Feb 062018
 
041_Futaleufu-Nant_y_Fall   Der Grenzübertritt nach Argentinien verläuft so schnell und einfach wie noch nie. Der Chef Zollbeamte kommt aus Linz. Sein Deutsch ist perfekt. Er selbst übernimmt die “Kontrolle“. Ein Blick in den Anhänger reicht ihm und wir dürfen weiter fahren.
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Es sind nur 25 km bis zu dem Weingut Nant y Fall. In der iOverland App hoch gelobt entspricht alles dem Geschriebenen.
Ausgestattet mit allen Annehmlichkeiten wie Strom und Wasser direkt am Platz. So sauber wie noch nie, dazu alle Plätze im Schatten inmitten der Weinberge der Traubensorte Pinot Noir. Natürlich bekommt man die Flasche des prämierten Wein des Hauses etwas günstiger (500 AR$ = 30 CHF).

Der Campingplatz ist ein wahres Schmuckstück.

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__SM7757   Die Rosenstöcke ziehen zuerst die schädlichen Insekte an.
Dieser Weinberg ist der südlichste in ganz Argentinien. Diese Lage birgt auch Gefahren, wie ein plötzlich eintretender Frost.   __SM7803
__SM7764   Eine spezielle Steuerung versprüht in so einem Augenblick warmes Wasser über die Reben.
Die Lese findet hier im März statt.
Die Anlage ist eine wahre Pracht.

Die Eigentümer versorgen einen auf Wunsch mit Hauspizza, Empanadas, Käse, Eier von den hofeigenen Hühnern, Wurst, Brot, Glace, jeden Tag frischen Kuchen, Getränke, Selbstgemachtes aus der Region.
Wir sind im argentinischen Paradies.

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__SM7797   Im Teich wohnen 4 Enten.
Auch zwei Bieberratten sind hier heimisch.   __SM7805
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Der Spielplatz vor dem Zeltaraeal.

Überall ist Stromanschluss.

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__SM7832   Die Öfen bei den 7 Wohnmobilparkplätzen.
In der angrenzenden Nachbarschaft kann man gut mit den Hunden spazieren gehen.   __SM7777
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P1080504   Auch zu Fuss erreichbar sind die 4 km entfernten Wasserfälle Cascadas Nant y Fall.
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P1080506   In der Nacht hat es geschneit.

Übernachtungsplatz: Viñas del Nant y Fall                            Motor Home Eco Camping Trevelin

GPS: S 43 10.209, W 71 30.665
Preis: 230 AR$ pro Person/Tag, 4. Tag gratis
Strom: Ja
Wasser: Ja
WiFi: Ja
Big Rigs: Ja
Dogs:Ja, 50AR$ pro Hund/Tag

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Feb 052018
 
040_Puerto_Ramirez-Futaleufu   Heute nehmen wir das letzte Strassenstück auf chilenischer Seite in Angriff. Bis hierher ist wider Erwarten alles gut voran gegangen.
Der Fluss Futaleufu ist in seiner Farbe besonders intensiv. Die Einheimischen sagen, er wäre der weisseste Fluss auf der ganzen Welt. An manchen Stellen ist die Strömung extrem stark.
Er ist sehr beliebt für im Kajak gegen die Stromschnellen kämpfende Adrenalinjunkies.
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P1080492   In der rauen Gegend wird Landwirtschaft betrieben. Die Höfe sind viel kleiner als im Tal.
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Übernachtungsplatz: Parkplatz neben der Copec Tankstelle ausserhalb von Futaleufu

GPS: S 43 11.563, W 71 50.246
Preis: Gratis
Strom: Nein
Wasser: Ja
WiFi: Nein
Big Rigs: Ja
Dogs:Ja

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Feb 042018
 
039_La_Junta-Puerto_Ramirez   In La Junta müssen Reisende, die in Chiles Norden abzweigen möchten, zu einer weiteren Umfahrungsfähre Richtung Chaiten. Ein verheerender Murgang hat die Hauptader in Santa Lucia verschüttet. Santiago de Chile ist nur mit der Umfahrungsfähre oder über den Umweg nach Argentinien zu erreichen.

