Feb 232019
 
165_Vilama_vor_San_Pedro_de_Atacama-Andes_Nomads_Desert_Camp   Der Campingplatz Andes Nomades wird vom Chilenen Maurizio geführt. Er spricht auch französisch und englisch. Ausserdem hat er eine grosse Waschmaschine, was durchaus ein Pluspunkt ist. Endlich kann man die Wäsche selber waschen statt in eine Wäscherei zu geben.
Den alten Hund von Maurzio bekommen wir nur einmal zu Gesicht. Das ist, als sich Carmela, an einer langen Leine draussen angebunden, mal wieder aus ihrem Brustgeschirr schält und mit Freuden durch die Umgebung streunert.

Zusammen mit Regula, Jörg und Beni verbringen wir bei Maurizio eine schöne und lustige Zeit mit reden, erzählen, kochen, jassen….

Das kleine San Pedro de Atacama ist als Verkehrsknotenpunkt eine Touristenhochburg. Es besticht durch seine im Adobestil gebauten Gebäude.
Rund um den Plaza de Armas befinden sich das Rathaus, die Touristeninformation, viele ausländische Touranbieter und Souvenirläden.
Der Vulkan Licancabur im Hintergrund ist der auffälligste Gipfel von den vielen Fünf- und Sechstausendern, die San Pedro umgeben.
  P1100257
Die Kirche von San Pedro de Atacama ist eine der ältesten in Chile.   P1100256
DSCN4170   Regula, Beni und Silvia besuchen die Laguna Cejar am Nordende des Salar de Atacama, unweit von unserem Campingplatz.
Regula war morgens mit ihrem Fahrrad dort, hat aber ihr Badekleid vergessen mitzunehmen. Etwas resigniert kommt sie zurück und sagt, dass ihr Eintrittsticket den ganzen Tag gültig sei, sie aber nicht noch einmal in der Hitze mit dem Fahrrad dorthin fährt. Kurzentschlossen packen Silvia und Beni ihre Badehosen, und wir drei fahren mit dem Suzuki zur Lagune zurück. Punkt 14 Uhr stehen wir am Eingang und bezahlen dank Regula’s bereits bezahltem Ticket und etwas Überzeugungsarbeit den vergünstigten Eintrittspreis (bis 14 Uhr) von 10’000 ClP (ca. 15 CHF), ab 14 Uhr kostet es 15’000 Pesos.
Der Salzgehalt des Sees von über 40% lässt den Körper an der Oberfläche schwimmen, wie im Toten Meer.

Zum ersten Mal erlebe ich diesen Auftrieb und es fühlt sich sehr gut an. 

  DSCN4181
DSCN4183   Wir müssen nur aufpassen, dass wir vor lauter relaxen keinen Sonnenbrand erwischen. Das Einschmieren mit Sonnencreme ist verboten, weil man die Lagune kontaminiert.
Die Angestellten passen wirklich auf. Eine deutsche Touristin wird zu den Duschen zurück geschickt, nachdem sie sich eingecremt hat. Dort wird sie bereits von einem anderen Angestellten empfangen, denen entgeht nichts.
DSCN4160   Der Andenflamingo ist hier heimisch. Er ist innerhalb der Familie der Flamingos die einzige Art mit gelben Beinen und Füssen.

Regula fotografiert dieses hübsche Exemplar an der Nachbarlagune.

Danke an Regula, die mir diese Fotos zur Verfügung gestellt hat. In der Eile des Aufbruchs, habe ich nämlich vergessen, die Kamera mit zu nehmen.

Am nächsten Tag am Nachmittag besuchen Mario, Beni und Silvia die Laguna Escondida.de Baltinache, 60 km von San Pedro entfernt, dafür kostet der Tageseintritt auch nur 5’000 CLP (ca. 7.50CHF)

Vorher verpflegen wir uns noch in der französischen Bäckerei in San Pedro. Es ist ein wahrer Gaumenschmaus wieder einmal gutes Baguette zu essen.

  P1100258
P1100260   Die Strasse zu den sieben Lagunen ist erst seit heute wieder geöffnet. Die letzten Unwetter haben sie unpassierbar gemacht.
Ein Spazierweg verbindet die Lagunen.
Das Türkis des Wassers scheint wegen der weissen Umgebung noch intensiver. Der Salzgehalt der Lagunen ist mit 50% noch höher als der in der Laguna Cejar. Es braucht etwas Überwindung um in das kalte Wasser einzutauchen, aber die Neugierde darüber wie es ist, ohne Kraftanstrengung auf dem Wasser zu treiben, siegt schliesslich.

