslich losziehen.

Übernachtungsplatz: Picknickareal in Santa Catalina

GPS: S 33 47.498’, W 57 29.569’
Preis: Gratis
Strom: Nein
Wasser: Nein
WiFi: Nein
Big Rigs: Ja
Dogs: Ja

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Jun 272018
 
098_YPF_km296_RN14-Gualeguaychu   Wir sind nahe der Grenze zu Uruguay. Bevor wir nach Uruguay reisen, muss Silvia die amtlichen Papiere für die Hunde bei der Senasa erstellen lassen.
Da die Senasa nachmittags geschlossen ist, fahren wir am anderen Morgen in die Stadt. Vor 2 Jahren waren wir schon einmal bei diesem Amt. Silvia ist sehr überrascht, als die Beamtin sich sofort an sie erinnert. “Wollen Sie schon wieder nach Uruguay reisen? Wo waren sie denn in der Zwischenzeit?” wird Silvia freudig und neugierig gefragt.
Man müsste neuestens für Uruguay einen negativen Leishmaniosetest vorzeigen, der nicht älter als 60 Tage sein dürfe, sagt man mir. Wir sind bestens vorbereitet, haben die negativen Testergebnisse dabei, auch das Gesundheitszertifikat ist nicht älter als 10 Tage.
Nach 2 Stunden Wartezeit, die wir nutzen um mit den Hunden spazieren zu gehen, sind die Papiere fertig. Ich laufe zu einem “pago facil” Kiosk, bezahle die Rechnung der Senasa, gehe mit der Quittung wieder zurück und bekomme die Papiere ausgehändigt. “Bis nächstes Mal”, ruft man mir zum Abschied lachend zu. Die Papiere sind 60 Tage gültig für die Wiedereinreise nach Argentinien. Das ist prima, können wir uns doch so einen Tierarzttermin in Uruguay vermutlich sparen, wenn wir wieder weiter reisen möchten.

Übernachtungsplatz: Shell Tankstelle, Kiesplatz für LKW’s

GPS: S 33 6.123’, W 58 38.585’
Preis: Gratis
Strom: Nein
Wasser: Ja,
WiFi: Ja
Big Rigs: Ja
Dogs: Ja

Tankstellenkiosk mit Café und TV

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Jun 262018
 
097_Santo_Tome-YPF_km296_RN14   Regen und Nebel sind bis mittags unsere ständigen Begleiter.
Rocky und Carmela kommen bis mittags nicht zum Zug. Als sich die Sonne zeigt und am Rande des Pannenstreifens ein breit gemähter Wiesenabschnitt ist, halten wir für eine Bewegungspause bis wir unseren Übernachtungsplatz bei der YPF Tankstelle  ansteuern.   P1090505
P1090512   Die Umgebung der Tankstelle ist sehr sauber, man kann auch wunderbar auf dem Areal und auf den landwirtschaftlich genutzten Feldwegen spazieren gehen. Nicht selten entdeckt man Rostlauben.
Am TV im Tankstellencafé wird gerade das WM Spiel Argentinien – Nigeria übertragen. Alle Parkplätze sind nachmittags um 15 Uhr (in Russland ist es 20 Uhr) voll besetzt. Die Luft scheint vor Anspannung der Leute zu knistern. Aus den Lautsprechern hören wir den Kommentator rufen Gooooooooooal. Argentinien hat unglaublich Dusel, dass es diese Partie nach 90 Minuten gewinnt. Der Nationalstolz ist für heute gerettet.

Übernachtungsplatz: YPF km 296, Tankstelle, Parkplatz/Wiese hinter der Tankstelle

GPS: S 31 1.940’, W 58 4.420’
Preis: Gratis
Strom: Nein
Wasser: Ja,
WiFi: Ja
Big Rigs: Ja
Dogs: Ja
Im Tankstellekiosk hat es ein Café mit Schnellimbissgerichten.
Bei der Tankstelle befinden sich auch ein kleines Motel und ein hübsches Restaurant.