Der Umweg ist unsere geplante Route. Wir sind gespannt in welchem Zustand sich die Umfahrungsstrasse Richtung argentinischer Grenze in Futaleufu befindet.

Es ist herrlich alleine auf einer guten Strasse unterwegs zu sein.   P1080472
P1080471   Der Blick von der Brücke auf den ruhigen Fluss Palena.
Bald sind wir in Santa Lucia. Das chilenische Militär hält hier die Stellung und hat die Umfahrung signalisiert.   P1080479
P1080478   Kreuz und quer fahren wir durch die Strassen.
Wie schrecklich! Der  hintere Teil des Dorfes ist komplett verschüttet. Es soll 21 Tote gegeben haben. Wie grausam kann die Natur sein.   P1080481
P1080484   Sie ist aber auch wunderschön, wie hier am Lago Yelcho.
Die Nutztiere, egal ob Schaf, Kuh oder Pferd, reagieren immer sehr erschrocken, wenn der Autofahrer vor ihnen hält. Eigentlich ist es besser, langsam weiter zu fahren, bevor sie von Panik ergriffen werden.   P1080488

Übernachtungsplatz: am reissenden Fluss Palena unterhalb der Brücke in Puerto Ramirez.

GPS: S 43 28.939, W 72 07.658
Preis: Gratis
Strom: Nein
Wasser: Nein
WiFi: Nein
Big Rigs: Ja
Dogs:Ja

  P1080486
Feb 032018
 
038_Rio_Simpson-La_Junta   Einer der schönsten Streckenabschnitte der Carretera Austral erwartet uns.
Ein grosser Teil der Strecke ist asphaltiert. Der Weg durch den Regenwald ist Schotterpiste.

Wir sind länger bei Nacho und Sandra geblieben als wir ursprünglich vor hatten. Reisende vom Norden berichten uns, dass die Strasse 7 zweimal unterbrochen ist. 10 km vor Puyuhuapi ist eine Brücke zerstört, dort muss man auf eine kleine Fähre (rückwärts fahrend), um die Baustelle zu umschiffen.
Weiter oben im Norden ist das Dorf Santa Lucia wegen einem verheerenden Murgangs unpassierbar. Es stellt sich heraus, dass es für unsere geplante Strecke Richtung Futaleufu einen Bypass gibt. Der Weg ist also offen.

Einzig das Rückwärtsfahren auf die Fähre macht Silvia (Auto mit Anhänger) und Marcel (langer Überhang) Bauchweh. Ganz nach dem Motto : “Wer nichts wagt, gewinnt nichts”, entscheiden wir uns für die Ruta 7. (alternativ Ruta 40 Argentinien)

In Manihuales tanken wir, bevor kurz darauf die Schotterpiste anfängt. In der Ferne sieht man die Gletscher der Anden während links und rechts neben uns die Nalcablätter immer grösser werden.   P1080455
P1080456   Sie sehen aus wie riesige Rhabarberblätter. Anscheinend wird der Stiel auch wie Rhabarber gekocht.
Die Strasse führt durch den Nationalpark Queulat.
Ein Urwald voller Farne, Lianen, Fuchsien, Bambus und vieles mehr.
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P1080453   Ein sehr hoher Wasserfall an einem Aussichtspunkt an der steilen Strasse.
Weil Samstag ist, haben wir keine Wartezeiten an den Baustellen. Wir kommen dementsprechend gut voran.

Das Glück ist auf unserer Seite als wir zum kleinen Fähranleger kurz vor Puyuhuapi kommen. Für dieses Wochenende ist die provisorische Strasse für Fahrzeuge mit viel Bodenfreiheit frei gegeben. Ein Juchzer entfährt Silvia und Marcel. Das ging alles so schnell, dass wir kein Foto von der Baustelle machen konnten.