Übernachtungsplatz: Andes Nomads Desert Camp,

2400 müM

GPS: S 22 58.915’, W 68 10.980’
Preis: CL$ 7’000 PP
Strom: Ja
Wasser: Ja
WiFi: Ja
Big Rigs: Ja
Dogs: Ja

  P1100253
Feb 222019
 
164_vor_Geysir-Vilama_vor_San_Pedro_de_Atacama   Heute ist schon sehr früh Tagwache. Regula, Mario, Beni und Silvia brechen um 5.15 Uhr mit unserem Suzuki und Bens Nissan zu dem Geysirfeld von Tatio auf.
Mit 4300 m ist es das höchste Geysirfeld der Welt.

Erich und Jörg fahren etwa um 9 Uhr vom Platz ab und lassen bewusst die schlechte Naturstrasse zu den Geysiren aus. Sie fahren auf direktem Weg nach Machuca hinunter, welches immer noch auf 4000m liegt.

Dort wollen wir uns alle später treffen.

Es ist immer noch dunkel als wir nach 1 Stunde Fahrt beim Geysirfeld ankommen. Im Reiseführer heisst es, man soll vor Sonnenaufgang dort sein, denn die Dampfsäulen seien in der kühlen Morgenluft am höchsten und schönsten.

Manchmal erreichen die Wassersäulen eine Höhe von 10 Metern.

  P1100248
_MG_3683   Mittlerweile sind wir schon über eine Stunde hier, es ist 7.15 Uhr. Man erahnt den Sonnenaufgang hinter den 6000m hohen Gipfeln.
Es ist ein wunderschönes Naturschauspiel als die ersten Sonnenstrahlen um 8 Uhr über den Vulkangipfeln erscheinen.   _MG_3701
_MG_3704   Das geothermische Feld von 3 km2 umfasst etwa 40 Geysire, 60 Thermen und 70 Fumarolen (durch den fehlenden Druck wird das Wasser vor seinem Austritt vollständig in Dampf umgewandelt.)
Als die Sonnenstrahlen die Rauchsäulen erreichen, wissen wir, warum wir heute so früh aufgestanden sind.
Das Gesamterlebnis von den Geysiren im Mondschein bis zu den Farbtönen in der Sonne ist einmalig.
  _MG_3721
_MG_3689   _MG_3714
_MG_3723   _MG_3731
_MG_3739   Es scheint tatsächlich so, dass je höher die Sonne am Himmel aufsteigt, je wärmer es wird, desto mehr verlieren die Dampfsäulen an Intensität.

Um 9.30 Uhr ist das ganze Geysirfeld in Sonne eingetaucht.
Wer möchte, badet noch im lauwarmen Naturbecken. Es wird direkt von einer der heissen Quellen gespiesen.
 
  _MG_3737
__SM0644   Es ist schon 10.30 Uhr vorbei als wir aufbrechen, Erich und Jörg warten bestimmt schon in Machuca.

Überraschenderweise ist die breite Naturstrasse in einem sehr guten Zustand. Nach den heftige Regenfällen und den damit verbundenen Erdrutschen wurde die Strasse vor 2 Wochen neu gepfadet. Dieser Zustand wird wohl nicht lange anhalten, denn tagtäglich fahren sehr viele Tourbusse hinauf  zu den Geysiren.