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Jun 252018
 
096_La_Libertad_vor_Iguazu-Santo_Tome   Marcel hat mit dem Besuch der fantastischen Iguazú Wasserfälle alle Häkchen gesetzt auf seiner “To do – Liste”.
Er fliegt demnächst von Montevideo, Uruguay, zurück in die Schweiz.

Jetzt ist wieder Kilometerfressen angesagt, bis wir an der argentinischen – uruguayanischen Grenze in Gualeguaychu sind.

Bis Posadas bleiben wir auf der Strasse 14 und bewegen uns somit parallel zum Fluss Paraná, der gleichzeitig die natürliche Landesgrenze zwischen Argentinien und Paraguay bildet.

Nach Posadas fahren wir auf die Strasse 12, die autobahnähnlich ausgebaut wurde. Von dort nehmen wir die Strasse 120 nach Süden, um dort wieder auf die 14 zu gelangen.

Heute sind keine LKW unterwegs, es ist nationaler Streiktag.

Übernachtungsplatz: 2. Esso Tankstelle am Ortsausgang von Santo Tomé.
28 m ü.M.

GPS S 28 34.817’, W 56 5.099’

Preis: Gratis
Strom: Nein
Wasser: Ja
WiFi: Nein
Big Rigs: Ja
Dogs: Ja

Es gibt einen Tankstellenladen.

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Jun 232018
 
095_Posadas-La_Libertad_vor_Iguazu   Die gigantischen Wasserfälle von Iguazú will Marcel noch gesehen haben bevor er zurück in die Schweiz kehrt.
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S_SM8916   Mit dem Zug des Nationalparks fahren wir 7 km bis zur Endstation namens Garganta del Diabolo (Teufelsrachen). Wir laufen 1 km auf einem Steg über den unglaublich breiten Rio Iguazú. Unterwegs begegnet man Waschbären, die im ganzen Park zu Hause sind. Auch den ein oder anderen Reiher beobachten wir.
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Die Menschenmenge auf der Aussichtsplattform weist uns drauf hin, dass wir gleich am Schlund des Teufels sind.

Der Anblick dieser giganrtischen Wasserfällr lässt einen vor Staunen verstummen, man würde einander sowieso kaum verstehen.

Die Iguazúwasserfälle bestehen aus 20 grösseren und 255 kleineren Wasserfällen.

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__SM8873   Auf der anderen Seite des 150 Meter breiten Flusses ist Brasilien.
Nachdem wir uns sattgesehen haben fahren wir mit dem Zug 5 km zurück zur Central Station. Von dort aus wandern wir den Wasserfällen entlang.
Eine Insel versperrt den Gesamtblick auf die breite Abbruchkante. Um diesen zu haben, müsste man die Sache aus der Vogelperspektive anschauen.

Im Gehölz entdecken wir auch Affen.

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Vor den Waschbären muss man seine Habseligkeiten schützen. Die putzigen Tiere öffnen mit Leichtigkeit Handtaschen, Rucksäcke, Kamerarucksäcke.   S_SM8956
P1090501   1. Übernachtungsplatz am 23.6.2018: Camping Municipal “La Libertad” beim Stausee “Uruguay”

GPS: S 25 54.326´  W 54 33.356’
Preis: Gratis
Strom: teilweise
Wasser: bei den Duschen/WC
WiFi: Nein
Big Rigs: Ja, an wenigen möglichen PLätzen
Dogs: Ja
Bemerkung: viele Ameisenhaufen

 

2. Übernachtungsplatz am 24.6.2018: Parkplatz vor dem Park “Acuatico Uruguaí” an der Ruta 12

GPS: S 25 897536´  W 54 557135
Preis: Gratis
Strom: Nein
Wasser: Nein
WiFi: Nein
Big Rigs: Ja
Dogs: Ja