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P1080468   Im kleinen Dorf Puyuhuapi finden wir keinen geeigneten Übernachtungsplatz. Wir fahren auf geteerter Strasse durch bis zur Tankstelle in La Junta, wo wir für die kommende Nacht bleiben.

Übernachtungsplatz: Parkplatz Copec Tankstelle La Junta

GPS: S 43 58.201, W 72 23.990
Preis: Gratis
Strom: Nein
Wasser: Ja
WiFi: Nein
Big Rigs: Ja
Dogs:Ja

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Jan 302018
 
037_15km_vor_Cerro_Castillo-Rio_Simpson   Nur noch wenige Kilometer ist dieser Teil der Carretera Austral eine Naturstrasse. Ab Cerro Castillo ist geteert. Wir haben das Gefühl auf einem Teppich zu fahren, so angenehm ist das Fahrerlebnis nach den vielen Stunden des Rüttelns.
Rocky und Carmela sind die letzten zwei Tage zu kurz gekommen.
Diese Flussebene bietet den Beiden etwas Abwechslung, obwohl sie an der Leine bleiben müssen (Naturschutzgebiet).
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P1080435   Zwischen der chaotischen Stadt Coyhaique und Puerto Aysen finden wir Nacho’s und Sandra’s Campingplatz am Rio Simpson. Die beiden verkaufen organische Salate aus ihren Treibhäusern und sie trennen Abfall, was in Chile eine grosse Ausnahme ist. Leider ist die nötige Infrastruktur dafür noch nicht vorhanden. Aber sie scheinen Wegbereiter zu sein, wie einige wenige andere auch.
Wir erfahren, dass wir uns in einem weltbekannten Anglerparadies befinden. Der Rio Simpson soll sehr reich an Forellen sein.
Nacho’s Gäste bleiben darum in der Regel auch einige Tage.
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P1080450   Für den Moment vertreiben wir die Fische an dieser Stelle.
Die Fischer sind alle viel weiter oben.
Diese Stelle des Flusses liegt am Fischerweg im weitreichenden Naturreservat. Eigentlich sind Hunde hier nicht erlaubt. Was sich Nacho wohl dabei gedacht hat, als er uns hierhin zum spazieren schickt. Wahrscheinlich: Lasst euch nicht erwischen!
Aber wir sind sowieso alleine, weit und breit ist keine Menschenseele zu sehen.
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Übernachtungsplatz: Camping Las Torres del Rio Simpson 

GPS: S 45 25.455, W 72 26.455
Preis: 6000 CH$ pro Person
Strom: Ja
Wasser: Ja
WiFi: Ja
Big Rigs: Ja (bis 5 Tonnen)
Dogs:Ja

   
Jan 282018
 
036_Puerto_Rio_Tranquillo-15km_vor_Cerro_Castillo   Das Gute am leichten Regen ist, dass die ewig lange Schotterstrasse nicht mehr staubt.

Die Ruta 7 wendet sich endgültig vom Lago General Carrera ab.

Der Weg führt nun durch Wald. Am Strassenrand wachsen grosse Büsche Fuchsien, vereinzelt sieht man wilde Orchideen.   P1080427
P1080431   Das Postauto verschwindet für einmal nicht in einer Staubwolke.
Nach einigen Stunden Fahrt erreichen wir die Ebene des Cerro Castillo.

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__SM7753   Wir übernachten hinter einem Felsen an der alten Strasse.