Wir kommen den Gipfeln immer näher.   __SM0656
__SM0666   Einer der Vulkane ist noch aktiv.
__SM0657   Unterwegs trifft man auf eine Unterart der Familie der Kamele: Vicuñas. Sie ähneln den Guanakos, sind aber kleiner und schlanker. Sie sind seltene Tiere und nur in freier Wildbahn in den Hochanden zu finden. Wegen Wilderei und Krankheiten wären sie beinahe ausgestorben. Zum Glück wurden sie jedoch 1975 unter Artenschutz gestellt. Seitdem hat sich die Population erholt.
Das besonders weiche, seidig glänzende Fell, übertrifft in seiner Feinheit sogar die edle Kaschmirwolle. Nicht ohne Grund ist Vicuñawolle die teuerste Wolle der Welt. Rund 500 Euro kostet das Rohmaterial pro Kilo.
Wenig später treffen wir in Macuche auf einem offenen Gehege eine Herde Lamas an.   __SM0683
__SM0678   Hier treffen wir wie abgemacht auf Jörg. Erich ist schon langsam weitergefahren. Die beiden haben auch eine gute Geschichte zu erzählen. Kurz nach ihrer Abfahrt sind sie bei einer Polizeistation in der Höhe angehalten worden. Sie dachten, die beiden Polizisten wollten die Fahrzeuge kontrollieren. Bis sich dann herausstellte, dass sie mitgenommen werden wollten nach San Pedro. So ist je ein Polizist in einem Wohnmobil eingestiegen. Rocky hat Erich’s Eindringling heftigst verbellt, das hat nichts genützt. Der Polizist ist stur im Wohnmobil geblieben.
Es ist Mittagszeit, langsam meldet sich der Hunger bei uns. Wie gut werden hier leckere Lamaspiesschen für 3000 Cl$ (entspricht etwa Franken 4.50) verkauft. Der Verkäufer macht ein Bombengeschäft, denn die allermeisten Tourbusse halten hier für eine Pause.

Nachher fahren wir schnurstracks ins Tal. Dort hat Erich ein geeignetes Plätzchen gefunden.

  __SM0676

Übernachtungsplatz: vor San Pedro de Atacama

GPS: S 22 52.294’, W 68 10.854’
Preis: Gratis
Strom: Nein
Wasser: Nein
WiFi: Nein
Big Rigs: Ja
Dogs: Ja

  P1100251
Feb 212019
 
163_Calama-B159_vor_Geysir   Gemeinsam mit Regula, Jörg und Beni fahren wir über den Altiplano Richtung San Pedro de Atacama.
Schon nach 30 km erreichen wir die Wüstenoase Chiu Chiu.mit ihrer berühmten Kirche. Der Ort liegt auf 2525 Metern Höhe.
Die Kirche San Francisco aus dem 16. Jahrhundert ist die älteste Kirche Chiles und wurde durch tausende einheimischer Arbeiter errichtet.
  _MG_3655
_MG_3667   Die Kirche ist aus Lehmziegeln gebaut. Die Decke und die Türen sind aus hartem Kaktusholz, es ist ein ganz wunderbarer und spezieller Anblick.
IMG_3664   IMG_3665
_MG_3671   Wir erklimmen langsam höhere Lagen. Im Hintergrund sieht man die fantastischen 6000er Riesen, Vulkane und Berge, die bereits in Bolivien liegen.
Auf 3800 m Höhe finden wir eine verlassene Kiesgrube, wo wir die Nacht verbringen. Noch nie haben wir in dieser Höhe übernachtet. Mal schauen wie unser Körper darauf reagiert und ob wir überhaupt schlafen können.   _MG_3675

Übernachtungsplatz: grosse Kiesgrube auf 3800 m

GPS: S 22 24.899’, W 68 09.767’
Preis: Gratis
Strom: Nein
Wasser: Nein
WiFi: Nein
Big Rigs: Ja
Dogs: Ja

  _MG_3676
Feb 202019
 
162_La_Portada-Calama    
An einer Raststätte für LKW-Fahrer bekommen wir doch noch unser Wasser für den Tank, zum Duschen reicht es.

An dieser Raststätte befindet sich ein gepflegter Kakteengarten. Die Blüten des mexikanischen Kaktus sind sehr schön. Die daraus entstehenden Früchte kann man essen.

  P1100222
P1100230   Wir befinden uns in einer Gegend von Kupferminen. Bei Calama befindet sich der grösste Kupfertagebau der Welt. Die Kupferplatten von reinster Qualität werden zu 90 % nach China exportiert.
Dieses neue MInenfahrzeug gehört sicher zu den grössten Minenfahrzeugen.   P1100231
P1100244   Wenn die Kupferplatten Chuquicamata verlassen sind sie bereits verkauft. Der Güterzug fährt direkt zum Hafen von Antofagasta, wo die Platten verladen werden.