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Jun 222018
 
094_Itati-Posadas   In Posadas herrscht reger Betrieb. Die Strassen werden von Vespafahrern dominiert. Sie kommen von allen Seiten, unberechenbar scheint uns die Verkehrssituation.
Beim Tierarzt Juan der Tierarztpraxis Itatí kann der für Uruguay verlangte Leishmaniosetest innert einer Stunde gemacht werden. Die Hunde werden vorschriftsgemäss gegen interne und externe Parasiten behandelt. Wir erhalten anschliessend je ein Gesundheitszertifikat. Jetzt sind wir gut vorbereitet. Es fehlt nur noch der Gang zur amtlichen SENASA, welche die Grenzübertrittspapiere erstellt. Zur Senasa werden wir erst in ein paar Tagen gehen, in Gualeguaychu bei der Grenze zu Uruguay.
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Übernachtungsplatz: YPF Tankstelle, grosser Parkplatz/Wiese hinter der Tankstelle

GPS: S 27 26.556’, W 55 52.611’
Preis: Gratis
Strom: Nein
Wasser: Ja, bei der Tanksäule Diesel
WiFi: Nein
Big Rigs: Ja
Dogs: Ja

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Jun 212018
 
093_Malabrigo-Itati_Fe   Tankstellen sind oft eine gute Wahl für eine Übernachtung. Sie sind in der Regel beleuchtet und gut bewacht. Die grossen Parkplätze sind für die LKW Fahrer essentiell. Das kommt uns zu Gute.

Übernachtungsplatz: Oil Tankstelle Itatí

GPS: S 27 20.965’, W 58 14,045’
Preis: Gratis
Strom: Nein
Wasser: Jein, vis à vis bei der Statue Virgen
WiFi: Nein
Big Rigs: Ja
Dogs: Ja

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92. Etappe: Shell vor Santa Fe - Malabrigo

92. Etappe: Shell vor Santa Fe – Malabrigo

  Wir “rasen” was wir können, haha mit max. 80 km/Std. Die Hauptstadt der Zitrusfrüchte ist perfekt für die heutige Übenachtung. Die Strecke bis dorthin ist ohne Unterbruch durch Landwirtschaft geprägt. Es ist durchaus legitim, auf dem Pannenstreifen für eine Pause zu halten.     Am Strassenrand von Malabrigo reihen sich die Verkaufsstände von Orangen, […]

90. Etappe: Salinas Grande–Cordoba

90. Etappe: Salinas Grande–Cordoba

  Rund um Cordoba kennen wir uns mittlerweile aus. Wir steuern direkt den Camping Municipal an. Wie schön ist das, wenn man wieder erkannt wird. Mit Roberto Gibert haben wir am nächsten Tag einen Termin vereinbart. Der defekte Treppenmotor wird uns gratis ersetzt.   Übernachtungsplatz: Camping Municipal GPS: S 31 21.663, W 64 15.787Preis: AR$ […]

89. Etappe: Atahona – Salinas Grande

89. Etappe: Atahona – Salinas Grande

  Reich beschenkt mit Kochlöffeln, welche der Ehemann von Margoth Bonny selber aus hartem Holz schnitzt, süssen Kartoffeln, Grapefruits und Orangen machen wir uns mit Gottes Segen auf den Weg Richtung Cordoba. Wir schaffen die ganze Strecke nicht heute, darum legen wir am Salzsee “Salinas Grande” einen Stopp für die Nacht ein.   Der Salzsee […]

88. Etappe: Ruinas del Quilmes – Atahona

88. Etappe: Ruinas del Quilmes – Atahona

  Die Fahrt über die geteerte, aber trotzdem in schlechtem Zustand, Strasse 307 ist sehr schön. Die Bevölkerung in Amaiche de Valle ist zu Recht stolz auf ihre Vorfahren des Stammes der Quilmes. Die Passstrasse ist geprägt von Kakteen. Auf der Passhöhe weht ein eisiger Wind. Über dem Ferienort Tafí de Valle hängt dicker Nebel. […]

87. Etappe: Quebreda del Diablo – Zufahrt zu Ruinas del Quilmes

87. Etappe: Quebreda del Diablo – Zufahrt zu Ruinas del Quilmes

  Die Ruta 68 ist in Cafayate zu Ende. Von nun an geht es auf der Strasse 40 weiter Richtung Osten. Die Schlucht wird ab dieser Felsformation wieder breiter. Die Landschaft verändert sich ab jetzt.     Wir befinden uns nun im bekannten Weinanbaugebiet von Cafayate. In dieser warmen Zone wird hauptsächlich Weisswein hergestellt. Wir […]