Übernachtungsplatz: auf alter Strasse hinter grossem Felsen an der Laguna Verde

GPS: S 46 09.573, W 72 20.226
Preis: Gratis
Strom: Nein
Wasser: Nein
WiFi: Nein
Big Rigs: Ja
Dogs:Ja

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Jan 272018
 
035_Puerto_Guadal-Puerto_Rio_Tranquillo   Kurz nach Puerto Guadal, am Abzweiger nach Puerto Tranquillo gelangen wir auf die Ruta 7.
Die Fahrt geht am Westufer entlang weiter; wir sehen hinter der grünblauen Bucht auf die Gipfel des patagonischen Eisfeldes.   __SM7595
__SM7598   Die Streckenführung ist einmalig schön.
Canopy mitten auf der Strecke?   P1080418
__SM7601   Das ist vorläufig der letzte herrliche Blick auf den Lago Carrera bis Puerto Tranquillo.
Wir überqueren hübsche und schmale Brücken. Links davon erhaschen wir nochmal einen Blick auf die Eisfelder.   __SM7603
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__SM7615   Bis zu den Marmorhöhlen bei Puerto Tranquillo sind es nur noch 29 km.
Für grosse Wohnmobile gibt es im Ort kaum Platz. Ist der Parkplatz an der Hauptstrasse voll, muss man sich in den Nebenstrassen umsehen.   P1080425
P1080422   Nach kurzem Suchen werden wir fündig. Wir parken an der Plaza, gegenüber der Schule (Ferien). Ruhig ist es nicht. Rucksacktouristen sind unterwegs auf der Suche nach einer Bleibe, und der herumstreunenden 15 köpfigen wilden Hundegang möchte man mit Hund lieber nicht begegnen. Länger als nötig werden wir uns hier nicht aufhalten.

Silvia und Marcel machen sich mit dem Auto direkt auf den Weg zum 5 km entfernten Puerto Marmol, von aus auch Touren zu den Marmorhöhlen starten. Puerto Marmol ist eine gute Wahl, wenn es so stürmt wie heute, die Bucht ist ruhiger.

Nach etwa 1 Stunde Wartezeit, ist unser Boot parat. Der stehende Herr ist der Tourguide für die nächsten 90 Minuten.   S_SM7617
S_SM7722   Die Marmorkapellen sind extravagante Felsformationen. In den Felsenhöhlen sieht man vieladrigen Marmor in ganz verschiedenen Farben.

Hier auf dem Foto sieht man die Marmorkathedrale.

In einige dieser Marmorhöhlen kann man hineinfahren.   __SM7623
 IMG_2222   Silvia hat die Polposition inne.
Wilde Marmorzeichnungen am Fels, die vom See reflektiert werden.   __SM7667
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IMG_2202   Die Zeichnungen an den Felswänden sind beeindruckend.
Hat hier die Natur einen Hundekopf geformt?   __SM7659
__SM7668   Erkennt man da etwa einen Elefanten?
Man sieht helle und dunkle Marmoradern.   IMG_2240
S_SM7674   Wieder befinden wir uns im Höhlensystem.

Hier scheint der Marmor rosa zu schimmern.

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Die Fahrt war sehr beeindruckend. Wir kehren langsam zum Hafen zurück.

Jedoch bleibt ein bitterer Nachgeschmack. Tagtäglich fahren hier zig Boote in die Höhlen. Die Boote stossen jedesmal an die Marmorfelsen, die Leute dürfen diese auch befühlen. Diese Felsformationen stehen nicht unter Naturschutz! Werden zukünftige Generationen dieses Naturwunder noch bewundern können?

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P1080421   Wir sind wieder in Puerto Tranquillo.

Übernachtungsplatz: Am Strassenrand bei der Touristeninformation

GPS: S 46 37.509, W 72 40.490
Preis: Gratis
Strom: Nein
Wasser: Nein
WiFi: Nein
Big Rigs: Ja
Dogs:Ja