Übernachtungsplatz: Grosser Parkplatz unterhalb Monument , 2200 m ü M

GPS: S 22 27.965’, W 68 54.086’
Preis: Gratis
Strom: Nein
Wasser: Nein
WiFi: Nein
Big Rigs: Ja
Dogs: Ja

  P1100245
Feb 182019
 
161_Paranal-La_Portada   Wasser ist in der Atacama rar. Normalerweise ist es kein Problem an Tankstellen den Wassertank vom Wohnmobil mit Trinkwasser aufzufüllen. Hier ist das unmöglich, es gibt kein Wasser für uns.

Die einheimischen Haushalte bekommen entsalzenes  Meerwasser.

An der Kreuzung zur Ruta 5 fahren wir 17 km in die entgegengesetzte Richtung zur Handskulptur “Mano del Desierto* mitten im Nichts.
Hier herrscht wie immer reger Betrieb, denn es lässt sich prima posen vor dem Mahnmal.
Es soll die Menschen daran erinnern, den Ressourcen der Wüste und der Wüste generell Sorge zu tragen.
  _MG_3630
_MG_3636   Antofagasta ist eine schmale und ellenlange Grossstadt.
Am nördlichen Ende befindet sich das Naturwunder “La Portada”.
Auf der Klippe richten wir uns für die nächsten zwei Nächte ein.
Hier treffen wir Regula und Jörg. Am anderen Tag kommt auch Beni dazu.

Das Feuer in der Sandmulde wird schliesslcih doch noch ordentlich heiss. Die Steaks werden richtig lecker.

  IMG_3639

Übernachtungsplatz: auf dem Cliff bei “La Portada”

GPS: S 23 29.202’, W 70 25.640’
Preis: Gratis
Strom: Nein
Wasser: Nein
WiFi: Nein
Big Rigs: Ja
Dogs: Ja

  _MG_3641
Feb 152019
 
160_Pan_de_Azucar-Paranal    
Am Abend vor unserer Abreise geniessen wir einen schönen Sonnenuntergang.   IMG_3571
IMG_3574   Jeden Samstag gibt es die Möglichkeit an einer Führung zum ESO Paranal teilzunehmen.  Das Observatorium wird von der Europäischen Südsternwarte (ESO) betrieben und ist Standort des Very Large Telescope (VLT).

Im Besucherzentrum erfahren wir in einem kurzen Video was uns Gigantisches auf dem Gipfel erwartet.

Schräg gegenüber, auf dem Cerro Armazonas entsteht gerade das E-ELT, das European Extremly Large Telescope. Das ist dann definitiv das Grösste, wenn es in vielleicht zehn Jahren mal fertig ist. Die geteerte Strasse hinauf ist auf jeden Fall fertig, der Gipfel ist auch schon flach gesprengt worden.   _MG_3619
IMG_3577   Die Tourist Guides sind Master Studenten oder Ingenieure. Sie führen uns durch das Gelände und beantworten Fragen, wie z. Bsp. wie kann man die Sterne und Galaxien hinter den Sternen sehen? Was kann man alles sehen? Sind die Aufnahmen unter Verschluss? usw.

Es ist spannend zu sehen, wer und was hinter den atemberaubenden Fotos aus dem All steckt.

IMG_3576   Das Very Large Telescope  ist ein aus vier Einzelteleskopen bestehendes Grossteleskop.  dessen Spiegel zusammengeschaltet werden können.

_MG_3595   Die vier kleineren Teleskope können dazu geschaltet werden.
In der Residenz, wo die Wissenschaftler und Ingenieure während ihres Aufenthalts wohnen, wurden Teile des James Bond Filmes „Ein Quantum Trost“ gedreht. Im Film ist die Residenz ein Hotel und steht auch nicht in Chile, sondern in Bolivien.   _MG_3604
IMG_3579   Wir befinden uns im Innern einer der vier Units.
IMG_3580   Die vier Hauptspiegel des VLT wurden bei der deutschen Spezialglasfirma Schott AG in einem eigens für dieses Projekt entwickelten Verfahren hergestellt.

Die Tour gestaltet sich als sehr kurzweilig und informativ, was aber auch ganz stark von den Fragen der Besucher abhängt.