86. Etappe: Eingang der Quebreda del Diablo – Quebreda del Diablo

86. Etappe: Eingang der Quebreda del Diablo – Quebreda del Diablo

  Die Nationalstrasse 68 führt durch eine wunderbare Schlucht. Die Landschaft wirkt teilweise wüstenartig. Uns gefallen die roten Felsen, die manchmal eigenartige Formationen bilden.     Beim Parkplatz des “Rachen des Teufels” kauft Marcel eine Flöte aus Ton. Die Verkäuferin hat sich den besten Platz ausgesucht, denn die Klänge der Flöten tönen hier besonders gut. […]

85. Etappe: Purmamarca – am Eingang der Quebreda de Diablo

85. Etappe: Purmamarca – am Eingang der Quebreda de Diablo

  Die Strecke heute wird leider auch etwas lange. Unser Plan, bei einem Staudamm in etwa 100 km Entfernung von Purmamarca zu bleiben ist nicht aufgegangen. Der Weg dorthin ist für grosse Fahrzeuge nicht möglich. Keine Tafel macht den Fahrer vorher darauf aufmerksam. Man lässt einen fast ins Verderben fahren, zum Wenden ist gerade noch […]

84. Etappe: San Pedro de Atacama, Chile – Purmamarca, Argentinien

84. Etappe: San Pedro de Atacama, Chile – Purmamarca, Argentinien

  Die reine Fahrstrecke beträgt heute 411 km. Wir brauchen dafür fast 9 Stunden. Die Anforderungen an die Fahrzeuge und uns sind wegen dem niedrigen Sauerstoffgehalt der Luft in 5000 m Höhe sehr hoch. Schon kurz nach San Pedro de Atacama wird es sehr steil bis der höchste Punkt des Paso Jama bei 4832 m […]

83. Etappe: Calama – San Pedro de Atacama

83. Etappe: Calama – San Pedro de Atacama

  Nur 100 km weiter als Calama und 200 m höher befindet sich, auf einem trockenen Hochplateau in den Anden San Pedro de Atacama. Die umliegende Landschaft umfasst das Tal des Mondes, den Salzsee der Atacama mit seinen Flamingos, Vulkane, Geysire und heiße Quellen. Auch mehrtägige Touren zu dem Salar de Uyuni in Bolivien starteten […]

82. Etappe: La Portada – Calama

82. Etappe: La Portada – Calama

  Die Fahrt nach Calama ist geprägt von dem Abbau des Gesteins zur Gewinnung von Kupfer. Erich und Marcel besuchen 10 km nördlich von Calama “Chuquicamata”, die grösste Kupfermine der Welt.Codelco, die staatliche Minenfirma, hat ganz Calama aufgebaut.Teilweise arbeiten schon 3 Generationen einer Familie beim Arbeitgeber Codelco. Die Arbeit wird nicht ausgehen. Erz zum abbauen […]

81. Etappe: Mano del Desierto – La Portada

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  Die Steilküste vor Antofagasta haben wir in sehr schöner Erinnerung. Wir möchten Marcel das Naturdenkmal nicht vorenthalten.Aufgrund von Felsabbrüchen wurde die einst offene Klippenfläche beim Felsentor durch Abschrankungen gesichert. Der jetzt eingezäunte Parkplatz ist klein und sehr gut besucht. Zu betriebsam für uns, um dort die Nacht zu verbringen. Wir fahren etwas weiter weg […]

80. Etappe: Observatorio Paranal – Mano del Desierto

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  Bevor wir nach Antofagasta an die Küste fahren, machen wir einen Abstecher zu einer beeindruckenden Skulptur, der “Mano del Desierto”. Elf Meter hoch ist diese Hand aus Eisen und Zement. Die Mano del Desierto wurde 1992 an der Ruta 5 installiert. Sie mahnt, mit den Umweltsünden aufzuhören, damit die Erde nicht überall zu einer […]