  P1080419
Jan 262018
 
034_Lago_Buenos_Aires-Puerto_Guadal   Heute fahren wir nach Chile. Die Landesgrenze ist sehr nahe. Wir wissen, dass die chilenische Kontrolle der Fahrzeuge an Grenzübergang Jeinimeni sehr pinkelig bzw. genau ist.
In Antiguos befindet sich der argentinische Zoll. Antiguos ist bekannt für die vielen Kirschbäume, jetzt ist Erntezeit.   P1080411
P1080412   Wir parken unsere Fahrzeuge vor dem Zollgebäude am Ortsende, um dort drinnen alle nötigen Formalitäten zu erledigen.
In Chile heisst der gleiche See nicht mehr Lago Buenos Aires sondern Lago General Carrera. Der See ist der grösste See Chiles und nach dem Titicacasee der zweitgrösste Südamerikas. Wir haben gelesen, dass sich der Hauptstrang des Sees (ohne Nebenarme) über rund 180 km erstreckt!   __SM7745
__SM7573   Die Strasse, die von Chile Chico (Zoll Chile) aus westwärts dem Lago Carrera entlangführt, gehört zu den schönsten Routen in ganz Patagonien.
Über 120 km windet sich die Strasse in teils engsten Kurven am Steilufer des langen Sees.   __SM7584
__SM7578   Der See ist von den hohen Gipfeln der südlichen Anden umgeben.
Pferde haben Vortritt.   __SM7574
IMG_2189   Am Westufer im verschlafenen Ort Puerto Guadal finden wir einen geeigneten Platz mit Blick auf den grünblauen See für die Nacht.
Silvia erhält von zwei vorbeifahrenden Polizisten die Erlaubnis, hier für eine Nacht stehen zu bleiben.
Im kleinen Supermercado gegenüber kaufen wir etwas für das Abendessen ein. Man darf ja nichts Frisches oder Rohes nach Chile einführen, dementsprechend herrscht gähnende Leere in unserem Kühlschrank.

Die Umgebung ist idyllisch, obwohl uns an jeder Ecke Hunde beobachten. Wir spazieren mit jedem unserer Hunde einzeln, um den Stresspegel möglichst tief zu halten. Zum Glück entpuppen sich die streunenden Hunde als scheu. Silvia atmet auf, es gibt kaum Aufregung.

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Übernachtungsplatz: grosse Wiese am See 

GPS: S 46 50.345, W 72 42.101

Preis: Gratis
Strom: Nein
Wasser: Nein
WiFi: Nein
Big Rigs: Ja
Dogs:Ja

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Jan 232018
 
033._Cueva_de_los_Manos-Lago_Buenos_Aires   Bis zum Ort Perito Moreno ist es nicht mehr weit. Hier muss Silvia mit den Gesundheitsbescheinigungen des Tierarztes zur Behörde Senasa. An der Tankstelle im Ort warten Erich und Marcel mit den Hunden, während Silvia zur Senasa fährt. Es stellt sich heraus, dass sie am nächsten Tag hin muss, da das Büro bereits geschlossen ist.
Nur 20 km weiter finden wir einen guten Platz am Strand des Lago Buenos Aires, wo wir schliesslich 3 Tage bleiben.
Für Rocky und Carmela ist es hier paradiesisch.
Bis nachmittags um 14 Uhr sind wir fast ganz alleine am Strand.

Die Hunde geniessen die Spielzeit am und im Wasser.

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P1080394   Zwischendurch machen wir eine kleine Pause. Das gefällt Rocky aber gar nicht.
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Am nächsten Tag hat Silvia Glück und gibt der Dame von der Senasa die Papiere zur Bearbeitung. Es ist immer noch die gleiche freundliche Frau wie vor zwei Jahren. Sie flucht über den lahmen Sachbearbeiter in Gobernador Gregores, der sich weigerte diese anscheinend undankbare Aufgabe zu erledigen. Silvia solle doch am nächsten Tag nochmal vorbeikommen, um die fertigen Papiere abzuholen.

Diesmal fällt es uns leicht zu warten, der Strand ist doch zu schön, zumindest bis am Nachmittag.