IMG_3588   IMG_3594
Die Atmosphäre über dem Gipfel zeichnet sich durch eine sehr trockene Luft aus. Wir selbst merken das an unseren trockenen Lungen. Auch die aussergewöhnlich ruhige Luftströmung macht den Berg zu einem sehr attraktiven Standort für eine Sternwarte.   _MG_3609
_MG_3620   Unser Übernachtungsplatz ist ein idealer Spielplatz für die Hunde.
_MG_3612   Da sind Zwei ziemlich Ko.

Übernachtungsplatz: auf einem Hügel beim Observatorio

GPS: S 24 37.482’, W 70 21.314’
Preis: Gratis
Strom: Nein
Wasser: Nein
WiFi: Nein
Big Rigs: Ja
Dogs: Ja

  _MG_3610
Feb 092019
 
159_Bahia_Inglesa-Pan_de_Azucar    
Bei Chañaral biegen wir zum PN Pan de Azúcar ab.
Die Atacama Wüste sieht aus wie eine Mondlandschaft.
  _MG_3561
_MG_3564   Vor dem Parkeingang gibt es viele schöne Plätze für uns. Hier sind Hunde noch erlaubt.

Tagtäglich haben Rocky und Carmela freien Auslauf am weissen Sandstrand.

Rocky buddelt, Carmela guckt zu. Beide jagen Möwen und interessieren sich zum Glück nicht für die Quallen.
Nach einer Stunde sind beide zufrieden, sind alle zufrieden.

Was haben wir für einen schönen Ort erwischt!

  P1100163
P1100170   P1100173
P1100175   P1100181
P1100182   P1100192
P1100196   P1100199
P1100202   Mario dreht mit Rocky eine Runde ums Wohnmobil.
P1100211   P1100206

Übernachtungsplatz: vor PN Pan de Azúcar

GPS: S 26 12.983’, W 70 39.391’
Preis: Gratis
Strom: Nein
Wasser: Nein
WiFi: Nein
Big Rigs: Ja
Dogs: Ja

  _MG_3563
Feb 082019
 
158_Gualliguaica-Bahia_Inglesa    
Im Valle Elqui fahren wir an den Weinbergen der weissen Trauben für das leckere Getränk Pisco Sour vorbei.

In La Serena füllen wir unsere Vorräte für die nächsten Tage auf.

  _MG_3559
__SM0638   Auf der Ruta 5 fahren wir bis zum Badeort Bahia Inglesa.
An der Promenade des weissen Sandstrands ist recht viel Volk unterwegs.
Aber für eine ruhige Nacht nehmen wir das gerne in Kauf.
  __SM0641

Übernachtungsplatz: am Strand Bahia Inglesa

GPS: S 27 06.589’, W 70 51.023’
Preis: Gratis
Strom: Nein
Wasser: Nein
WiFi: Nein
Big Rigs: Ja
Dogs: Ja

  __SM0637
Feb 072019
 
157_Cueste_del_Vienta-Gualliguaica    
Am argentinischen Zoll fragt man uns, ob wir noch gleichentags bis zur chilenischen Zollstation fahren. Immerhin liegen die beiden Grenzstationen etwa 160 km auseinander. Der eine Zoll gibt dem anderen Zoll Bescheid, wer gleichentags  rüberkommt. Sonst wird eine Suchaktion gestartet.

Die Wetterbedingungen für die Fahrt über den 4772 m hohen Pass sind sehr gut. Na dann  mal los!

  __SM0540
__SM0550   Die Schotterstrasse ist sehr breit und anfangs nur langsam ansteigend. Bald klettert Erich mit dem Wohnmobil in engen Serpentinen hinauf. Er hält nicht mehr an bis er die Passhöhe erreicht hat.
__SM0584   __SM0565
__SM0593   Die Passhöhe ist gleichzeitig die Grenzlinie.
Danach geht es durch ein farbenfrohes Tal langsam hinunter. Manchmal sieht es so aus, als ob hier Gold zu finden sei.
Wir sind überrascht, dass mittlerweile sehr viel geteert ist. Am chilenischen Zoll ist eine Lernende am üben. Erich bekommt das am meisten zu spüren. Er muss praktisch jedes Fach vom Wohnmobil aufmachen und ausräumen. Ihr Ausbildner ist schon seit einer Weile zufrieden, aber der Lehrling gibt nicht auf….und findet NICHTS.
__SM0606   __SM0619
__SM0625   __SM0635