79. Etappe: Pan de Azúcar – Observatorio Paranal

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  In der Atacama-Wüste finden sich sehr viele Observatorien.Die trockene Luft und der sternenklare Himmel macht sie zu einem attraktiven Standort für Sternwarten. Das europäische VLT (Very Large Telescope) auf dem Cerro (Berg) Paranal ist eins der weltweit grössten. Wir haben die Chance, das Observatorium zu besichtigen. Jeden Samstag (mit Voranmeldung) gibt es Führungen. Heute […]

78. Etappe: Playa Caleuche –  Pan de Azúcar

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  Es ist eine kurze Fahrt zu einem traumhaften Platz am weissen Sandstrand der Pazifikküste beim Nationalpark Pan de Azúcar. Hier wird einem die Erläuterung von Wikipedia zur Atacama Wüste direkt vor Augen geführt :”Die Atacama erstreckt sich entlang der Pazifikküste Südamerikas ….und ist die trockenste Wüste der Erde…”(Zitatende) Die harte Naturstrasse besteht aus einem […]

77. Etappe: Bahia Inglesa – Playa Caleuche

77. Etappe: Bahia Inglesa – Playa Caleuche

  In Caldera tanken wir. Normalerweise kann man auch die Wasserdepots an Tankstellen gratis befüllen. Wir befinden uns in einer sehr wasserarmen Gegend. Wasser steht nicht einfach so zur Verfügung. Das zur Verfügung stehende Wasser hat keine gute Qualität. Wir müssen für dieses Wasser bezahlen, um unsere Wassertanks zu füllen. Das führt uns direkt vor […]

76. Etappe: Playa Blanca – Bahia Inglesa

76. Etappe: Playa Blanca – Bahia Inglesa

  Man kann nicht sagen, dass die Fahrt entlang der Küste sehr imposant ist. Es herrscht viel Nebel, was mit der Jahreszeit, dem Herbst zu tun hat.Die Strände rund um Bahia Inglesa sind bekannt wegen den weissen Sandstränden.Wir sind freudig überrascht, als wir sehen, dass man eine Strandpromenade mit grosszügigen Parkplätzen bei Bahia Inglesa errichtet […]

75. Etappe: Posada “El Escorial” Ruta 5 – Playa Blanca

75. Etappe: Posada “El Escorial” Ruta 5 – Playa Blanca

  In Vallenar verlassen wir die Autobahn um an der Küste entlang die Fahrt fortzusetzen. Beim Abzweiger zur Küste, kurz nach Huasco, holen uns plötzlich Vreni und Peter ein. Was für eine Überraschung! Die Wüsten Strecke entlang der Küste führt an vielen wilden Stränden vorbei.     Die Playa Blanca gefällt uns, hier lassen wir […]

74. Etappe: Embalsa Cogoti – Posada “El Escorial” Ruta 5

74. Etappe: Embalsa Cogoti – Posada “El Escorial” Ruta 5

  Wir möchten auf direktestem Weg nach Norden fahren. Unser entferntes Ziel ist San Pedro de Atacama, um von dort aus die Andenkette zu überwinden nach Argentinien. Je weiter nördlich wir in Chile kommen, desto weniger müssen wir mit Schnee rechnen. Die Atacama Wüste ist die trockenste Wüste der Erde. Jedoch, je mehr wir an […]

73. Etappe: Combarbala – Embalse Cogoti

73. Etappe: Combarbala – Embalse Cogoti

  Beim Observatorium sind wir sehr eingeschränkt um mit den Hunden nur ein bisschen spazieren gehen zu können.Wir entschliessen uns ins Tal zu fahren, um dort am Stausee Cogoti zu verweilen. Dort sind die Spaziermöglichkeiten sicher besser. Die Fahrt dorthin dauert  nur 20 Minuten. Kommt man beim Observatorium vom Weg ab, lauern  sehr schmerzende Gefahren. […]