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P1080410   Die Leute kommen in Heerscharen und bleiben bis es dunkel wird. Denn die nächsten Tage sind aussergewöhnlich windstill und warm. Man muss sagen, wir hatten riesiges Glück, dass wir einen Platz am Vortag vorgefunden haben. Heute hätte wir keine Chance gehabt.
Am späteren Abend kehrt langsam wieder Ruhe ein und wir machen einige Erinnerungsfotos.   IMG_2144
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IMG_2153   Was wünscht sich Marcel wohl, als er am Nachthimmel eine Sternschnuppe fotografiert?

Übernachtungsplatz: freier Stellplatz am Lago Buenos Aires

GPS: S 46 36.173, W 71 12.820
Preis: Gratis
Strom: Nein
Wasser: Nein
WiFi: Nein
Big Rigs: Ja
Dogs:Ja

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Jan 222018
 
032._Gobernador_Gregores-Estancia_Cueva_de_los_Manos   Es kommt uns vor wie auf einer Autobahn. Die durchgehend geteerte Strasse 40 ist eine Wohltat.

Die Strecke zieht sich bis zur Estancia und Hosteria Cueva de los Manos.

Vom Abzweiger sind es 4 km bis zur Estancia.

An den bunten Hügeln auf der Strecke halten wir.   __SM7524
IMG_2122   Silvia und Marcel begeben sich auf den kurzen Spazierweg.
Wir staunen über die Farb- bzw. Mineralienvielfalt, die nur in einem begrenzten Gebiet vorhanden ist.   __SM7532
__SM7534   So kurz ist der Weg eigentlich gar nicht, man könnte kilometerweit spazieren.
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__SM7515   Bei der Estancia treffen wir auf Hans, der jetzt zusammen mit Ruedi für ein paar Wochen in Argentinien unterwegs ist.

Das wurde ein lustiger und gemütlicher Abend im Restaurant der Estancia.

Übernachtungsplatz: Parkplatz vor der Hosteria

GPS: S 47 01.665, W 70 38.858
Preis: 200 AR$
Strom: Nein
Wasser: Ja
WiFi: Nein
Big Rigs: Ja
Dogs:Ja

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31. Etappe: Tres Lagos – Gobernador Gregores

31. Etappe: Tres Lagos – Gobernador Gregores

  Eine schwierige Strecke wartet auf uns. 2015, bei unserer letzten Fahrt, war die Strasse von einer Schlammlawine verschüttet. Wie wird es wohl dieses Mal? Bevor es auf grosse Fahrt über eine lange Schotterstrasse geht, tanken wir an der einzigen Dorf Tankstelle, 2 km vor dem Ort.     Ein ganz junges Babybüsi verfolgt uns […]

30. Etappe: El Chalten – Tres Lagos

30. Etappe: El Chalten – Tres Lagos

  Wir fahren heute nur 125 km bis Tres Lagos , ein kleiner Ort mit kleinem Campingplatz, vielen Pferden, wilden Hunden, Tankstelle und Gemischtwarenladen. Für die morgige Strecke (175 km, davon 72 km Schotterpiste, nur bei trockenem Wetter befahrbar) planen wir viele Fahrstunden ein, darum übernachten wir in Tres Lagos.   Rund um das Fitz […]

29. Etappe: Punta Banderas – El Chalten

29. Etappe: Punta Banderas – El Chalten

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  In Argentinien fahren wir auf der Strasse 7 mit unglaublich starkem Wind bis nach Esperanza. Dort befindet sich eine Tankstelle, wo wir alle Fahrzeuge auffüllen. Man kann hier nur in bar bezahlen oder mit einer Visa Debit Karte. Von hier aus geht es auf der Ruta 5 und später Ruta 11 durch El Calafate […]

27. Etappe: Puerto Natales - Torres del Paine

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  Wir sind sehr überrascht darüber, dass soszusagen die gesamte Strecke bis zum Besucherzentrum der “Laguna Amarga” asphaltiert ist. Wir haben mit Schotterpiste gerechnet. So sind wir diesmal viel schneller als erwartet am Eingang des Nationalparks. Es herrscht en unglaublicher Besucherandrang. Wir halten am ersten Aussichtspunkt am Lago Sarmiento.     Schon bald darauf sehen […]