Übernachtungsplatz: Am Seeufer

GPS: S 30 00.447’, W 70 48.923’
Preis: Gratis
Strom: Nein
Wasser: Nein
WiFi: Nein
Big Rigs: Ja
Dogs: Ja

  _MG_3556
Feb 062019
 
156_Ischigualasto-Cueste_del_Vienta    
__SM0530   Vom Valle de la Luna führt die Strasse 150 zum einmalig schönen Andenpass Paso del Agua Negra. Er ist nur im Sommer für eine Überfahrt offen.
Kurz vor der argentinischen Grenze machen wir Halt an einem Stausee. Im Hintergrund sind die über  5000 m hohen Andengipfel zu sehen.

Übernachtungsplatz: Am Ufer des Cuesta del Viento

GPS: S 30 12.128’, W 69 04.091’
Preis: Gratis
Strom: Nein
Wasser: Nein
WiFi: Nein
Big Rigs: Ja
Dogs: Ja

  _MG_3551
155. Etappe: YPF Mendoza – Parque Provincial Ischigualasto

155. Etappe: YPF Mendoza – Parque Provincial Ischigualasto

    Im eigenen Auto nimmt man an einer Rundtour von 40 km Länge durch die Urgeschichte der Erde teil. Nirgendwo sonst auf der Welt wurden so alte Dinosaurierskelette gefunden.      Die älteste Gesteinslandschaft im Park ist hier zu finden. Das Valle Pintado sieht aus wie eine Mondlandschaft. Im Volksmund heisst der Park auch […]

154. Etappe: Copec Rio Blanco – YPF Mendoza, Argentinien

154. Etappe: Copec Rio Blanco – YPF Mendoza, Argentinien

    Heute fahren wir in einem Zug nach Mendoza. Das Wohnmobil fährt wieder gut. Der Wechsel der Filter und des Automatikgetriebeöls war notwendig. Am späteren Nachmittag geht Silvia bei einer Tierärztin vorbei. Die Grenzpapiere für die Hunde sind wieder fällig. Am anderen Morgen lässt Silvia sich von Erich in die Stadt zur Senasa fahren. […]

153. Etappe: Adolfo Arenas, Santiago – Copec Rio Blanco

153. Etappe: Adolfo Arenas, Santiago – Copec Rio Blanco

    Am Sonntag Mittag scheint Santiago wie menschenleer. Es herrscht kaum Verkehr. So kommen wir schnell zur Stadt raus.Wieder legen wir einen Übernachtungsstop bei der letzten Tankstelle vor der Grenze ein.   Übernachtungsplatz: Copec Rio Blanco GPS: S 32 54.457’, W 70 17.616’Preis: GratisStrom: NeinWasser: JaWiFi: NeinBig Rigs: JaDogs: Ja    

152. Etappe: Copec Rio Blanco – Adolfo Arenas, Santiago

152. Etappe: Copec Rio Blanco – Adolfo Arenas, Santiago

    Jetzt sind wir doch bei Loretos Geburtstagsparty dabei! Am Abend vorher wird dekoriert.Die Gastfreundschaft von Lore und Dany ist grenzenlos. Ihre eigenen Hunde bringen sie zu Lores Mutter, damit unsere Hunde im Vorgarten wohnen dürfen. Die beiden fühlen sich nach wenigen Stunden daheim. Sie verteidigen das Haus gegen Fremde (Hunde) und vergöttern Dany […]

151. Etappe: YPF Mendoza–Copec Rio Blanco

151. Etappe: YPF Mendoza–Copec Rio Blanco

    Zwei Tage bleiben wir an der  YPF Tankstelle Mendoza Süd. In dieser Zeit klärt Dany für uns ab, ob es das entsprechende Automatikgetriebeöl und die Filter in Santiago bei Mercedes gibt. Nachdem sich die Frage nach dem Öl und der Filter positiv geklärt hat, lässt Dany seine Kontakte und seinen Charme spielen, damit […]

150. Etappe: Kleiner Bach an Ruta 7 – YPF Mendoza

150. Etappe: Kleiner Bach an Ruta 7 – YPF Mendoza

    Unterwegs entdeckt: Das hier ist keine Petflaschenabgabestelle!Diese Wasserflaschen werden dem Denkmal der Disfunta Correa geopfert. Die arme Frau ist vor langer Zeit auf dem Weg zu ihrem kranken Mann verdurstet, ihr Baby hat überlebt.     An vielen Weingütern vorbei erreichen wir eine sehr grosszügig angelegte und angenehme YPF Tankstelle im Süden von […]

149. Etappe: Copec Rio Blanco, Chile – kleiner Bach nähe Ruta 7, AR

149. Etappe: Copec Rio Blanco, Chile – kleiner Bach nähe Ruta 7, AR

      Die Strasse Los Libertadores steigt steil und kurvenreich an. Sie ist eine Hauptverbindungsstrecke nach Chile und Argentinien für LKW’s . Sie ist durchgehend geteert und dank dem Tunnel fährt man nicht höher als auf 3200 m. Das Skizentrum Portillo befindet sich auch hier.     Kurz nach dem Tunnel, auf argentinischem Territorium, […]

148. Etappe: Adolfo Arenas, Santiago – Copec Rio Blanco

148. Etappe: Adolfo Arenas, Santiago – Copec Rio Blanco

  Weiter geht es. Quer durch Santiago auf der Ruta 5, dann auf die Ruta 57 bis nach Los Andes. Am Fusse des Paso Libertador übernachten wir bei der Copec, die letzte Tankstelle vor der Grenze. Übernachtungsplatz: Copec Rio Blanco GPS: S 32 54.456’, W 70 17.611’Preis: GratisStrom: NeinWasser: JaWiFi: NeinBig Rigs: JaDogs: Ja  

147. Etappe: Camping Lago Colbún – Adolfo Arenas, Santiago

147. Etappe: Camping Lago Colbún – Adolfo Arenas, Santiago

  Wir freuen uns, Lore und Dany wieder zusehen. Kurzfristig haben wir uns angemeldet und werden mit einem gemütlichen Abend in fröhlicher Runde bei Wein und Asado begrüsst. Alle Überredungskünste von Dany, dass wir bleiben sollen, nützen nichts. Wir wollen weiterziehen. Es gibt doch noch so viel zu sehen für Mario, bevor er zurück in […]

146. Etappe: Copec Los Angeles – Camping Intl. Lago Colbún

146. Etappe: Copec Los Angeles – Camping Intl. Lago Colbún

  Jetzt geben wir ordentlich Gas, Kilometer fressen ist angesagt. Das ist kein Ding auf der Autobahn Ruta 5. Bei der Ausfahrt Talca fahren wir bis nach Colorado. Bei Maria und Arturo vom Camping Internacional werden wir herzlich empfangen. Wir sind schon Altbekannte.     Es hat ein neues Familienmitglied gegeben. Maya, ein 11 wöchiger […]

145. Etappe: Las Lajas, AR – Copec bei Los Angeles, Chile

145. Etappe: Las Lajas, AR – Copec bei Los Angeles, Chile

    Schlecht geplant haben wir.Als wir am Morgen die Ruta 40 nach Chos Malal auf der IOverlander App checken, stellen wir fest, dass über 70 km der Strecke Baustelle auf übelster Naturstrasse ist. So eine Strecke kann man mit dem Wohnmobil mit maximal 20km/h fahren. Das erfordert den ganzen Tag höchste Konzentration vom Fahrer. […]

144. Etappe: vor Nationalpark Lanin, Chile – Las Lajas, AR

144. Etappe: vor Nationalpark Lanin, Chile – Las Lajas, AR

    “Schlafender Riese” wird der 3728 müM hohe Vulkan Lanín genannt. Die letzte Eruption war im 18. Jahrhundert. Sein einmaliger “Eiskäppi- Gletscher” auf der schneebedeckten Spitze der Pyramide ist 8 m dick.     Waren wir eben noch im Nationalpark Villarrica auf chilenischer Seite ist der Übergang bei der Zollstelle Paso Mamuil Malal in […]

143. Etappe: Coñaripe – vor Nationalpark Lanin

143. Etappe: Coñaripe – vor Nationalpark Lanin

    Über die Ferienorte Villarrica und Pucón fahren wir nach Osten zur argentinischen Grenze.     In Pucón decken wir uns noch mit dem Nötigsten an Getränken und Vorräten ein (Konserven), denn auf der argentinischen Seite wird sich so schnell keine Gelegenheit für einen Einkauf bieten. Kurz vor dem Nationalpark Lanín machen wir Halt […]