26. Etappe: Punta Arenas – Puerto Natales

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  Das Postauto ist repariert, unsere Wäsche (da hat sich viel angesammelt) haben wir in der Wäscherei Elenya waschen lassen und die Vorräte sind wieder aufgefüllt. Wir sind startbereit für die Fahrt zu Chiles schönstem Nationalpark, zum “Torres del Paine”.Nach etwa 250 km Fahrt durch eine sehr schöne Landschaft machen wir in Puerto Natales einen.  […]

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  Silvia und die Hunde kennen schon fast jeden Schleichweg in Cerro Sombrero. Der Ort ist klein, man kennt sich schnell hier aus. Heute verlassen wir die Insel Feuerland. Bis zur Fähre über die schmale Enge der Magellanstrasse an der Bahia Azul ist es nicht weit. Wir stellen uns in die Schlange der wartetenden Autos. […]

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  Von den Königspinguinen zurück auf die asphaltierte neue Strasse sind es 17 km.Wie lernt man doch gute Strassen schätzen!In Cerro Sombrero, 30 km vor der Fähre zum Festland, tanken wir. An der Touristeninformation sind die wenigen Parkmöglichkeien schon vergeben, so dass wir auf Nachfrage hinter der Tankstelle stehen bleiben dürfen. Dieser Ort hat nur […]

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  Es regnet den ganzen Tag. An der argentinischen Grenze in San Sebastian erledigen wir nach dem Volltanken schnell alle Formalitäten. Und wieder ist ein Kopie der Papiere für die Hunde weg. Der Beamte der Senasa wollte sogar die Originale behalten. Freundlich mache ich ihn darauf aufmerksam, dass wir noch einen Grenzübergang vor uns haben. […]

22. Etappe: Estancia Haberton – Tolhuin

22. Etappe: Estancia Haberton – Tolhuin

  Das schlechte Wetter und die genauso schlechten Wetterprognosen lassen uns aufbrechen. Zurück geht es nach Tolhuin. Auch hier regnet es und es ist sehr kalt mit 5 Grad C. Wir lassen die Hunde nochmal am Ufer des Lago Fagnano herumtoben, füllen den Wassertank auf und fahren am nächsten Morgen weiter Richtung Norden. Übernachtungsplatz: Camping […]

21. Etappe: Ushuaia – Estancia Haberton

21. Etappe: Ushuaia – Estancia Haberton

  Gegen Mittag verlassen wir unsere Aussichtsterrasse am Flughafen. Es stürmt und regnet, einfach nur grusiges Wetter. Zurück geht es auf der Ruta 3 bis zum Verzweiger der Strasse “J”. Eine gute Schotterpiste erwartet uns. Und es regnet nicht mehr. Es sind ca. 50 km Fahrt, zuerst durch Wald und dann der Küste des Beagle […]

20. Etappe: Tolhuin – Ushuaia und Nationalpark TdF

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  Die Fahrt nach Ushuaia führt kurvenreich durch die Cordilleren. Die Temperaturen sinken immer tiefer je mehr wir uns Ushuaia nähern. 5 Grad Celcius fühlt sich mit dem herrschenden Wind noch kälter an.   Der Hafen befindet sich an zentraler Lage, hier legen die Kreuzfahrtschiffe an, hier haben sich schon einige Wohnmobile eingerichtet. Leider ist […]

19. Etappe: San Sebastian – Tolhuin

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  Am chilenischen Zoll erledigen wir die Ausreiseformalitäten. Auch die Reisebewilligung für die Hunde wollen sie sehen. Auf die Originale kommt ein Stempel mit Datum und eine Kopie wollen sie behalten. Hoffentlich haben wir genug Kopien gemacht, denn wenn jeder Zoll bei Ein- und Ausreise eine Kopie verlangt, summiert sich das ordentlich. Irgendwie ist das […]

18. Etappe: 20km vor Cerro Sombrero – San Sebastian

18. Etappe: 20km vor Cerro Sombrero – San Sebastian

  Wir sind also auf Feuerland! Enrique von der Touristeninformation in Cerro Sombrero hat uns zur Namensgebung “Feuerland” eine schöne Erklärung abgegeben: Vor 450 Jahren sahen die indigenen Nomaden auf der Insel zum ersten Mal in ihrem Leben ein Schiff als die Flotte der spanischen Entdecker sich näherte. Um den anderen Nomaden auf der Insel […]

17. Etappe: Piedra Buena – 20km vor Cerro Sombreros

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  In Piedra Buena hat man uns vor den vielen Guanakos entlang der Strasse 3 nach Süden gewarnt.Tatsächlich kreuzen die grossen Tiere die Strasse wie aus dem Nichts. Man muss für viele Kilometer immer auf der Hut sein.Die Zollstelle Paso Internacional Austral, passieren wir ziemlich schnell. Im Gegensatz zu vor 2 Jahren sind kaum Leute […]

16. Etappe: Puerto San Julian – Piedra Buena

16. Etappe: Puerto San Julian – Piedra Buena

  Wir fahren zurück auf die Ruta 3, die Hauptschlagader bis nach Ushuaia.. Wir fahren entlang der hübschen Uferpromenade aus der Stadt hinaus.Der Riss an der Windschutzscheibe des Winnebago wandert immer weiter über die gesamte Scheibe. Machen kann man da nichts, ausser die Windschutzscheibe auszuwechseln. Doch dieses Fabrikat hat hier weit und breit niemand an […]

15. Etappe: Jamarillo – Bosques Petrificados – Puerto San Julian

15. Etappe: Jamarillo – Bosques Petrificados – Puerto San Julian

  Kalt ist es heute und dazu noch der Wind, da friert man noch mehr.Wir verlassen den Camping in Jamarillo. Beim Km Stein 2074 auf der Ruta 3 beginnt die 50 km lange Schotterpiste (Ripio nennt man das hier) der Strasse 49 bis zum Parkeingang des versteinerten Waldes. Marcel und Silvia fahren die lange Strecke […]

14. Etappe: Puerto Deseado – Jamarillo

14. Etappe: Puerto Deseado – Jamarillo

                            Bevor es wieder zurück nach Jamarillo geht, fahren Silvia und Erich etwa 10 km der Ria Deseado entlang. Aber vorher sind hier noch zwei Eindrücke der Nacht zuvor. Puerto Deseado , der Hafen.     Ein fantastischer Sonnenuntergang nach einem bewölkten Tag. Die Ria ist ein Küstentyp mit einer schmalen und langen, tief […]

13. Etappe: Jaramillo – Puerto Deseado

13. Etappe: Jaramillo – Puerto Deseado

  Wir nehmen es gemütlich am Sonntagmorgen. Erich spaziert mit Carmela, Silvia in die andere Richtung mit Rocky. Die Wassertanks der Wohnmobile füllen wir noch einmal mit Frischwasser, dann fahren wir auf der Strasse 281 ca. 100km bis zu “unserem” Aussichtspunkt bei Puerto Deseado. Wir stehen auf den Klippen am Rio Deseado. Im Osten sehen […]

12. Etappe: Rada Tilly – Jaramillo

12. Etappe: Rada Tilly – Jaramillo

  Gegen Mittag brechen wir unsere Zelte in Rada Tilly ab. Wir starten Richtung Puerto Deseado. Für uns ist es ein Highlight. Wir haben sehr schöne Erinnerungen an diesen Ort.Nach etwa einem Drittel der Strecke, scheinen wir in Caleta Olivia einen Abzweiger zur Ruta 3 verpasst zu haben. Wir stehen mitten auf einer Schotterpiste, die […]