142. Etappe: Parkplatz beim Vulkan Osorno – Coñaripe

142. Etappe: Parkplatz beim Vulkan Osorno – Coñaripe

      Unsere Fahrt durch die vulkanische Gegend geht weiter. Wir befinden uns in Coñaripe am Lago Calafquen. Den im Norden herausragenden Vulkan Villarrica sieht man von weitem. Genauso sieht man auch im Osten an der Grenze zu Argentinien den Vulkan Lanin. In vulkanisch aktiven Regionen befinden sich sehr viele Thermalbäder. In eine dieser […]

141. Etappe: Los Baqueanos, AR – Parkplatz beim Vulkan Osorno, Chile

141. Etappe: Los Baqueanos, AR – Parkplatz beim Vulkan Osorno, Chile

    Die Grenze “Cardenal Antonio Samore” ist ein stark frequentierter Übergang. Sie verbindet zwei schöne Feriendestinationen, die Skigegend Argentiniens mit dem wunderbaren Seen- und Vulkangebiet Chiles. Zuerst erledigen wir die Ausreiseformalitäten auf argentinischer Seite. Das chilenische Zollgebäude kommt erst viele Kilometer später.     Bis dorthin fährt man durch ein faszinierendes Vulkangebiet. Von einem […]

140. Etappe: Viñas Nant y Fall – Camping Los Baqueanos

140. Etappe: Viñas Nant y Fall – Camping Los Baqueanos

    Die schneebedeckten Gipfel in der Ferne und der Nadelwald links und rechts der Strasse ähneln sehr dem Schweizer Landschaftsbild.     Die Gegend um Bariloche wird auch die Schweiz Argentiniens genannt. Schwiizerdütsch sprechende Einwohner trifft man selbst in der Colonia Suiza nicht. Fährt man den kleinen Circuit , 70 km rund um Bariloche, […]

139. Etappe: La Junta, Chile – Viñas Nant y Fall, Argentinien

139. Etappe: La Junta, Chile – Viñas Nant y Fall, Argentinien

    Letztes Jahr wurde Santa Lucia von einer Gerölllawine beinahe ganz verschüttet. Das chilenische Militär hat viel Arbeit geleistet bei den Aufräumarbeiten. Jetzt, ein Jahr später, sind die Strassen wieder normal befahrbar. Aber ob das Leben der Dorfbewohner auch wieder wie gewohnt verläuft? Die Spuren der Verwüstung sind noch deutlich zu sehen.     […]

138. Etappe: Las Torres del Simpson – Nach La Junta

138. Etappe: Las Torres del Simpson – Nach La Junta

    Auch die beiden musikalischen kanadischen Feuerwehrmänner brechen heute auf.  Nur zu gerne nehmen wir die beiden bis nach Mañihuales mit. Dort fröhnen Matt und Jeb noch ein paar Tage ihrem Hobby Fischen. Wir ziehen weiter auf der wildschönen Caretera Austral, die schon bald wieder zur Naturstrasse wird.     Eine von Bambus und […]

137. Etappe: Gravel Lot near Coyhaique – Las Torres del Simpson

137. Etappe: Gravel Lot near Coyhaique – Las Torres del Simpson

    Wir fahren durch das wunderschöne grüne Tal des Flusses Simpson, Der Fluss ist reich an Forellen. Dementsprechend findet man hier auch sehr viele Angler aus Welt. Die Kulisse um uns herum erinnert uns sehr ans Heidiland.       Die Bergspitzen ringsherum sind noch schneebedeckt   In Puerto Aysen gehen wir in den […]

136. Etappe: Puerto Rio Tranquilo – Gravel Lot near Coyhaique

136. Etappe: Puerto Rio Tranquilo – Gravel Lot near Coyhaique

  Die Naturstrasse ist in einem elenden Zustand. Es nützt uns auch nicht viel, dass die Bauarbeiten bei Cerro Castillo ziemlich fortgeschritten sind. Für uns ist es eine Tagesreise bis zur neuen Strasse. Wenige Kilometer fahren wir noch an den Ufern des Lago General entlang. Paula hat uns letztes Jahr gesagt, dass jeder Chilene einmal […]